Anwesenheitspflicht, Referate, Selbständigkeit und Selbstbewusstsein
„Nachdem ich das Abitur in der Tasche habe, steht mir die Welt offen, mal schauen, was ich da so studieren werde. Und studieren, das ist so oder so einfach, man kann in die Vorlesungen, wann immer man Lust hat und ist nur am Feiern.“ Falls ihr so denkt, sage ich euch: „falsch gedacht!“. So sieht die Realität nicht aus, zumindest nicht in meinem Studiengang.
Ich studiere Erziehungswissenschaften auf Bachelor in Regensburg und habe es völlig unterschätzt. Mit diesem Studiengang habe ich etwas gefunden, was mich interessiert, ich kann in die soziale Richtung gehen, mich aber auch auf die betriebliche Schiene konzentrieren. Trotzdem kam bei mir zu Beginn der Gedanke auf: „Das ist zwar jetzt genau das, was du willst, aber Pädagogik (Erziehungswissenschaften) studieren, das kann doch jeder“ – wie sich das so viele denken.
Mit der Einführung des Bachelor kam auch die Einführung der Anwesenheitspflicht. Es gibt kaum ein Seminar, in dem ich nicht für meine Anwesenheit unterschreiben muss. So viel zu der Vorstellung, ich kann kommen, wann ich will. Ich muss viele Referate, meistens in Gruppen, halten, Mitarbeit ist gefragt und es wird viel gefordert. Also: „Kein in der Vorlesung Sitzen und vor sich Hinträumen, bis der Professor endlich fertig ist.“
Studieren ist kein „Zuckerschlecken.“ Du musst von Anfang an am Ball bleiben, SELBSTSTÄNDIGKEIT ist hier gefragt. Wenn du etwas absolut nicht verstehst, hilft dir auch kein Dozent mehr, dann musst du es dir selbst erarbeiten und nachforschen.
Ihr braucht ein starkes Selbstbewusstsein, um neue Wege zu gehen, Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft. Vergesst darüber hinaus jedoch nicht, dass es auch viel Freude und Spaß machen kann, ihr Bestätigung in eurer Person findet und viel dazu lernt.
WACHT AUF und lehnt euch nach dem Abitur nicht zurück, denn jetzt seid ihr erst so richtig gefordert!
Artikel: Lena
Deutsch-Abi-Gestresste

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Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.
Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!
Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.
Klaus Schenck