Wir sagen Dank! -Teil 1-

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Wir verabschieden uns,  feiern unser Jubiläum, sagen Danke an alle Förderer und Unterstützer – zu diesem dreifachen Anlass versammelten sich über vierzig Gäste im Franken-Saal  des Hotels „St. Michael“. Zuvor ging diesem Fest wochenlange, für unseren beratenden Lehrer Herrn Schenck, – erträumt – jahrelange Planung voraus. Bei einem Probeessen wurde mittels Kampfabstimmung das Menü ausgewählt, danach die Aufgaben während der Feier klar verteilt, Einladungen gestaltet, verschickt und zum Schluss der die Sitzordnung festgelegt.Und auch der größten Angst, einem technischen Ausfall, wurde entgegengewirkt, Beamer, Lautsprecher, Laptop mehrmals getestet und Ersatz für den Notfall organisiert.

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Als nun endlich unser großer Tag kam, plagte uns wohl schon den ganzen Morgen und Mittag die Aufregung, bis nun endlich abends die ersten Gäste kamen. Am Eingang bereitstehend begrüßten freiwillige Helfer der 13.1 des Wirtschaftsgymnasiums die Eingeladenen und boten charmant erste Getränke an. Einer unserer Gäste, Bürgermeister Vockel, eröffnete das offizielle Programm mit einer kleinen Rede, worin die FT als die wohl bekannteste Schülerzeitung hervorgehoben wurde. Auch in den Reden von Dezernent Müssig und Schulleiter Dambach wurde die Hochachtung unserer Erfolge und das Bedauern über unseren Abschied deutlich.  Abgerundet wurden diese Programmpunkte durch Musikeinlagen von Saxophonist Manuel Dahner und Schlagzeuger Marco Seitz.

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In einem Fotorückblick mit den Höhepunkten der letzten drei Jahre (unsere Printausgabe 2013, Kooperation mit Universität Würzburg und Würth Industrie Service, Besuch von Prof. Dr. Reinhart, Einladung als Deutsch-Botschafter nach Holland usw.) erklärten wir unser Erfolgsrezept und zerstörten den FT-Kritikern ihre Argumentation:. Schülerzeitung sei Arbeit, Druck und Zwang. So lassen es zumindest irritierende Fragen wie „Werdet ihr gezwungen oder bekommt ihr Geld?“ bei unseren zahlreichen FT-Aktionen vermuten. Dagegen stellen wir als Redaktion nicht den Spaß, den wir natürlich auch bei gemeinsamen Aktivitäten haben, in den Vordergrund, sondern viel mehr die Wirkung der engen Zusammenarbeit, das Gefühl ein Teil von etwas Großem zu sein, das Gefühl gefordert zu werden, etwas bewirken zu können und wichtig zu sein. FT bedeutet also Gemeinschaft, Sinn, aber auch Kraftquelle.  Herr Schenck als die Person, die dieses FT-Wunder in uns ausgelöst hat, spürte unseren aufrichtigen Dank durch einen Fotokalender und noch mehr durch den modernen Geschenkkorb, die Geschenkwiese. Auf dieser Wiese stand von jedem Mitglied eine persönliche Kleinigkeit, die ihn mit Herrn Schenck und der FT verbindet, so auch ein Schmetterling mit dem Kommentar: „Danke, dass Sie mir die Möglichkeit gegeben haben, mich zu entfalten und dass Sie immer an mich geglaubt haben!“

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Im Anschluss an diesen anrührenden Programmpunkt folgten Grußbotschaften aus aller Welt, so auch aus den Niederlanden, Japan und, besonders hervorzuheben, eine Videobotschaft der Elite- und FT-Partnerschule aus China.

Auch Herr Schenck wurde noch emotional. So galt sein Dank den Unterstützern der ganzen zehn FT-Jahre, abschließend aber besonders der aktuellen Redaktion, ohne die er nun nicht weiter machen will, was nur einer der vielen Gründe für die Auflösung der FT unter seiner Leitung ist.

Deutsch-Abi-Gestresste

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Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.

Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!

Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.

Klaus Schenck

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