Hacken leicht gemacht

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„Wir alle werden seit Jahren ausspioniert“ – so Götz Schartner. Der Rotary Club Tauberbischofs­heim gab auch uns die Gelegenheit, diesen nachdenklich stimmenden Vortrag zu erleben. Mit kreati­vem Medieneinsatz, gut ausgewählten Beispielen sowie Einbezug Anwesender wurde dem neugierigen und gespannten Publikum die Gefährdung im Internet vor Augen geführt.

Als Einstieg demonstrierte Schartner an zufällig ausgewählten Zuhörern, wie beiläufig ein Handy durch zuvor geschickte Trojaner gehackt und so verfälschte SMS verschickt werden können. Doch dies hat  noch nicht einmal etwas mit dem eigentlichen Ha­cken zu tun! Für die rund 210 Gäste war es erschreckend, live mitzuerleben, wie einfach es ist, Identitäten im World Wide Web zu stehlen und zu missbrauchen.

Cyberkriminelle, es müssten nicht einmal Profis auf diesem Gebiet sein, hätten leichtes Spiel, sich Zugriff auf fremde Benut­zerkonten zu verschaffen. Laut Schartner sei das der Grund, weshalb die Cyberkriminalität stetig zunehme und bereits ein regelrechter Handel mit Internetidentitäten entstan­den sei.

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In seinem zweiten Präsentationsmodul, der Manipulation, veranschaulichte der Profi-Hacker die Unsicherheit von eigentlich doch so „sicheren“ Firewalls und Virenschutzprogrammen. Er ver­schickte einen getarnten Trojaner doch das Virenprogramm erkannte diesen nicht. Der Hacker hat nun die Möglichkeit, den Laptop nach seinen Vorstellungen zu manipulieren. Schartner konnte damit ohne Probleme auf alle Daten voll zugreifen.

Oftmals würden solche Trojaner in sozialen Netzwerken, wie Skype oder Facebook, ver­schickt, weshalb besonders Ju­gendliche betroffen seien.

Cyberkriminalität hätte verschie­dene Strukturen. Es gebe vier unterschiedliche Gruppen, die Coder, die Hacker, die Analys­ten  und die Money Muler. Sie hätten unterschiedliche Tätig­keitsfelder und könnten gegebe­nenfalls zusammenarbeiten. Durch diese Cybercrime-Struktu­ren, so Schartner,  könne auch der Zahlungsverkehr beeinflusst werden.

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Banken oder ihre Kunden könnten gehackt werden. Aber auch das WLAN und deren Firewalls seien vor Angriffen nicht sicher. Durch Fehler in der Firewall hätten es Hacker einfach, ohne Spu­ren einzudringen und sich Zugriff auf Daten zu verschaffen.

Das letzte Modul, die Tipps zum Schutz, sollte wieder etwas Beruhigung bei den zu Recht verunsicher­ten Zuschauern auslösen. Laut Schartner sei ein IT-Grundwissen durch PC-Kurse, Fachzeitschriften  oder Hochschulkurse eine gute Vorbeugung.

Regelmäßige Updates sowie aktuelle Softwares seien ebenfalls von zentraler Wichtigkeit und ein Virenschutzprogramme solle auch nicht fehlen.

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Wir von der „FT-Abi-Plattform“ danken Dr. Stefan Kemmer für die Einladung und Rotary-Präsident Dr. Dr. Robert Ordung für diesen einmaligen Vortrag!

Artikel: Milena

Fotos: Klaus Schenck

Deutsch-Abi-Gestresste

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Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.

Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!

Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.

Klaus Schenck

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