
Es besteht kein Zweifel: Das Wirtschaftsgymnasium ist in unserem System nicht mehr wegzudenken. 2016 absolvierten 85 Schüler am WG TBB erfolgreich die allgemeine Hochschulreife. Dieser quantitative Aspekt macht die Leistung der Kaufmännischen Schule TBB deutlich und zeigt, wie wichtig das WG ist, wenn es um die Ausbildung der Jugend und damit um die Gestaltung der Zukunft geht.
Denn, „eine gute Erziehung ist die beste Ökonomie, und Unwissenheit die teuerste Sache im Lande“, konstatierte bereits Adam Smith, einer der Begründer der Wirtschaftswissenschaften. Und so steht neben dem quantitativen Aspekt natürlich auch und vor allem eine qualitativ hochwertige Bildung im Vordergrund, die die Schüler für ihr späteres Leben rüsten soll.


Am WG wird man für drei Jahre mit Grundlagen der Wirtschaftslehre konfrontiert und kann mit dem erworbenen Grundverständnis Antworten auf ganz grundsätzliche Fragen geben, wie z.B. „Wie kommt der Preis für das Brot beim Bäcker zustande?“, „Was ist eine Aktiengesellschaft und wie gründet man eine?“ oder „Warum ist das Geld so wichtig? Und wie kommt es zur Inflation und was kann man dagegen machen?“.
Die von Schülern häufig gut begründete Klage des mangelhaften Bezuges zur realen Lebenswelt wird durch die Spezialisierung auf das Feld der Ökonomie und dem damit verbundenen Erwerb eines sehr breit gefächerten Allgemeinwissens entkräftet.
Darüber hinaus bietet das WG den Schülern stets ein breites Wahlangebot und zeigt sich durchaus als fähig, dieses der steigenden Nachfrage und hohen Schülerzahlen anzupassen. Über das Erlernen von Fremdsprachen wie Spanisch und der Möglichkeit, in der 12. Klasse Seminarkurse zu belegen, bis hin zum Wahlfach „Psychologie“ für Schüler der 13.Klasse – es ist für jedes Interesse etwas dabei und genau deshalb auch eine sinnvolle Möglichkeit für absolut jeden, die allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Zudem wird man in einigen Kursen auch auf das Arbeiten an einer Universität vorbereitet. Zusammenfassend kann man klar sagen: Am WG steht der Schüler im Vordergrund, und das merkt man auch.

Letztlich bietet das WG für drei Jahre die Plattform, um sich auch einmal darüber im Klaren zu werden, was man überhaupt studieren/arbeiten will, was man kann und was man eher lassen sollte.
Als Abiturient kann ich sagen: Ich kenne meinen Weg und weiß, wohin ich will – und auch, wohin ich nicht will. Vor drei Jahren sah das noch ganz anders aus. Und an der Zeit alleine lag es definitiv nicht, dass ich mich und meine Fähigkeiten besser kennen gelernt habe.
Artikel:
Pascal Frank
Fotos: Klaus Schenck / Marina
Deutsch-Abi-Gestresste

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Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.
Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!
Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.
Klaus Schenck