Sommerfest in Langwies – Ort der witzigen Wettkämpfe

Langwies im Schanfigg, Teilgemeinde von Arosa, ist immer eine Reise wert. Und wann wird die Reise zum Höhepunkt? Wenn Langwies feiert! Und die können feiern – dank ihres anpackenden Vereinslebens. Da läuft was, da wird „hingelangt“, da wird was auf die Beine gestellt, da ist Stimmung, da ist Leben, da ist Freude, da ist Spaß!

Diesmal ging das Sommerfest von der Jugendherberge (mit Ferienappartements) „Strela“ aus, aber letztendlich war es wieder eines der so gelungenen Langwies-Feste, zu denen besonders die wettkampffreudige Jugend aus den anderen Teil-Gemeinden von Arosa pilgert, und von Langwies selbst ließ es sich kaum einer entgehen. Man kennt sich, man duzt sich, man begrüßt sich und sitzt an langen Bierbänken zusammen. Eigentlich ist das Ganze ein großes Familienfest, zu dem alle Verwandten mit Anhang kommen – so muss man sich das vorstellen.

Auffallend war, wie viel Englisch gesprochen wurde. Oft mussten die Spielregeln bei den Wettkämpfen auf Englisch erklärt werden – bedingt durch die vielen ausländischen Gäste der „Strela“, also ein Familienfest mit stark internationalem Flair. Urschweizer, Urschweizerisch, Gäste, Englisch, das eine schließt das andere nicht aus, bedingt sich sogar in einem recht kleinen Land, in dem vier Sprachen problemlos nebeneinander gesprochen werden. Dorffeste mit diesem stark internationalen Touch kenne ich aus Deutschland nicht. Langwies – internationales Festdorf und dennoch Dorf pur, eine Gemeinschaft, die feiern kann, die aber auch die Fremden, die Ausländer integriert, ohne irgendetwas an seinem dörflichen Festcharakter zu verlieren. Mag man als Fremder auch die meisten nicht kennen, mit den meisten nicht groß sprechen, so gehört man in der Freude, im Lachen, in der gelösten Stimmung doch irgendwie dazu – ohne viel Worte.

„Der Worte sind genug gewechselt / Laßt mich auch endlich Fotos sehn!“, so ungefähr Goethe in „Faust“. Wie dem auch sei, jetzt kommen die Fotogalerien, die mehr sagen als meine Worte, aber auf jeden Fall meine Worte, mein Lob und meine Begeisterung bezeugen. Ich werde die einzelnen Wettkämpfe kurz beschreiben, meist sprechen die Fotos aber für sich.

Getränkekistenlauf

Vier Personen, drei Getränkekisten, auf denen eine Strecke zurückgelegt werden muss, eine Kiste vor die andere, ohne von den Kisten zu fallen.

Balance Board

Hat etwas von Skilanglauf, nur sind vier Personen auf den beiden Brettern, müssen koordiniert einen Parcours durchrutschen, wobei die Zeit gestoppt wird.

Fahrradschlauchwerfen

Vier Fahrradreifen bilden ein Carree, die Reifen zeigen, wo jeder zu stehen hat. Nun wird dem Gegenüber ein Fahrradschlauch so zugeworfen, dass dieser über dessen Kopf geht, ohne Einsatz der Hände – erinnert ein bisschen an Lassowerfen. Die gelungenen Würfe werden gezählt.

Fahrrad-Challenge zu viert und mit Wasser

Das ist jetzt ein bisschen komplizierter! Anhand der ersten sechs Fotos versuche ich es zu erklären: In einem Eimer wird das Wasser genau abgewogen – für alle Gruppen gleiche Startbedingungen! (1. Foto) Das Wasser des Eimers wird nun in eine breite Wanne gekippt, die zwei Einbuchtungen zum Halten hat. Diese Wanne übergibt einer des Viererteams an die Person mit dem orangen Schutzhelm auf dem Fahrradsattel. (2. Foto) Dann kommt der eigentliche Wettkampf und am Ende, also im Zieleinlauf, leert einer des Teams das Wasser der Wanne in den Eimer auf der Waage zum Wiegen des Wasserverlusts (3. – 5. Foto), und wer den Parcours ohne viel Verschütten packte, hat gewonnen. Auf halber Strecke muss der Schutzhelm-Träger noch ein blaues Glöckchen an einer Schnur anschlagen (6. Foto), dazu dient der Helm.

Der Parcours selbst muss bis zum Glöckchen rückwärts bewältigt werden, dann kommt die Wende nach vorwärts über ein Schaukelbrett und zurück zum Start/Ziel. Es zählen am Ende Geschwindigkeit und noch vorhandenes Gewicht des Wassers in der Wanne.

Artikel und Fotos: Klaus Schenck, Haus „Bergarve“, Litzirüti

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Bären-Artikel mit Fotos

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Klaus Schenck, OSR. a.D.
Fächer: Deutsch, Religion, Psychologie
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Über den Autor

Klaus Schenck unterrichtete die Fächer "Deutsch", "Religion" und "Psychologie". Er hatte 2003/04 die Schülerzeitung "Financial T('a)ime" (FT) zunächst als Printausgabe ins Leben gerufen, dann 2008 die FT-Homepage, zwei Jahre später die FT-Sendungen auf YouTube (www.youtube.com/user/financialtaime) , zusätzlich ist noch seine Deutsch-Homepage (www.KlausSchenck.de) integriert, sodass dieses "Gesamtpaket" bis heute täglich auf rund 1.500 User kommt. Mit der "FT-Abi-Plattform" wurde ab 2014 das Profil für Oberstufen-Material - über die Schülerzeitung hinaus - geschärft, ab August 2016 ist wieder alles in einer Hand, wobei Klaus Schenck weiterhin die Gewichtung auf Schulmaterial beibehält und die Internet-Schülerzeitung (FT-Internet) bewusst auch für andere Interessierte öffnet.

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