Preisverleihung am Kultusministerium: Wieder Landespreis

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Ende 2013 können wir auf ein Jahr zurückblicken, das nicht vergleichbar ist mit den Jahren zuvor in der Geschichte der „Financial T(‘a)ime“ (FT). Wenn ich nun nur auf die drei Jahre zurückblicke, in denen ich ein Teil der FT sein durfte, gab es kein Jahr, in dem wir so viele Gipfel erklommen, so oft den Abgrund vor uns gesehen haben. Wir flogen in unbekannte Höhen, stürzten in unerwartete Tiefen, aber fanden uns immer wieder zusammen, zerrten uns gegenseitig nach oben, wenn es denn sein musste. Hinter uns liegt ein ganz besonderes Jahr, vor uns die Auflösung unserer Redaktion und die Weiterführung einer geänderten FT im April. Daher konnte nur ein letzter Knall, ein letzter Gipfelsturm, ein würdiger Abschluss  für das Jahr 2013 sein.

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So schlug mitten in Abistress und Weihnachtsvorbereitungen folgende Mail unseres beratenden Lehrers, Klaus Schenck, ein: „Hallo, unsere so umstrittene Printausgabe hat einen Landespreis gewonnen und wurde zur Teilnahme am bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb in Berlin vorgeschlagen!!! Das ist unser nächster Höhepunkt!!!“.

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Mit voller FT-Ausrüstung, also Printausgaben, Flyern, Kamera und Schreibutensilien, machten wir uns schwer bepackt auf den Weg nach Stuttgart zum Kultusministerium, wo Staatssekretärin Marion von Wartenberg und ein  Filmteam die Gewinner-Redaktionen bereits erwartete. Die FT als eine der Redaktionen, die sich gegen die insgesamt 66 beworbenen Redaktionen durchgesetzt hatte, wurde mit dem 2. Platz und der Rückmeldung „Hochprofessionelles Layout – verbunden mit einer beeindruckenden Vielfalt von Artikeln“ geehrt. Aber dies war nicht einmal der einzige Höhepunkt des Tages. Wenige Wochen zuvor wurde ein noch nicht erklommener Gipfel im Gespräch mit unserem beratenden Lehrer angesprochen, die FT im Fernsehen. Auch dieser Punkt gilt dank dem Filmteam des SWR nun als abgehakt.  

Nach der Preisverleihung gab es genug Zeit in anderen Printausgaben zu stöbern und die restlichen Redaktionen kennenzulernen, die uns zum Großteil schon kannten. „Ach, ihr seid doch die Schülerzeitung mit der Homepage und den Youtube-Videos. Bei mir in der Klasse kennt euch jeder.“

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Deutsch-Abi-Gestresste

📢 „Das Wochenblatt des Deutsch-Abiturs“ – kostenlos + regelmäßig jeden Montag: aktuelle Abi-Lektüre, Oberstufenlektüre, psychologische Kurzsendungen und dosiert weitere Materialien: wenige Worte/Sätze mit jeweiligen Links → schneller Überblick. Der Schwerpunkt der „Deutsch-Abi-Wochenblätter“ liegt auf YouTube-Sendungen mit Manuskripten.

Der jeweilige Link führt zur entspre­chenden Ausgabe. Link zum Gesamt­über­blick: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-einzelne-ausgaben-durchnummeriert-mit-erscheinungsdatum-und-den-abi-werken-plus-themen/ + „Idee, Entstehung, Abi-Kämpfer“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-idee-entstehung-abi-kaempfer/

Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.

Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!

Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.

Klaus Schenck

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