

Sie stürmen hinein in die Halle, die Turn-Kids. Chaotisch und freudig rennen sie ´rum, schreiend und glücklich, von Schattenkinder-Dasein keine Spur. Die Trainerinnen Emma Rincker und Alicia Rupp halten sich zunächst zurück, gegen diese wilde Kinderschar hätten sie eh keine Chance. Mit heiserer Stimme versucht Emma aus dem Durcheinander Ordnung zu schaffen, es gelingt ihr nach mehreren Anläufen. Geräte werden gemeinsam aus dem Depot geholt und gleich im Sturm erobert. Ein Junge hat ein Mädchen geschupst, Tränen fließen und Alicia muss trösten. Überall turnende und miteinander sprechende Kinder, alles ist ungezwungen, fröhlich, ohne Druck, ohne Korrektur der Haltung, aber doch ungemein wichtig für die kleinen Turnerinnen und Turner. Sie toben sich nicht nur aus, sondern lernen an leichten Übungen, Mut in die eigenen Fähigkeiten zu fassen, die eigene Angst zu überwinden, den eigenen Körper zu koordinieren. Und wenn sie am Ende der neunzig Minuten mit glühenden Wangen ihren Mamas und Papas entgegen rennen, sind die Kleinen ein wenig verändert: mutiger, glücklicher – und ganz einfach stolz auf das Geleistete.
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Artikel und Fotos: Klaus Schenck
Deutsch-Abi-Gestresste

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Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.
Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!
Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.
Klaus Schenck
