Social Media: Diskussionen – Positionen – Fakten – Artikel – Grafiken

Civey-Umfrage: 21.02.2026

Sei kein Affe! Das Hebel-Experiment: https://youtube.com/shorts/OgKKAq6s-vA?si=ibxE-Af-ZXE6NLmz

Liebe Schülerinnen und Schüler,

diesen Ordner möchte ich zu einer Plattform gestalten, auf die ich immer wieder Interessantes und Aktuelles zu „Social Media“ stelle, dafür anderes lösche.

Meine Stationen/Positionen zu Handys/sozialen Medien

2012: Handyverbot im Unterricht: Bei meinem Deutsch-Unterricht in der 12. Klasse merkte ich, wie die versteckte Handy-Nutzung meiner Schüler mich in meiner Lektüre-Interpretation massiv störte. Irgendwann brach ich meinen Unterricht einfach ab und sagte es meinen Schülern. Ich bat darum, ob sie nicht zu Unterrichtsbeginn die Handys abgeben könnten, und zu meiner Überraschung fanden sie die Idee sogar richtig gut. Wir machten dann eine Doppelstunde zur Handynutzung, führten Statistik, wie oft das Handy bei jedem in 45 Minuten aufploppte, und die Schüler zeigten mir voll Begeisterung ihre Handy-Tricks im Unterricht und ließen sich damit sogar fotografieren. Hier der Link zum späteren Schülerzeitungsartikel: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/schuelerwunsch-handyfreier-unterricht/ Den handyfreien Unterricht behielt ich in allen Klassen bis zu meiner Pensionierung bei.

2014: Zusammen mit der damaligen Schülerzeitungsredaktion stellten wir die Handy-Thematik als unser Thema in den Mittelpunkt. Wir selbst führten die handyfreien Redaktionssitzungen ein und bemühten uns, bei unseren vielen gemeinsamen Essen das Handyverbot auch dort einzuhalten. Die Liste aller Artikel mit Links aus der damaligen Zeit finden sich ganz unten.

2023 verschob sich meine Forderung vom handyfreien Unterricht zur handyfreien Schule, aber mit dieser Forderung stand ich noch auf weiter Flur. Als komplett weltfremd wurde es angesehen, undurchführbar – auf jeden Fall in Baden-Württemberg, an bayerischen Schulen wurde es ohne viel Aufstand durchgezogen und gilt noch heute.

2025: Diskussion um das Verbot von sozialen Medien unter 16 Jahren durch die australische Regierung. Ich stand zunächst fassungslos davor. Es erschien mir undurchführbar, jenseits aller Lebenswirklichkeiten junger Menschen. Ich war/bin für eine Altersbegrenzung und stellte mit der Zeit fest, meine Sichtweise wurde immer stärker vertreten, aktuell sogar von der deutschen Regierung.

2026: Die Altersbegrenzung in Blick auf soziale Medien soll kommen, ab welchem Alter wird sich weisen, hier wird es wohl Unterschiede geben. Das ist der Moment, an dem ich mit dieser Plattform zur Versachlichung der Diskussion beitragen möchte.

Text und gestellte Fotos: Klaus Schenck (2026)

Eltern, Lehrer – schauen Sie sich diesen Film an! Und fragen Sie dann bei Ihrem Kind, bei Ihren Schülern nach!

„Generation Porno – Was unsere Kinder online sehen“, ZDF, 2. Juni 2026, 20.15 – 21.00 Uhr

Link: https://www.zdf.de/play/dokus/zdfzeit-106/was-unsere-kinder-online-sehen-104 (02.06.2026)

„Generation Porno – Was unsere Kinder online sehen“ erzählt die Geschichten junger Menschen – von ersten Kontakten mit pornografischen Inhalten bis hin zu den Folgen für Selbstbild, Beziehungen und Sexualität. Der Film verbindet persönliche Einblicke Jugendlicher mit wissenschaftlicher Perspektive.
Auch Eltern werden mit der neuen digitalen Realität konfrontiert: Die Lindlars erfahren erstmals, wie viele eindeutige Nachrichten ihre Tochter Paulina (16) über Tiktok und Instagram von unbekannten Erwachsenen bekommt, die sich mit ihrer Tochter treffen wollen – zum Entsetzen der Eltern. Ein pornosüchtiger Teenager berichtet, wie er der Sucht entrinnen konnte. Ein Cyber-Grooming-Opfer schildert, wie er in die Fänge eines Pädo-Kriminellen gekommen ist. Gleichzeitig zeigt die Serie, dass auch Kinder selbst Grenzen überschreiten – häufig ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein. „Kinder und Jugendliche glauben, im Netz wäre alles erlaubt“, sagt Kriminalhauptkommissar Eric Dieden, „wir haben mittlerweile Straftäter, die acht Jahre alt sind.“ … https://www.zdf.de/video/dokus/zdfzeit-106/was-unsere-kinder-online-sehen-104 (02.06.2026, gekürzt und eigene Hervorhebungen)

