Die Unterschiede waren nicht nur in der Kultur merken, sondern auch in dem Umfeld wie zum Beispiel Schulzeiten, Häuser und die Art der Beförderung, die wir manchmal als positiv, aber manchmal auch als negativ erlebt haben.

Der größte Unterschied zwischen Deutschland und Holland ist natürlich die Sprache, was natürlich vor der Hand liegt, aber es gibt noch viele andere Unterschiede.
Wenn man die Grenze von Holland nach Deutschland überquert, fällt einem schnell die Qualität der Straßen auf. Sie ist meiner Meinung nach schlechter als bei uns, jedoch darf man viel schneller Auto fahren, so kann man viel Zeit gewinnen. Schon 15 Minuten nach der Grenze fuhren wir durch eine wunderschöne Landschaft mit Hügeln, Raum, viel Grün und Ruhe. Genau das Gegenteil von Holland, wo wir das flache Land und die vollen Straßen gewöhnt sind, und wo um jede Ecke Windmühlen stehen.

Am ersten Tag besuchten wir zusammen mit unseren Austauschschülern den Unterricht. Die erste Stunde beginnt da um 07:30, dadurch müssen viele Schüler um 06:15 oder früher aufstehen. Als ich fragte, ob wir mit dem Fahrrad zur Schule fahren, schaute mich Stephanie, meine Austauschschülerin, mit einem der erstauntesten Gesichter an, die ich je gesehen habe. Sie gehen dort mit Bus, Zug zur Schule und teilweise mit dem Auto, wenn sie 18 Jahre sind. Was uns noch weiter auffiel, war die Länge einer Unterrichtsstunde, sie dauert nur 45 Minuten. Oft haben die Schüler auch Doppelstunden. Gerade das wollen die Schulen in den Niederlanden vermeiden.

Wir bemerkten auch, wie groß die Häuser in Deutschland sind, in Holland sieht man viele Reihenhäuser und in Deutschland kennen sie das in dem Gebiet nicht. Für 400.000 Euro bekommt man eine Villa, für die man bestimmt eine 1 Million in den Niederlanden bezahlen würde. Die Größe des Hauses und die schöne Aussicht hat uns sehr gut gefallen. Jedoch zogen wir ein lustiges Gesicht, als sie uns dann gesagt haben, dass es normal ist, mit der ganzen Familie samt Großmutter in einem Haus zu leben. In Holland ist dies sehr einzigartig und kommt nur selten vor.
In der Woche, die wir in Deutschland waren, haben wir auch einige Städte und Dörfer besucht. In unserer Heimat ist es schwierig, die Straßen sauber zu halten oder sind Menschen einfach zu faul dazu. Aber die Straßen in Deutschland sind sehr gepflegt und man sieht fast keine Zigaretten oder Abfälle herumliegen.
All dies machte unseren Austausch zu einem einzigartigen Erlebnis!

Artikel: Sterre
Deutsch-Abi-Gestresste

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Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.
Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!
Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.
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