Ausbildung zum Hörakustiker

Mein Name ist Moritz, ich bin 20 Jahre alt und habe nach meinem Abitur und einem Freiwilligen Sozialen Jahr eine Ausbildung zum Hörakustiker bei der Hörgeräte LANGER GmbH & Co. KG begonnen. Für mich war schon während der Schulzeit klar, dass ein Studium vorerst nichts für mich ist, da ich nach 12 Jahren Schule zuerst einmal arbeiten wollte. Während meines FSJ bin ich dann auf den sehr interessanten Beruf des Hörakustikers gestoßen.

Momentan befinde ich mich im ersten von insgesamt drei Lehrjahren. Der Beruf ist sehr abwechslungsreich und hat vielfältige Themengebiete. Neben den technischen Details der verschiedenen Hörsysteme und den akustischen Messdaten steht die Betreuung der höreingeschränkten Menschen im Fachgeschäft im Vordergrund. Hierzu gehören auch Hausbesuche bei unseren Kunden, um spezielle Technik für Menschen mit Hörminderung zu installieren. Das Fräsen der Ohrpassstücke und ein sehr enger Kontakt mit verschiedenen Herstellern und Lieferanten zeichnen auch einen Teil des Berufsbildes des Hörakustikers aus.

Ein Highlight dieser Ausbildung ist es immer, wenn man nach Lübeck an die Landesberufsschule für Hörakustik gehen darf, da man dort (vor allem im Sommer) die Nähe zur Ostsee genießen kann. In den acht Berufsschulblöcken à 4-5 Wochen lernt man den theoretischen Background, der die praktische Arbeit im Geschäft unterstützt, wie z. B. die Anatomie des Ohres, die verschiedenen Ursachen einer Hörminderung oder auch die Auswirkungen einer Hörminderung auf die geistige Gesundheit.

Vor allem der stetige Wechsel zwischen handwerklichen und technischen Tätigkeiten sowie die Arbeit am Kunden, die sehr viel Einfühlungsvermögen benötigt, macht mir besonders Spaß. Die Vielschichtigkeit des Berufsalltags im Wechsel mit den Berufsschulblöcken in Lübeck sorgt dafür, dass ich meine Entscheidung gegen ein Studium und für eine klassische Handwerksausbildung nicht bereut habe.

Artikel: Moritz Hochdorfer

Mail-Adresse: laupheim@hoergeraete-langer.de 

Fotos: Hörgeräte LANGER

Der stets gleiche Aufbau aller Ausbildungsartikel ist in einem klaren Anforderungsprofil festgelegt: https://www.klausschenck.de/ks/bewerbung-uni/ausbildungsberufe-mit-abitur/index.html Wichtig ist, dass der Azubi selbst den Artikel aus seiner Sicht, in seiner Sprache (jugendlich locker) schreibt, der Artikel ist also kein plumper Werbeartikel für Firma oder Behörde – und genau hierin liegt die Werbewirkung: junge Menschen zu jungen Menschen!

Für Deutsch-Abi-Gestresste

📢 „Das Wochenblatt des Deutsch-Abiturs“ – kostenlos + regelmäßig jeden Montag: aktuelle Abi-Lektüre, Oberstufenlektüre, psychologische Kurzsendungen und dosiert weitere Materialien: wenige Worte/Sätze mit jeweiligen Links → schneller Überblick. Der Schwerpunkt der „Deutsch-Abi-Wochenblätter“ liegt auf YouTube-Sendungen mit Manuskripten.

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Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.

Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!

Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.

Klaus Schenck

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