Mein Leben, meine Werte und meine Lehren daraus: Alois Gerig

Geboren und aufgewachsen bin ich auf einem Bauernhof, ein typischer süddeutscher Gemischtbetrieb mit Äckern, Wiesen und Tierhaltung. Der Hof liegt in einem kleinen Weiler, 3 KM entfernt vom Hauptort und somit besuchten, schon aus logistischen Gründen, weder meine 3 Schwestern noch ich den Kindergarten. Es gab trotzdem weder Langeweile oder das Gefühl von Versäumnissen, weil …

Gülle – Was soll denn die „Scheiße“ auf den Äckern?

Ist Gülle wirklich so schlimm, wie es oftmals in den Medien behauptet und wie sie verteufelt wird? Was ist Gülle denn überhaupt?Gülle ist ein natürlich anfallender Wirtschaftsdünger, der zum Großteil aus Kot oder Urin von Nutztieren besteht. Die Gülle kann unterschiedlich dick oder dünn sein und unterschiedlichste Nährstoffzusammensetzungen haben. Es stecken Nährstoffe, wie Stickstoff, Phosphat, …

Warum fahren Landwirte so teure und große Traktoren? Haben die zu viel Geld?

Eine Aussage mit der man sich als Landwirt*in oft herumschlagen muss…, denn wie kann das sein, obwohl es Landwirten finanziell angeblich nicht ganz so gut geht, dass man gleichzeitig so einen großen Traktor fährt? Ein Traktor beziehungsweise auch die Anbaugeräte sind im Allgemeinen erstmal eine Betriebsausgabe, die auf mehrere Jahre abgeschrieben und finanziert wird. Im …

WAS??? LANDWIRTSCHAFT – DAS kann man studieren??

Eine Reaktion, die ich oftmals von Jung und Alt bekomme, nachdem ich erzählt habe, was ich studiere beziehungsweise studiert habe… Jedes Mal frage ich mich, wie ich nun höflich antworte, dass Landwirtschaft ganz schön komplex ist und nicht nur aus Trecker fahren und Kühe ausmisten besteht. Im Laufe meines Studiums habe ich Fächer aus den …

Panzerfahren – das intensive Gemeinschaftserlebnis

Liebe Schülerinnen und Schüler, eher nebenbei erfuhr ich, dass unsere Partnerfirma einen Panzer hat und ich fragte gleich nach, ob wir nicht auch mal als Redaktion Panzer fahren dürften. Es wurde bei unserem nächsten Besuch nichts draus – Panzer kaputt und ich enttäuscht. Ich blieb dran. Wieder ein Jahr später war es dann soweit – …

Zur Freundschaft „durchgefressen“

Liebe Schülerinnen und Schüler, unsere Botschaft an euch, wenn ihr eine Schülerzeitung werden wollt oder schon eine seid: Macht so viel wie nur möglich gemeinsam! Noch einen Tick konkreter: Geht nach jeder langen Redaktionssitzung gemeinsam essen! Ich erzähle euch ganz kurz, wie es bei uns lief, bevor Chefredakteurin Stefanie das Wort hat und aus ihrer …

Zwischen Totengräbern und dem Glück

Liebe Schülerinnen und Schüler, 2013: Ich konnte nicht mehr, ich wollte nicht mehr, ich ertrug es nicht mehr, in diese Einsamkeit, Verlassenheit, Hilflosigkeit gestoßen zu werden von Menschen, die kurz vor Fertigstellung einer Schülerzeitung keinen Bock mehr haben, jetzt Urlaub machen, andere Prioritäten setzen oder nur: keine Zeit mehr haben! Diese Einsamkeit, Verlassenheit, Hilflosigkeit war …

Geheimwaffe beim Vorstellungsgespräch – die Schülerzeitung

Liebe Schülerinnen und Schüler, vor vielen Jahren bekam ich nach dem Abitur von einer engagierten Schülerzeitungsredakteurin folgenden Text zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch und Anforderungen. Der Text ist aus gutem Grund anonym und wurde auch nirgends veröffentlicht. Ich finde ihn so herrlich, aber auch so zutreffend. Alle Personaler, denen ich den Text zeigte, haben ihn mir voll …

SWR-Besuch: Von Wetterfröschen, Werbe-Profis und einem Moderatoren-Traum

Liebe Schülerinnen und Schüler, wir bekamen bei der Preisverleihung durch das Kultusministerium für unsere Printausgabe 2013 nicht nur Urkunde und Geld, sondern auch eine Einladung für einen SWR-Besuch 2014 und uns war klar: da gehen wir hin! Ich schreibe jetzt gar nicht mehr groß weiter, sondern lasse die Redaktionsmitglieder von ihren verschiedenen Workshops erzählen: „Unsere …

Trommelt euch in die Lokalpresse

Liebe Schülerinnen und Schüler, so, ich will euch jetzt etwas Ausgefallenes zeigen: zwei Besuche in unserer Redaktion – sie liegen schon über zehn Jahre zurück. Einmal kam eine Lokalredakteurin zu uns und zwei Jahre später das Franken-Radio/SWR4. Und warum kamen beide? Weil wir für sie präsent waren, durch Artikel, ausgefallene Projekte und durchs Internet. Genau …