Kluge Hitze-Lösungen bei den Herren 40

Heiß, heißer, Herren 40 Tauberbischofsheim gegen Lützelsachsen/Weinheim in der 2. Bezirksliga. Vom Nachmittag wurden die Spiele auf den frühen Vormittag vorverlegt, um den Hitzerekorden zu entgehen, umsonst. Die beiden Kellerkinder in der Tabelle verbissen sich insgesamt in vier Match-Tiebreaks, was in der Zahl extrem selten ist, es schien, als würden die Spieler mit der Sonne wetten, was heißer wäre, Sonne oben oder Einzel unten auf der Tennisanlage Tauberbischofsheim.

Jochen Häfner gewann klar den ersten Satz, der zweite glich einem kompletten Hitzeabfall – zu Null verloren, Match-Tiebreak: Tennis-Akku wieder in Takt, knapper Sieg. Christoph Müller eiferte Häfner nach, ähnlich in den zwei Sätzen, jedoch im Match-Tiebreak ganz knapp verloren. Jens Amend auf der gleichen Schiene, aber Häfner like das Match-Tiebreak für sich entschieden. Axel Vogt wollte es auch im zweiten Satz wissen und wusste es dann auch: Sieg im Satz-Tiebreak. Auch Volker Schäfer auf der Vogt-Spur, harter Kampf im zweiten Satz, dann aber doch noch Match-Tiebreak, das dann verloren ging. Tobias Düll brachte eine taktische Variante in die Hitze-Strategien, einfach beide Spiele gnadenlos gewinnen. Im Einzel der Match-Tiebreaks und anderer Hitzelösungen 4:2. Jetzt mussten noch Lösungen für die Doppelspiele her: Klarer Sieg für Häfner/Amend, zu Null Niederlage für Müller/Schäfer und Niederlage nach Kampf für Sven Weinig/Düll. Am Ende 5:4-Sieg. Letztendlich gelang es beiden Herren-Mannschaften klug mit individuellen Lösungen, Gesundheit und Kämpfe in Einklang zu bekommen und ein Ergebnis herbeizuführen.    

von links nach rechts: Tobias Düll, Sven Weinig, Axel Vogt, Christoph Müller, Jens Amend, Volker Schäfer

Sehr zum Leidwesen von Herren 1 sagte die Mannschaft von Walldürn/Altheim einseitig die Spiele gegen Tauberbischofsheim ab und machte damit von der neuen Hitze-Regelung des Badischen Tennis-Verbands Gebrauch. In der „FN“/Sport vom Wochenende wird diese neue Regelung als „Wettbewerbsverzerrung“ und „Falscher Liberalismus“ gegeißelt, genau so sieht man es in Tauberbischofsheim. Das Finden eines Ersatztermins könnte schwieriger werden als die ganzen Spiele.

Artikel und Foto: Klaus Schenck

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