
Hi, mein Name ist Leon Ehrmann, ich bin 19 Jahre alt und mache die Ausbildung zum Kaufmann im E-Commerce. Nachdem ich 2021 mein Abitur am Ganztagesgymnasium Osterburken gemacht hatte, habe ich mich für den Ausbildungsplatz bei der Würth Industrie Service in Bad Mergentheim entschieden und bin jetzt somit im 2. Lehrjahr. Schon während der Oberstufe stand für mich fest, dass ich nach meinem Abitur vorerst mal genug von Theorie habe und ich endlich mein Wissen in der Praxis anwenden möchte. Direkt wieder von morgens bis abends in der Schule sitzen war für mich keine Option. Durch Zufall bin ich dann auf die Ausbildung zum Kaufmann im E-Commerce gestoßen und die Lehrinhalte haben mich überzeugt. Dadurch habe ich mich für die Ausbildung entschieden.
Während der Ausbildung sollte man auf jeden Fall Interesse an Marketing, dem Unternehmertum und Informatik haben. Dieser Mix hat es letztendlich auch für mich ausgemacht. Ein innovatives Mindset und Engagement für neue Ideen helfen einem in der Ausbildung auf jeden Fall weiter. Wenn man sich für Online-Shops, Dropshipping und Webdesign interessiert, ist das auf jeden Fall ein attraktiver Ausbildungsberuf. Die Ausbildung ist noch nicht sehr verbreitet, somit bieten sie auch noch nicht allzu viele Berufsschulen an. Dadurch sollte man eventuell bereit sein etwas weiter dorthin zu fahren. In meinem Fall ist die Berufsschule in Heilbronn.

Die Ausbildung ist in mehrere, 3-monatige, Durchläufe unterteilt. Dadurch erhält man einen Einblick in die vielen unterschiedlichen Bereiche des Unternehmens und in die Aufgabenbereiche eines „E-Commercelers“. Man durchläuft beispielsweise die E-Business Abteilung, in der man viel mit EDI, Programmieren und E-Katalogen zu tun hat, die Marketing Abteilung, in der man Websitedesign und Corporate Identity lernt, und Vertriebs- & Einkaufsteams, in welchen man viel vom Kerngeschäft eines Unternehmens erfährt. In meiner Ausbildung wurden so auch die Lerninhalte der Berufsschule immer perfekt mit den Praxisaufgaben ergänzt.
Der Ablauf ist dadurch sehr abwechslungsreich, wodurch man nie in einen gewissen Alltagstrott verfällt. Der Aufbau der Ausbildung kombiniert mit den sehr zukunftsorientierten Lehrinhalten und der Tatsache, dass man sich mit dem Wissen auch nebenher ein 2. Standbein aufbauen kann, die Dinge, die mich an meiner Ausbildung begeistern.
Artikel: Leon Ehrmann
Mail-Adresse: leon.ehrmann@wuerth-industrie.com
Fotos: Würth Industrie Service
Der stets gleiche Aufbau aller Ausbildungsartikel ist in einem klaren Anforderungsprofil festgelegt: https://www.klausschenck.de/ks/bewerbung-uni/ausbildungsberufe-mit-abitur/index.html Wichtig ist, dass der Azubi selbst den Artikel aus seiner Sicht, in seiner Sprache (jugendlich locker) schreibt, der Artikel ist also kein plumper Werbeartikel für Firma oder Behörde – und genau hierin liegt die Werbewirkung: junge Menschen zu jungen Menschen!
Für Deutsch-Abi-Gestresste

📢 „Das Wochenblatt des Deutsch-Abiturs“ – kostenlos + regelmäßig jeden Montag: aktuelle Abi-Lektüre, Oberstufenlektüre, psychologische Kurzsendungen und dosiert weitere Materialien: wenige Worte/Sätze mit jeweiligen Links → schneller Überblick. Der Schwerpunkt der „Deutsch-Abi-Wochenblätter“ liegt auf YouTube-Sendungen mit Manuskripten.
Der jeweilige Link führt zur entsprechenden Ausgabe. Link zum Gesamtüberblick: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-einzelne-ausgaben-durchnummeriert-mit-erscheinungsdatum-und-den-abi-werken-plus-themen/ + „Idee, Entstehung, Abi-Kämpfer“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-idee-entstehung-abi-kaempfer/
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Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.
Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!
Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.
Klaus Schenck