Bildungsgerechtigkeit: Illusion oder Realität?

Bildung ist ein Menschenrecht. Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung. Dies wurde schon in der Erklärung der Menschenrechte von 1948 festgehalten. Doch wird Bildung auch gerecht verteilt? Vielen Millionen Menschen bleibt dieses Recht vorenthalten, vor allem in den ärmsten Ländern der Welt ist die Forderung nach einer gerechten Verteilung der Bildung lediglich eine Illusion. Oft sind die Bildungssysteme in armen Ländern unzureichend, es fehlen Schulen, ausgebildetes Lehrpersonal und Unterrichtsmaterialien. Geschlecht, Einkommen, Herkunft, Behinderung oder die Sprache spielen immer häufiger eine Rolle, wenn es um das wertvolle Gut „Bildung“ geht. Insbesondere die reichen Länder müssen ihren Pflichten nachkommen und die Dritte Welt Länder beim Ausbau der Bildungssysteme unterstützen, denn immerhin stellt die Bildung auch ein Motor der Entwicklung dar. Bildung schafft Perspektiven, und was noch viel wichtiger ist, sie ist auch ein sehr entscheidender Faktor zur Bekämpfung der Armut und sozialer Ungerechtigkeit. Weltweit sind es mehr als 72 Millionen Kinder im Grundschulalter, die nicht zur Schule gehen. Für die Kinder aus den armen Familien oder Slums ist es besonders schwer Zugang zu guter Bildung zu erhalten. Die weit verbreitete Zahl der Analphabeten in den Entwicklungsländern stellt ein weiteres Problem dar. Dadurch, dass so wenige in den Genuss von Bildung kommen, sind sie später im harten Kampf um eine Ausbildung oder einen Beruf gefangen, wo ein Ausweg nahezu unmöglich ist. Doch die Frage, die sich hier nun vielleicht auch für viele Leser stellt, ist die Frage nach dem Warum. Warum haben so viele Menschen in der Welt keinen Zugang zu Bildung? Anders als in Deutschland oder anderen reichen Ländern sind die Bildungssysteme, wie bereits schon oben erwähnt, alles andere als üblich, der Mangel an gut ausgebildeten Lehrern ist enorm groß, doch gerade diese Lehrer sind wiederum wichtig, um auch die Qualität der Bildung zu verbessern.
Wie man sieht, ist das Ziel „Bildung für alle“ noch lange nicht erreicht. Es gibt noch reichlich Arbeit, besonders in den Subsahara-Staaten Afrikas. Versprechen für Hilfeleistungen dürfen nicht länger Versprechen bleiben und müssen endlich verwirklicht werden, sodass ein Zugang zu Bildung in den Entwicklungsländern keine Illusion mehr darstellt, sondern endlich zu Realität wird.

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Artikel: Katharina

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Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.

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