Es ist Mittwoch, 14:45. Für die meisten Schülerinnen und Schüler ist der Schultag vorbei und sie strömen zahlreich aus dem Gebäude.

Zur selben Zeit sammelt sich im Raum 108, besser bekannt als „Schenck-Klassenzimmer“, eine Gruppe von vierzehn Schülerinnen und Schülern. Diese Gruppe ist aber keinesfalls gezwungenermaßen hier, sondern freiwillig. Folglich herrscht einerseits eine fröhliche und entspannte, andererseits eine erwartungsvolle und interessierte Stimmung. Jeder ist gespannt, worum sich die zwei Schulstunden drehen werden, was man Neues, Erstaunliches erfahren wird. Diese besondere Atmosphäre zeichnet den Psychologie-Unterricht bei Herrn Schenck aus.

Der Unterricht beginnt immer mit einem besonderen Moment – dem Vorlesen aus dem Glückstagebuch. Jeder Schüler führt sein Tagebuch, in dem er kleine und große Glücksmomente vermerkt, welche dann mit dem ganzen Psychologie-Kurs geteilt werden. Außerdem kann das Glückstagebuch in dunklen Stunden helfen, um das alltägliche, kleine Glück wieder wahrzunehmen.
Im Unterricht, bei welchem die Schüler und ihre Interessen im Vordergrund stehen, werden zahlreiche spannende Fragen in Bezug auf Menschenkenntnis präsentiert: Was kann uns ein Gesicht verraten? Und was die Hände? Warum sind uns manche Personen auf Anhieb sympathisch und wann können Kontakte giftig sein? Wir haben gelernt, wie Gedanken gelesen, Blicke und Stimme gedeutet werden können.

Alle Schüler verfassen außerdem eine Hausarbeit zu einem psychologischen Thema ihrer Wahl. Da es keine Einschränkungen gibt, wählt jeder ein Gebiet, das ihn interessiert und beschäftigt. Vielen hilft diese Arbeit, sich mit den eigenen Schwächen oder Problemen auseinanderzusetzen oder Erlebnisse und Erfahrungen aufzuarbeiten, sie angemessen zu verstehen. Der Inhalt der Hausarbeit wird den Mitschülern in einem Referat präsentiert. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und der Einsatz verschiedener Medien sowie das Sprechen vor der Klasse stellen für die Referenten eine sehr gute Übung für die mündlichen Abiturprüfungen dar.

Der Höhepunkt kommt dann direkt nach dem Schriftlichen: Der gesamte Psychologie-Kurs fährt nach Heilbronn, wo auf dem aim-Campus den angehenden Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums Tauberbischofsheim ein Psychologietag geboten wird, für den sie selbst das Thema bestimmen durften: Prüfungsangst und freie Rede.
Mit dieser Abrundung bot der Psychologie-Kurs den Teilnehmern die optimale Vorbereitung für die Anforderungen an Universität, Fachhochschule oder Duale Hochschule und wurde seiner Funktion als Brücke zwischen Schule und Hochschule voll gerecht.

Artikel: Eva
Fotos: Klaus Schenck
Präsentationsfotos
























Filmaufnahmen (Psychologie/Deutsch, Studio der Schülerzeitung/“FT-Abi-Plattform“)







Artikelreihe aus dem „Psychologie“-Unterricht



- „Werbung für den „Psychologie“-Unterricht als Freiraum für junge Menschen – besonderer Schwerpunkt: Magersucht + Essstörungen“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/werbung-fuer-den-psychologie-unterricht-als-freiraum-fuer-junge-menschen-besonderer-schwerpunkt-magersucht-essstoerungen/
- „Traumatisierung“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/traumatisierung-und-ihre-folgen/
- „Resilienz – innere Stärke“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/resilienz-innere-staerke/
- „Borderline“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/borderline-persoenlichkeitsstoerung/
- „Stress besser meistern“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/stress-besser-meistern/
- „ADS“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/was-ist-ads/
- „Jugenddepression“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/jugenddepression/
- „Kinderängste“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/kinderaengste/
- „Angst“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/angst/
- „Depressionen“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/depressionen/
- „Bipolare Störungen“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/bipolare-stoerungen/
- „Werbung – Ich bin doch nicht blöd!“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/werbung-ich-bin-doch-nicht-bloed/
- „Wirtschaftspsychologie – Auf der Suche nach dem perfekten Personal“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/wirtschaftspsychologie-auf-der-suche-nach-dem-perfekten-personal/
- „Vergangene Kultur – gegenwärtige Begeisterung: Ägypten“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/vergangene-kultur-gegenwaertige-begeisterung/
- „Empathie war der Schlüssel“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/empathie-war-der-schluessel/
- „Liebe – ein unerklärliches Phänomen“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/liebe-ein-unerklaerliches-phaenomen/
- „Mal wieder ein unerklärliches Missverständnis – Wahrnehmung“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/mal-wieder-ein-unerklaerliches-missverstaendnis-wahrnehmung/
- „Mentales Training im Leistungssport – Fechten“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/mentales-training-im-leistungssport-fechten/
- „Einzelkinder“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/einzelkinder/
- „Freundschaft – was bedeutet das eigentlich!?“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/freundschaft-was-bedeutet-das-eigentlich/
- „Viel fernsehen – wenig lernen – wie sich der Medienkonsum auf die Schulleistung auswirkt“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/viel-fernsehen-wenig-lernen-wie-sich-medienkonsum-auf-die-schulleistungen-auswirkt/
Deutsch-Abi-Gestresste

📢 „Das Wochenblatt des Deutsch-Abiturs“ – kostenlos + regelmäßig jeden Montag: aktuelle Abi-Lektüre, Oberstufenlektüre, psychologische Kurzsendungen und dosiert weitere Materialien: wenige Worte/Sätze mit jeweiligen Links → schneller Überblick. Der Schwerpunkt der „Deutsch-Abi-Wochenblätter“ liegt auf YouTube-Sendungen mit Manuskripten.
Der jeweilige Link führt zur entsprechenden Ausgabe. Link zum Gesamtüberblick: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-einzelne-ausgaben-durchnummeriert-mit-erscheinungsdatum-und-den-abi-werken-plus-themen/ + „Idee, Entstehung, Abi-Kämpfer“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-idee-entstehung-abi-kaempfer/
Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.
Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!
Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.
Klaus Schenck