Ganz kurz zu meiner Person: Ich heiße Sofie und bin 23 Jahre alt. Momentan befinde ich mich im Anerkennungsjahr meiner Ausbildung zur Erzieherin.

Wie es dazu kam? Eigentlich durch einen Umweg….. Schon als kleines Mädchen wollte ich beruflich gerne, wenn ich einmal groß bin, einen Beruf erwählen, bei dem ich mit Kindern arbeiten und sie fördern kann. Durch Berufsberatung und gute Werbung auch der Firmen landete ich in einem Dualen Studium mit der Richtung Wirtschaft. Anfangs fand ich das toll, merkte im Alltag aber sehr schnell, dass das nicht meine Welt war. Ich konnte mir nicht vorstellen, den ganzen Tag vor dem Computer zu verbringen, Finanzen und Geld im Mittelpunkt aller Überlegungen zu haben.

Was jetzt tun?
Nach Gesprächen mit meiner Familie und Freunden war mir klar, ich musste die ursprünglich geplante Richtung einschlagen: einen Beruf erwählen, bei dem ich mit Kindern arbeiten und sie fördern kann. Ich überlegte und kam schließlich zum Entschluss, eine Ausbildung zur Erzieherin zu machen. Einerseits waren hier die „Kleinen“ in meinem Focus, andererseits ist der Beruf breit aufgestellt, denn auch in einem Heim, im Internat, mit Jugendlichen wären viele Tätigkeitsfelder möglich.

Abitur war hierfür zwar keine Voraussetzung, jedoch von Vorteil. Ich habe mir in vielem leichter getan, konnte mit einem 6-wöchigen Praktikum ein Jahr der eigentlich 4-jährigen Ausbildung verkürzen und bin für die Erfahrungen vom Abitur durchaus dankbar.
Meine Ausbildung ist eine schulische Ausbildung in den ersten drei, für mich zwei Jahren. Man hat Schulfächer, die sich auf den späteren Alltag in den sozialen Einrichtungen beziehen, z.B. Entwicklungspsychologie und Pädagogik. Während der Schuljahre machte ich verschiedene Praktika. Das letzte Jahr, das Anerkennungsjahr, absolviere ich in einer Einrichtung und habe begleitende Schultage.

Ehrlich, ich habe meinen Traumjob gefunden. Dieser Beruf begeistert mich jeden Tag aufs Neue. Kinder schenken einem so viel! Kein Tag ist wie der andere. Die Liebe, Begeisterung, die ich von den Kindern zurückbekomme, wenn ich mir für sie Zeit nehme, sie in vielseitiger Art und Weise fördere, ist unbezahlbar. Egal, wie schlecht gelaunt ich bin, die Kinder schaffen es immer wieder, mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Artikel und Fotos: Sofie Geiger
Der stets gleiche Aufbau aller Ausbildungsartikel ist in einem klaren Anforderungsprofil festgelegt: https://www.klausschenck.de/ks/bewerbung-uni/ausbildungsberufe-mit-abitur/index.html Wichtig ist, dass der Azubi selbst den Artikel aus seiner Sicht, in seiner Sprache (jugendlich locker) schreibt, der Artikel ist also kein plumper Werbeartikel für Firma oder Behörde – und genau hierin liegt die Werbewirkung: junge Menschen zu jungen Menschen!
Für Deutsch-Abi-Gestresste

📢 „Das Wochenblatt des Deutsch-Abiturs“ – kostenlos + regelmäßig jeden Montag: aktuelle Abi-Lektüre, Oberstufenlektüre, psychologische Kurzsendungen und dosiert weitere Materialien: wenige Worte/Sätze mit jeweiligen Links → schneller Überblick. Der Schwerpunkt der „Deutsch-Abi-Wochenblätter“ liegt auf YouTube-Sendungen mit Manuskripten.
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Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.
Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!
Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.
Klaus Schenck