Pressekonferenz mit der Leitung der Universität Würzburg

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Nach wochenlanger Vorfreude war es endlich so weit. Unser großer Tag war gekommen. Anstatt am Unterricht teilzunehmen, machten wir uns auf den Weg zur neuen Universität Würzburg. Unser Ziel: Senatssaal, Zimmer Nr. 210. Erst auf der Suche nach diesem Zimmer wurde uns so langsam bewusst, was uns erwarten wird. Direkt neben dem Büro des Präsidenten der Uni tauchten wir in eine komplett neue Welt ein. Dem Betreten des vor uns liegenden Saales folgten weit aufgerissene Augen und Sprachlosigkeit, die sich mit einem unbeschreiblichen Stolz vermischte. Als erste Schülerzeitung stehen wir mitten im Senatssaal. Um den Moment einzufangen, setzten wir uns und nahmen uns ein paar Minuten Zeit, um alles auf uns wirken zu lassen.

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Kurz vor Beginn der Pressekonferenz, die auf 10 Uhr angesetzt war, besprachen wir ein letztes Mal den Ablauf und versuchten die von Minute zu Minute wachsende Aufregung zu bekämpfen. Schließlich ist es unsere erste Pressekonferenz. Gut vorbereitet konnte es losgehen. Wir begrüßten Vizepräsidentin Prof. Sponholz, den persönlichen Referenten des Präsidenten Josef Wilhelm, den Leiter der Studienberatung Hendrik Beierstettel, Koordinatorin Kathrin Schaade und Pressevertreter Gunnar Bartsch. Nach der persönlichen Übergabe unserer neuen Printausgabe  herrschte Stille im Saal. Unser Werk wurde genau betrachtet, bestaunt und geschätzt.

Frau Schaade erklärte in wenigen Sätzen, wie sich die Zusammenarbeit der Financial T(‚a)ime mit der Universität Würzburg entwickelt hat. Unser beratender Lehrer Herr Schenck präsentierte kurz die Erfolge unserer Schülerzeitung in Hinblick auf die Universität, Partnerunternehmen wie Würth Industrie Service und unsere Auslandskontakte und legte damit den Grundstein für die darauffolgende Fragerunde.

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Im Zentrum stand die gemeinsame Zukunft mit der Universität Würzburg, unsere Ziele, Ideen und Wünsche. Über das Angebot der Tandem-Tage an der Universität kamen wir darauf, dass ein Win-Win-Prinzip entsteht, wenn die Universität uns hilft Einblicke in verschiedene Studienfächer zu gewinnen und wir darüber schreiben. Nicht nur Begeisterung erhielten wir von der Universitätsleitung zurück, sondern auch Dank und Anerkennung.  Plötzlich war alle Anspannung vergessen und wir fühlten uns wohl in der lockeren Runde.  Auch ganz andere Themen wurden angesprochen: Die hohe Frauenquote der FT, unsere Finanzierung, Motivation und auch inwiefern wir die Möglichkeit haben unsere Schülerzeitung weiterzuentwickeln. Eine vorsichtige Frage von Prof. Sponholz galt dem Zeitaufwand der Schülerzeitungsarbeit. Eine Frage, die wir nur lächelnd entgegennehmen können, da für uns andere Punkte im Mittelpunkt stehen, die den Faktor Zeit regelrecht verschwinden lassen: Unser Zusammenhalt und unsere Leidenschaft.

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Zum Ende der Pressekonferenz übergab Frau Schaade uns zwei neue Artikel der Studienbotschafter, die feierlich in Empfang genommen wurden und schon bald auf unserer Homepage zu lesen sein werden. Ein letztes gemeinsames Gruppenfoto, ein letztes Mal Senatssaal-Luft atmen, noch ein Raumfoto machen und dann verließen wir den Raum, den wohl nie wieder eine Schülerzeitung betreten wird. Wir hatten es geschafft!

Da keiner diesen Tag enden lassen wollte, folgte eine Führung von Koordinatorin Schaade in die Ottostraße 16. Nach vielen Treppenstufen gelangten wir zur Studienberatung im Dachgeschoss und mitten in den Dschungel. Zwischen den vielen Bäumen und Pflanzen konnte man mit etwas Phantasie das Büro des leitenden Studienberaters Herrn Beierstettel erkennen. Herr Beierstettel erzählte uns etwas über seinen Büroalltag, die Anforderungen an den Studienberater, der über alles Bescheid wissen muss und die Plage der Dachgeschosshitze im Sommer. Der Besichtigung des Büros folgte das Wartezimmer, das sogar mit einem technischen Warteanzeiger ausgestattet ist, und der Telefonservice. Hier trafen wir zwei nette Menschen, die einem fast jede Frage zum Thema Studium beantworten können und dies auch mit Freude tun.

Da wir langsam Hunger bekamen und uns schließlich auch eine Pause verdient hatten, machten wir uns auf zur Stadtmensa, die 15 Minuten Fußweg entfernt lag. Hier gewannen wir einen direkten Einblick in das Chaos des Studentenlebens, das schon bei der Essensauswahl beginnt. Zusammen blickten wir auf den hinter uns liegenden Tag zurück und stellten fest, dass ein großer Erfolg ist, auf den wir stolz sein können.

Deutsch-Abi-Gestresste

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Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.

Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!

Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.

Klaus Schenck

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