Welche berufliche Schule hat das beste Medienkonzept der Region Heilbronn-Franken?

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Zum dritten Mal wurden die besten Schulen unserer Region an den Heilbronner Bildungscampus geladen. Grund: der Medienpreis der Dieter Schwarz Stiftung. Geehrt wurden diejenigen Schulen mit dem besten Medienkonzept. Geehrt wurden wir…, aber zuerst noch einmal an den Anfang.

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Gegen 15 Uhr versammeln sich siebzig Gäste verschiedenster Schulen im aim-Forum. Darunter unser Schulleiter, Herr Dambach, weiter Herr Link, Herr Schenck (beide Verfasser der Wettbewerbsunterlagen), Frau Eberle (Landratsamt), Lehrkräfte und mehrere Mitglieder der alten Redaktion der Schülerzeitung. Vor der Veranstaltung in kleiner Runde wird aufgeregt diskutiert. „Mit dem fünften Platz sind wir voll zufrieden!“ „Besser wird es auf keinen Fall, aber fünfter, das wäre schon genial!“ „Ach, der vierte ist vielleicht auch noch gerade so drin!“ Diese Aufregung wird nur noch gesteigert durch die Ansprachen des Geschäftsführers der Dieter Schwarz Stiftung, Herr Czernuska, und des Vertreters des Kultusministeriums, Ministerialdirigent Dr. Schmidt. Denn bei diesen wurden die Gewinner nicht nur zu Siegern, sondern regelrecht zu Medienhelden stilisiert, deren Engagement den Mediengeist aller Schulen entzünden könne. Das Engagement, das wir ausstrahlten, habe die Fähigkeit andere Schulen zu motivieren.

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Ja, richtig gelesen: Wir haben gewonnen! Welcher Platz es nun wirklich geworden ist, das können wir kaum abwarten. Besonders unserem Direktor fällt es schwer, die anderen Preise zu ertragen. Wieder geht es bescheiden durch die Reihe, „der fünfte Platz, besser sicher nicht!“, die offizielle Bekanntgabe: es gibt keinen fünften Platz. „Ooookay, einer der zwei vierten Plätze, Hammer!“ Herr Dambach reibt sich freudig die Hände, dann werden die vierten Plätze vergeben, nur nicht an uns. „Was? Der dritte Platz?“, murmelt es ungläubig und schon ist auch dieser vergeben, nur eben wieder nicht an uns! Gut, genug Folter, denn jetzt ist auch für uns die Aufregung vorbei. Für den zweiten Platz, prämiert mit 15.000€, dürfen wir endlich auf die Bühne. Keine weitere Bescheidenheit mehr! Unsere Kaufmännische Schule gilt als die Schule mit dem zweitbesten Medienkonzept unserer Region. Zur Frage oben: Keine berufliche Schule hat uns geschlagen!

Was uns auszeichnet? Das hohe Engagement der Lehrer und Schüler, unsere Online-Auftritte, die Schul-App, die Lern- und Präsentationsvideos, visualisierte Materialien, jährliche Kompetenztage, eine moderne Ausstattung und noch vieles mehr, was  die 84 Seiten unserer Bewerbung widerspiegeln  und mit 15.000 Euro honoriert wird.

Fotos: Stephanie

Deutsch-Abi-Gestresste

📢 „Das Wochenblatt des Deutsch-Abiturs“ – kostenlos + regelmäßig jeden Montag: aktuelle Abi-Lektüre, Oberstufenlektüre, psychologische Kurzsendungen und dosiert weitere Materialien: wenige Worte/Sätze mit jeweiligen Links → schneller Überblick. Der Schwerpunkt der „Deutsch-Abi-Wochenblätter“ liegt auf YouTube-Sendungen mit Manuskripten.

Der jeweilige Link führt zur entspre­chenden Ausgabe. Link zum Gesamt­über­blick: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-einzelne-ausgaben-durchnummeriert-mit-erscheinungsdatum-und-den-abi-werken-plus-themen/ + „Idee, Entstehung, Abi-Kämpfer“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-idee-entstehung-abi-kaempfer/

Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.

Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!

Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.

Klaus Schenck

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