Sicht der Nationalen Akademie der Wissenschaft

Nachdem mehrere Politiker eine Altersbeschränkung für soziale Medien gefordert haben, meldet sich nun die Nationale Akademie der Wissenschaften zu Wort. Sie fordert einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen. Bereits in Deutschland, der EU und darüber hinaus bestehende Schutzmaßnahmen müssten schnell wirkungsvoller gestaltet und gezielt ergänzt werden, heißt es in einem von der Leopoldina am Mittwoch vorgestellten Papier.

Für Unter-13-Jährige „grundsätzlich ungeeignet“

Konkret empfehlen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem ein striktes Nutzungsverbot für Kinder unter 13 Jahren. Die Angebote sozialer Medien seien für sie „grundsätzlich ungeeignet“, heißt es in dem Papier.

Bis 17 Jahren

  • Für Jugendliche bis 17 Jahren sollten soziale Medien dann nutzbar sein, jedoch altersgerecht – also mit deutlichen Einschränkungen, lautet die Forderung. Unter anderem wird empfohlen, bei Kindern unter 16 Jahren Livestreaming, Push-Benachrichtigungen sowie endloses Scrollen zu verhindern.

13 bis 15 Jahren

  • Im Alter von 13 bis 15 Jahren empfiehlt die Akademie außerdem eine von den Eltern begleitete Nutzung. In Bildungseinrichtungen sollte die Nutzung von Smartphones bis zur zehnten Klasse untersagt werden.

Akute Gefährdung von Heranwachsenden

  • Neben Schutzmaßnahmen sei wichtig, Kindern und Jugendlichen angemessene digitale Teilhabe und einen souveränen Umgang mit sozialen Medien zu ermöglichen. Ziel müsse sein, ihnen eine Nutzung sozialer Medien gewährleisten zu können, ohne sie mit deren Risiken zu überfordern.
  • Aus wissenschaftlicher Sicht gebe es derzeit deutliche Hinweise darauf, „dass die Nutzung sozialer Medien – trotz wichtiger Vorteile – die psychische Gesundheit, das Wohlbefinden und die Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen erheblich beeinträchtigen kann“. Zu sozialen Medien werden in dem Papier neben Plattformen wie Facebook oder Instagram auch Messengerdienste wie Whatsapp und Telegram gezählt.

„Fränkische Nachrichten“, 15. Aug. 2025, Inga Jahn: https://e-paper.fnweb.de/titles/tauberbischhofsheim/13393/publications/2000/articles/2333616/23/5 (15.08.2025) (gekürzt, leicht verändert, eigene Hervorhebungen)

Alle Artikel mit Links der Psychologie-Reihe „Gelingendes Leben“ (GL), Schwerpunkt „soziale Medien“  

Neue Artikel (der aktuellste steht oben)

Artikelreihe zu dem Buch von Prof. Busch: „Kopf frei – Wie Sie Klarheit, Konzentration und Kreativität gewinnen“. Tipps für Schüler

