J. Zeh: „Corpus Delicti“/ Inhalt in Briefform

Liebe Schülerinnen und Schüler, hier ganz kurz der Inhalt des Romans „Corpus Delicti“ von Juli Zeh: In der Mitte des 21. Jahrhunderts sind alle Umweltprobleme gelöst, alles scheint ideal und fast nur glückliche Menschen leben nahezu schmerzfrei in Deutschland. Die METHODE basiert auf Vernunft und Gesundheit, eine Wohlfühl-Diktatur, die regelmäßig alle Gesundheitsdaten ihrer Bürger kontrolliert …
J. Zeh: „Corpus Delicti“/ Interpretation in Briefform

Liebe Schülerinnen und Schüler, was will „Corpus Delicti“, noch deutlicher: „Was will Juli Zeh? Sie will vor einem Überwachungsstaat warnen, der vorgibt, alles besser zu wissen als die Bürger selbst, was für sie gut und was für sie schlecht ist. Ein Staat, der vorschreibt, was wo zu tun, wie zu leben ist und was Glück …
J. Zeh: „Corpus Delicti“/ Brief an Mia

Hallo Mia, ich nenne Sie jetzt einfach mal bei Ihrem Vornamen, so werden Sie ja überall gerufen. Ich würde gerne manches besser verstehen, was in Ihnen vorging, warum Sie so handelten, wie Sie handelten. Was ich nicht so recht einordnen kann, ist, warum Sie Ihrem Bruder solche Vorwürfe machen, Ihnen gegenüber durch seinen Selbstmord so …
Wo das Essen zum Heimspiel wird: „Theo’s mobiles Bistro“

Februar 2020: Wir, der harte Kern der Externen in der Kantine der Firma „VS“ in Tauberbischofsheim, standen vor verschlossenen Cafeteria-Türen. Wir hatten davon gehört, irgendein Virus, aber deswegen gleich zumachen? …Wochen und Monate vergingen, die Lokale mussten überall schließen, Virus-Angst ging um und wir blickten ziemlich hungrig „aus der Wäsch“. An einem anderen Ort bliesen …
Sportvereine – Stärkungsorte in dunklen Zeiten

Liebe Leserinnen und Leser, die Tennis-Saison wurde mit Steak, Bratwurst und Salat verabschiedet, die Gespräche kreisten um neue Mannschaftsaufstellungen, zurückliegende Reisen, Corona und private Erlebnisse, nicht um Krieg, Inflation und Energienotstand – eine Oase des Persönlichen, des gesellig Entspannten, umgeben von einer Wüste voller Unwägbarkeiten. Eine Oase des Durchatmens, Oase des Vertrauten, des Gesicherten, dieser …
Ukraine-Krieg: Gedicht eines 17-Jährigen

Hallo, mein Name ist Dmytro Katyukha, ich bin 17 Jahre alt. Ich bin in Melitopol, Ukraine, geboren. Am 24. Februar um 5 Uhr morgens änderte sich mein Leben ein für alle Mal. Ich habe einen Monat lang in der Besatzung gelebt und dann entschieden, dass es sehr gefährlich werden würde, dort zu bleiben, und wir …
Ukraine-Krieg: das Vergangene in Pinselstrichen in die Gegenwart gerettet

Liebe Schülerinnen und Schüler, vielleicht erinnert ihr euch noch an den Aufruf im März/April an ukrainische Jugendliche, mir ihre Texte oder Zeichnungen zu mailen, um diese auf meine Homepages zu stellen, um so den jungen Menschen das Gefühl zu geben, wahrgenommen zu werden – in ihrer Lebensdunkelheit eine kleine Kerze der Ermutigung. Ganz überraschend erhielt …
Disziplin – Erfolgsfaktor in der Schule: Tipps

Liebe Schülerinnen und Schüler, eine kleine Geschichte, die sich vor über zwanzig Jahren zutrug: In meiner 11. Klasse in „Deutsch“ war ein Schüler: faul, disziplinlos – einfach nur schlecht. Da dies für mehrere Fächer galt, blieb er sitzen. Er wiederholte die 11. Klasse und kreuzte nach einem Jahr in meinem Lehrerzimmer auf mit der klaren …
Disziplin – Erfolgsfaktor in der Schule: Experimente

Liebe Schülerinnen und Schüler, bei diesem zweiten „Disziplin-Brief“ geht es aus Platzgründen nur um zwei Experimente aus dem aktuellen Buch von Baumeister/Tierney: „Die Macht der Disziplin“ (Campus-Verlag, 18€). Das bekannteste und überzeugendste will ich dabei in den Mittelpunkt stellen, das Marshmallow-Experiment, in Deutschland wurde es mit „Mäusespeck“ (Süßware) nachgestellt und bestätigt: Walter Michel ging es …
Disziplin – Erfolgsfaktor in der Schule: Einführung

Liebe Schülerinnen und Schüler: Boahh, war des schlimm, ey. Ich bin sooo ein dummer Idiot, echt. Ich bin so faul, des gibt es gar nicht. Da nimmt man sich vor den Bonustermin zu erreichen und was schafft man bis dahin. Ja, richtig, man liest des verkackte Buch und bekommt seinen Arsch sonst nicht hoch, um …