Ehemalige FT-Redakteurin: Stephanie Hofmann – Studium in Köln: Gesundheitsökonomie

Hallo ihr Lieben,

nun ist es schon fast 6 Jahre her, dass ich mein Abitur gemacht habe. Heute möchte ich euch ein bisschen berichten, wie es mir nach dem WG so ergangen ist.

Direkt nach dem Abi bin ich für ein Jahr nach Irland und habe in der Nähe von Dublin als Au Pair gearbeitet. Manche erinnern sich vielleicht noch, auch darüber habe ich hier für euch geschrieben. Nach meinem Gap Year bin ich dann nach Köln gezogen und habe angefangen, Gesundheitsökonomen zu studieren. Viele von euch können jetzt bestimmt überhaupt nichts mit diesem Studiengang anfangen, also erkläre ich ihn  kurz:

Unser Studium setzt sich aus drei Teilen zusammen. Zum einen haben wir gerade im Grundlagenbereich viele BWL und VWL Fächer, allerdings oft schon spezialisiert auf die Gesundheitsbranche. Außerdem haben wir viele medizinische Fächer wie medizinische Fachsprache oder Krankheitsbilderlehre. Die dritte Richtung sind klinische Studien. Hier geht es unter anderem um die Nutzenbestimmung für neue Therapien.

So, und jetzt fragt ihr euch bestimmt alle, was man mit diesem Studium anfangen kann und in welchen Berufen man später arbeitet. Grob gesagt kann man überall im Gesundheitswesen arbeiten: von Pharmaunternehmen über Verbände und Krankenkassen bis hin zum Krankenhausmanagement. Ich weiß noch nicht, wo es mich am Ende hin verschlagen wird! Bis jetzt habe ich mich durch Praktika und Nebenjobs auf den Bereich Krankenhaus spezialisiert.

Ich habe im letzten Jahr meinen Bachelor abgeschlossen und studiere seitdem im Master. Dieser ist, ähnlich wie der Bachelor, relativ breit gefächert. Das hat den Vorteil, dass man sich nicht schon früh auf eine Richtung festlegen muss und man nach dem Studium viele Möglichkeiten hat. Jedoch hat man dann auch bis zum Ende hin Fächer, die einem eventuell nicht so liegen.

Vielleicht konnte ich den einen oder anderen von euch von meinem Studiengang oder meiner Uni überzeugen. Wenn ihr noch Fragen habt, meldet euch gerne bei mir!

Die Uni Köln ist im Bereich Gesundheitsökonomie eine der besten Anlaufstellen. Als eine der größten Unis in Deutschland bietet sie ihren Studierenden auch neben dem Studium viele Angebote. In jedem Semester gibt es Vorträge und Events mit interessanten Gästen und Kooperation mit großen Firmen. Der Vorteil einer großen Uni ist außerdem eine lange Liste mit Partnerunis auf der ganzen Welt. So konnte ich während des Bachelors ein Semester in Marokko studieren. Jedoch muss einem bewusst sein, dass Massenveranstaltungen hier zur Tagesordnung gehören und einfach alles etwas anonymer abläuft. Da es sich um eine Uni handelt, kommt praktische Erfahrung an manchen Stellen zu kurz. Hier ist Selbstinitiative gefragt und man muss selbst schauen, dass man durch Praktika und Nebenjobs Einblicke bekommt.

Für Deutsch-Abi-Gestresste

📢 „Das Wochenblatt des Deutsch-Abiturs“ – kostenlos + regelmäßig jeden Montag: aktuelle Abi-Lektüre, Oberstufenlektüre, psychologische Kurzsendungen und dosiert weitere Materialien: wenige Worte/Sätze mit jeweiligen Links → schneller Überblick. Der Schwerpunkt der „Deutsch-Abi-Wochenblätter“ liegt auf YouTube-Sendungen mit Manuskripten.

Der jeweilige Link führt zur entspre­chenden Ausgabe. Link zum Gesamt­über­blick: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-einzelne-ausgaben-durchnummeriert-mit-erscheinungsdatum-und-den-abi-werken-plus-themen/ + „Idee, Entstehung, Abi-Kämpfer“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-idee-entstehung-abi-kaempfer/

Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.

Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!

Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.

Klaus Schenck

Klaus Schenck, OSR. a.D.
Fächer: Deutsch, Religion, Psychologie
Drei Internet-Kanäle:
Schul-Material: www.KlausSchenck.de
Schüler-Artikel: www.schuelerzeitung-tbb.de
Schul-Sendungen: www.youtube.com/user/financialtaime
Trailer: Auf YouTube ansehen
„Vom Engagement-Lehrer zum Lehrer-Zombie“/Bange-Verlag 2020:
Info-Flyer: Download

Über den Autor

Klaus Schenck unterrichtete die Fächer "Deutsch", "Religion" und "Psychologie". Er hatte 2003/04 die Schülerzeitung "Financial T('a)ime" (FT) zunächst als Printausgabe ins Leben gerufen, dann 2008 die FT-Homepage, zwei Jahre später die FT-Sendungen auf YouTube (www.youtube.com/user/financialtaime) , zusätzlich ist noch seine Deutsch-Homepage (www.KlausSchenck.de) integriert, sodass dieses "Gesamtpaket" bis heute täglich auf rund 1.500 User kommt. Mit der "FT-Abi-Plattform" wurde ab 2014 das Profil für Oberstufen-Material - über die Schülerzeitung hinaus - geschärft, ab August 2016 ist wieder alles in einer Hand, wobei Klaus Schenck weiterhin die Gewichtung auf Schulmaterial beibehält und die Internet-Schülerzeitung (FT-Internet) bewusst auch für andere Interessierte öffnet.

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