„FT-Abi-Plattform“-Serie: Artikel zu selbstgewählten Präsentations-Themen aus dem Psychologie-Unterricht von Klaus Schenck

Jeder von euch kann sich bestimmt an verschiedene Ängste seiner Kindheit erinnern. An das Monster unter dem Bett, welches einem den Schlaf raubt, oder den imaginären Einbrecher, vor dem man sich unter der Decke in Sicherheit bringt.
Die meisten dieser Kinderängste sind normal und verlieren sich im Laufe des Erwachsenwerdens. Einige von diesen werden in der nachfolgenden Tabelle nach dem Alter aufsteigend gezeigt. Wobei man Ängste nicht genau einer Altersgruppe zuordnen kann, da verschiedene Faktoren, wie soziales Umfeld und Angstniveau des Kindes, die Ängste beeinflussen.
| Alter | Angst | Erklärung |
| 7. Monat | Trennungsangst | Angst vor Trennung von der Familie |
| 8. Monat | Fremdenangst | Angst vor fremden Menschen |
| 0-3 Jahre | Umweltangst | Angst vor den fremden, unerklärlichen Dingen (z.B. tropfender Wasserhahn) |
| 3-6 Jahre | Phantasieangst | Angst vor ausgedachten Phantasiewesen (z.B. Monstern) |
| 3-6 Jahren | Kastrationsangst | Angst, ein Teil von sich zu verlieren |
| ab 6 Jahren | Schulangst | Angst vor der Schule à wiederbelebte Trennungsangst |
| ab 9 Jahren | Realangst | Angst vor den schrecklichen Dingen, die in der Welt passieren (z. B. Krieg, Naturkatastrophen) |
| ab 17 Jahren | Agoraphobie | Platzangst à Angst vor Plätzen ohne Fluchtweg (z. B. Bus, Zug, Fahrstuhl) |
Viele dieser Ängste können durch Angstverarbeitungen gemildert werden. Zum Beispiel durch Angstbücher, in denen eine bestimmte Angst geschildert und überwunden wird, oder durch Kuscheltiere, die einen beschützenden Charakter einnehmen.

Werden die Ängste jedoch stärker und beeinflussen die Entwicklung und das Leben des Kindes oder verfolgen den Betroffenen auch noch im Erwachsenenalter, dann handelt es sich um eine Angststörung. Diese darf nicht unterschätzt und sollte therapiert werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinderängste in gewissen Maßen natürlich sind, aber auf keinen Fall unterschätzt werden dürfen, da sie ein ganzes Leben beeinflussen können.
Artikel: Nora
Fotos: Klaus Schenck
Artikelreihe aus dem „Psychologie“-Unterricht



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Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.
Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!
Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.
Klaus Schenck