Selbstvertrauen – innere Stärke

Selbstbewusstsein ist ein großes Thema der Jugendlichen, aber auch Erwachsenen. Es sind Gedanken, die einen manchmal nicht loslassen, Gedanken über sich selbst, was Leute wohl über einen denken, ob sie dich hübsch, dick oder klein finden, ob sie deine Art mögen oder nicht, Fragen vieler Menschen.

Aber Selbstbewusstsein kommt nicht vom Äußeren, sondern wie man sich selbst sieht. Jeder Mensch sollte sich selber lieben, weil jeder liebenswerte Seiten, Fähigkeiten, Eigenschaften und Verhaltensweisen hat, die ihn besonders und einzigartig machen.

Gründe für ein mangelndes Selbstvertrauen sind vielfältig. Oft kommen sie schon von der Kindheit, es sind  Botschaften, die ihre Eltern ihnen vermittelt haben, wie z.B “Lass das sein, das schaffst du eh nicht.” oder “Was soll aus dir bloß mal werden?“. Sätze, die jeden von uns prägen.

Es könnten auch Situationen gewesen sein, in denen wir mal versagt oder auch einen geliebten Menschen verloren haben und somit ein Mangeln an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein entstehen kann.

Selbstbewusstsein braucht als Basis Selbstakzeptanz. Wer sich selbst akzeptiert und schätzt, wirkt von außen selbstsicher.

Sich aber selbst anzunehmen ist für viele schwer. Wir kritisieren unser Aussehen, unsere Figur und unsere Intelligenz, lassen eine innere Stimme an uns nörgeln und sind zu uns selbst strenger als wir zu anderen Menschen wären.

Doch viele übersehen, dass wer wirklich selbstbewusst und selbstsicher auftritt, genauso Schwächen hat wie jeder andere Mensch. Deshalb gibt es zwei Arten von Selbstbewusstsein. Es gibt die Menschen, die “andere kritisieren“ und die, die “immer Recht haben müssen“, da sie nicht zu ihren Schwächen stehen können.

Ein “gesundes Selbstbewusstsein“ zeigt sich dadurch, dass wir unsere Stärken und Schwächen kennen und uns nicht schlecht machen oder gar verurteilen. Denn verurteilen wir uns, dann schwächen wir unser Selbstwertgefühl und damit unser Selbstvertrauen.

Mangelndes Selbstbewusstsein kann man aber stärken, wenn man die Angst vor Ablehnung und Versagen besiegt. Also stärke zuerst deine Selbstachtung, denn wer von sich gering denkt, der hält sich auch nicht für wertvoll, um für seine Träume und Rechte zu kämpfen.

Glaube an dich selber und daran, dass du geliebt wirst, ob von Familie, Freunden oder gar von Leuten, von denen du nicht einmal weißt, dass sie dich lieben.

Vertraue auf dich selbst und darauf, dass du alles schaffst, wenn du nur daran glaubst und immer positiv über dich selbst denkst.

Denn es ist nie zu spät, selbstbewusst zu werden. :-)

Für Deutsch-Abi-Gestresste

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Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.

Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!

Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.

Klaus Schenck

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