Nichts ist so abwegig, als dass du es nicht realisieren kannst!
Seit drei Jahren studiere ich nun Pharmazie an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Doch wie kann man sich gezielt im Studium so vorbereiten, um für den Berufsstart die optimalen Voraussetzungen zu haben?
Eigenverantwortliches und zielorientiertes Lernen, gutes Zeitmanagement, Eigeninitiative – das sind Grundvoraussetzungen, die jeder Student heutzutage mitbringen muss, um ein erfolgreiches Studium abzuschließen. Doch das sind nur die Voraussetzungen.
Unternehmen wollen den zielstrebigen, selbstständigen, aber teamfähigen, engagierten jungen Absolventen, der sich von der Masse abhebt. Aber was unterscheidet einen denn von der breiten Masse? Warum bin ich einzigartig?
Ich denke, es sind zwei Punkte, die erfüllt sein müssen. Die Studienzeit ist der optimale Zeitraum sich auszuprobieren – z. B. sich um einen exotischen Praktikumsplatz zu bewerben, in verschiedene Unternehmen hineinzuschauen, Auslandsaufenthalte zu realisieren. Es gehört sehr viel Eigeninitiative und Kreativität dazu, sich immer wieder neu umzuschauen, neugierig zu sein, Ideen zu haben und diese dann auch in die Tat umzusetzen. Doch genau das macht einen so interessant für die künftigen Arbeitgeber. Und wenn man sein Ziel realisiert hat, ist man auch stolz auf sich! Auch wenn man die wildesten Ideen hat, in meinem Studium habe ich mir zum Motto werden lassen: Nichts ist so abwegig, als dass du es nicht realisieren kannst!
Zu der Einzigartigkeit gehört aber nicht nur die fachliche Exzellenz und Vielfalt. Mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar manchmal die ausschlaggebenden Kriterien, sind die persönlichen Komponenten: Habe ich Persönlichkeit? Habe ich ein gutes Auftreten? Kann ich Leute für mich gewinnen? Habe ich ein offenes, freundliches, ehrliches und vor allem authentisches Wesen? Und die Frage, die man sich selbst stellen sollte: Habe ich es geschafft, mich im Studium persönlich weiterzuentwickeln? Das sind Punkte, die man nicht am Schreibtisch lernt. Das lernt man durch seine Mitmenschen, durch ständiges selbstkritisches Hinterfragen. Das lernt man durch das „Studentenleben“, das lernt man durch das Engagement neben der Uni in der Fachschaft, im Orchester, in studentischen Projektgruppen.
Das allerwichtigste Erfolgsrezept ist und bleibt jedoch: Wenn du Spaß an einer Sache hast, dann bist du auch motiviert!
Artikel: Andrea
Deutsch-Abi-Gestresste

📢 „Das Wochenblatt des Deutsch-Abiturs“ – kostenlos + regelmäßig jeden Montag: aktuelle Abi-Lektüre, Oberstufenlektüre, psychologische Kurzsendungen und dosiert weitere Materialien: wenige Worte/Sätze mit jeweiligen Links → schneller Überblick. Der Schwerpunkt der „Deutsch-Abi-Wochenblätter“ liegt auf YouTube-Sendungen mit Manuskripten.
Der jeweilige Link führt zur entsprechenden Ausgabe. Link zum Gesamtüberblick: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-einzelne-ausgaben-durchnummeriert-mit-erscheinungsdatum-und-den-abi-werken-plus-themen/ + „Idee, Entstehung, Abi-Kämpfer“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-idee-entstehung-abi-kaempfer/
Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.
Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!
Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.
Klaus Schenck