Für alle Eingangsklassen des Wirtschaftsgymnasiums wurde ein zweitägiger Kurs angeboten. Der Kurs war dafür da, nochmals alle wichtigen Regeln und Einzelheiten für das Präsentieren zu besprechen.

Am ersten Tag gab es 3 Module, die über den Tag verteilt wurden.
Bei Frau Müller bearbeiteten wir das erste Modul. Hier ging es um Rhetorik. Zuallererst wurde uns klar gemacht, was Rhetorik überhaupt bedeutet. Danach bekamen wir verschiedene Arbeitsblätter, die wir zusammen durchgesprochen haben. Unter anderem ging es darum, was für Schritte man für eine gute Rede einhalten muss und wen und was man mit seiner Rede erreichen will. Zu guter Letzt wurde angesprochen, wie ein Vortrag niemals aussehen sollte. Zwischendurch haben wir auch kleinere Übungen gemacht.

Die erste Übung nannte sich „Spontanspiel“. Dafür wurden Kärtchen verteilt mit verschiedenen Zitaten darauf. Der Reihe nach sollten wir dann das Zitat in Form einer Rede aus dem Stehgreif präsentieren. Bei einigen klappte es besser, bei einigen schlechter, je nachdem, welchen Hintergrund die Zitate hatten. Natürlich wurden danach die Fehler besprochen und uns wurden noch etliche Tipps mit auf den Weg gegeben. So waren die ersten zwei Stunden auch schon rum.
In den darauffolgenden zwei Stunden bei Frau Walter wurde uns die Vorgehensweise von der Themenwahl bis zur Gliederung erklärt, wenn man ein Referat vorbereiten muss.
Auch in Modul 2 musste die ganze Klasse zusammenarbeiten. Unsere Lehrerin gab uns das Thema „Rauchen“ vor, dazu musste man sich dann einen Partner suchen und die Kontra-Punkte beziehungsweise Problematik erörtern. Anschließend ordneten wir verschiedene Unterpunkte zu Oberbegriffen zusammen. Diesen Vorgang nennt man Clustern. In den letzten 45 Minuten suchte man sich gemeinsam mit dem Partner ein eigenes Thema aus.
Mit vielen neuen Informationen begaben wir uns zu dem letzten Modul, Modul 3, bei Herrn Link. Dieses beinhaltete alles über die Visualisierung. Es wurde zunächst besprochen, warum die Visualisierung bei einem Vortrag von so großer Bedeutung ist. Kurz darauf wurde uns eine gelungene Beispiel-Präsentation einer Abi-Prüfung gezeigt, welche einen guten Medien-Einsatz verdeutlichte. Als das Video nach zehn Minuten vorbei war, schrieben wir die wichtigsten Regeln auf und auch, auf was wir besonders achten sollen.
Zum Schluss haben wir gemeinsam die ausgeteilten Arbeitsblätter besprochen und kleine Aufgaben dazu gelöst. Der erste Kompetenztag ging zu Ende.
Das Hauptaugenmerk am Tag zwei lag auf der eigenen Präsentation. So hatte man gemeinsam mit seinem Partner vier Schulstunden Zeit, das ausgewählte Thema vom gestrigen Tag in eine „Mini-Präsentation“ zu verwandeln. Am besten wäre es gewesen, das am vorigen Tag Gelernte hier umzusetzen.

Wir hatten alle Medien zur Verfügung gestellt bekommen, sprich Power-Point, Overhead-Projektor, Plakate und die Tafel. Nach vier Stunden, die wie im Flug vergingen, galt es vor der Klasse und der verantwortlichen Lehrerin zu präsentieren. Die Anspannung war uns in die Gesichter geschrieben. Wir waren 5 Gruppen und hatten pro Vortrag höchstens 8 Minuten, so waren die Vorträge schnell vorbei.
Zum Abschluss bekam jeder noch seine persönliche Bewertung und Tipps zur Verbesserung, wenn man etwas falsch gemacht hat. So ging auch Tag zwei der Kompetenztage an unserer Schule zu Ende und wir wurden in das Wochenende entlassen.

Alica
Fotos: Klaus Schenck
Deutsch-Abi-Gestresste

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Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.
Klaus Schenck