Verliebtes Handy-Mädchen im Kurpark von Bad Herrenalb: Es macht sich im Internet nackt.
  1. GL 08: „Kopf frei, Schüler!“ 1. „Alle Vorsätze sind für den Arsch!“ – Gründe: Kurz-Video: https://www.youtube.com/watch?v=wOArCBbb3bo&list=PLgGIkOSoO_sszPwrosOxYMSaCqLRTzCdg&index=6  + Manuskript: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/alle-vorsaetze-sind-fuer-den-arsch-wenn-man-sich-nicht-daran-haelt/
  2. GL 09: „Kopf frei, Schüler!“ 2. Plopp, Plopp, Plopp: Ständiger Kampf! – Gründe: Kurz-Video: https://www.youtube.com/watch?v=udksMp74TAE&list=PLgGIkOSoO_sszPwrosOxYMSaCqLRTzCdg&index=5  + Manuskript: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/die-aufmerksamkeit-ist-der-meissel-des-gedaechtnisses/
  3. GL 10: „Kopf frei, Schüler!“ 3. Multitasking ist Multiquatsch: Kurz-Video: https://www.youtube.com/watch?v=1tH6-8rdhxc&list=PLgGIkOSoO_sszPwrosOxYMSaCqLRTzCdg&index=4  + Manuskript: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/wer-zwei-hasen-gleichzeitig-jagt-wird-keinen-davon-fangen/
  4. GL 11: „Kopf frei, Schüler!“ 4. Handy – Flugmodus rein, in ein anderes Zimmer: Kurz-Video: https://www.youtube.com/watch?v=3n6TqFxF3es&list=PLgGIkOSoO_sszPwrosOxYMSaCqLRTzCdg&index=3 + Manuskript: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/where-the-focus-goes-the-energy-flows/
  5. GL 12: „Kopf frei, Schüler!“ 5. Nix dich kreativ: Kurz-Video: https://www.youtube.com/watch?v=bnQ9vq6zL1s&list=PLgGIkOSoO_sszPwrosOxYMSaCqLRTzCdg&index=2 + Manuskript: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/tagtraeumen-ist-vielleicht-die-wichtigste-arbeit-in-meinem-leben/
  6. GL 13: „Kopf frei, Schüler!“ 6. Generation Z: Dumbphone statt Smartphone: Kurz-Video: https://www.youtube.com/watch?v=3rq8FNIqlAE&list=PLgGIkOSoO_sszPwrosOxYMSaCqLRTzCdg + Manuskript: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/generation-z-dumbphone-statt-smartphone/ + Schülerwunsch: Handyfreier Unterricht: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/schuelerwunsch-handyfreier-unterricht/

Handy-Artikel der Schülerzeitung

Für Deutsch-Abi-Gestresste

📢 „Das Wochenblatt des Deutsch-Abiturs“ – kostenlos + regelmäßig jeden Montag: aktuelle Abi-Lektüre, Oberstufenlektüre, psychologische Kurzsendungen und dosiert weitere Materialien: wenige Worte/Sätze mit jeweiligen Links → schneller Überblick. Der Schwerpunkt der „Deutsch-Abi-Wochenblätter“ liegt auf YouTube-Sendungen mit Manuskripten.

Der jeweilige Link führt zur entspre­chenden Ausgabe. Link zum Gesamt­über­blick: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-einzelne-ausgaben-durchnummeriert-mit-erscheinungsdatum-und-den-abi-werken-plus-themen/ + „Idee, Entstehung, Abi-Kämpfer“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-idee-entstehung-abi-kaempfer/

Anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.

Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!

Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.

Klaus Schenck

Klaus Schenck, OSR. a.D.
Fächer: Deutsch, Religion, Psychologie
Drei Internet-Kanäle:
Schul-Material: www.KlausSchenck.de
Schüler-Artikel: www.schuelerzeitung-tbb.de
Schul-Sendungen: www.youtube.com/user/financialtaime
Trailer: Auf YouTube ansehen
„Vom Engagement-Lehrer zum Lehrer-Zombie“/Bange-Verlag 2020:
Info-Flyer: Download

Über den Autor

Klaus Schenck unterrichtete die Fächer "Deutsch", "Religion" und "Psychologie". Er hatte 2003/04 die Schülerzeitung "Financial T('a)ime" (FT) zunächst als Printausgabe ins Leben gerufen, dann 2008 die FT-Homepage, zwei Jahre später die FT-Sendungen auf YouTube (www.youtube.com/user/financialtaime) , zusätzlich ist noch seine Deutsch-Homepage (www.KlausSchenck.de) integriert, sodass dieses "Gesamtpaket" bis heute täglich auf rund 1.500 User kommt. Mit der "FT-Abi-Plattform" wurde ab 2014 das Profil für Oberstufen-Material - über die Schülerzeitung hinaus - geschärft, ab August 2016 ist wieder alles in einer Hand, wobei Klaus Schenck weiterhin die Gewichtung auf Schulmaterial beibehält und die Internet-Schülerzeitung (FT-Internet) bewusst auch für andere Interessierte öffnet.

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