
Noch steht es in den fernöstlichen Sternen: Bekommt unsere Schule eine chinesische Partnerschule? Die Schülerzeitung hat es vorgemacht, wird nun unsere Schule folgen? Wir, die Weltschülerzeitung, als Brücke für eine Partnerschaft zweier ferner Schulen? Nach der Partnerschaft mit der „Financial T(’a)ime“ gab es die Anfrage der Shenzhen Middle School nach einer Schulpartnerschaft, wobei die deutschen „Schul-Bräute“ Schlange nach diesem chinesischen „Elite-Bräutigam“ stehen. Eile ist geboten!

Auf Schautafeln werden Lehrer- und Schülerschaft über das neue Projekt informiert. Die Schulleitung erstellt ein Schulprofil, um beim wählerischen „Bräutigam“ zu punkten. Junge Lehrkräfte übersetzen das Profil ins Englische, um unsere Stärken und Qualitäten sprachlich noch schön einzupacken und mit einer „Good-will-Schleife“ zu versehen.

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Wird unser Liebesmühen erhört? Werden wir die Chance ergreifen? Die Sterne am chinesischen Himmel sind fern, der Weg zu einer Schulpartnerschaft ist weit. Alles, wirklich alles, ist noch offen!
Wir, die „Financial T(’a)ime“, wären nicht nur stolz, wir würden uns auch ungemein für unsere Schule freuen, käme dank uns als Brücke eine deutsch-chinesische Partnerschaft zustande. Die Schülerzeitung brächte die Welt in unsere „Schulmauern“, ein kleiner Dank an Schulleitung und Schule für Unterstützung und Freiraum, den wir als „Aushängeschild“ genießen dürfen.
Ergebnis:
Die Schulpartnerschaft kam nicht zustande, da sich am Ende herausstellte, dass die chinesische Schule eine deutsche Partnerschule mit naturwissenschaftlichem Profil suchte, um auf internationaler Ebene Projekte durchzuziehen. Genau mit dieser Anforderung konnten wir als Kaufmännische Schule nicht dienen.
Deutsch-Abi-Gestresste

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Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.
Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!
Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.
Klaus Schenck
