
„Iss deinen Teller leer, sonst gibt es morgen schlechtes Wetter!“, so hieß es früher bei Tisch. Die 15 Kinder des Tennis-Camps 2023 auf der Anlage an der Vitryallee in Tauberbischofsheim hatten diese „Weisheit“ ignoriert und vermutlich kaum etwas vom Teller gegessen, denn am ersten Ferientag, dem Start des Tennis-Camps, „schiffte“ es wie blöd, das Trainingslager musste in die Halle verlegt werden, in Blick auf den nächsten Tag waren wohl die Teller „leer geputzt“ gewesen, die Sonne zeigte sich kurz, am Tag danach wieder „geflutete“ Plätze, ein Bespielen unmöglich.
Glückskinder



Organisiert wird das Tennis-Camp in Tauberbischofsheim von Trainer Milan Kovačević, jetzt Tennis-Stützpunktleiter in Aschaffenburg. Von dort aktivierte er den jungen Trainer Robin Büttner, zusammen mit dem Vereinstrainer Toni Suevich bildeten sie das Trainer-Duo, auf das die Kinder verteilt wurden.


In kleinen Gruppen übten – je nach Leistungsstärke – die Anfänger und Fortgeschrittenen Vor- und Rückhand, Aufschläge, Volley usw. Das Gelernte wurde dann im freien Spiel auf dem Platz daneben gefestigt, indem die jungen Spieler im Doppel gegeneinander antraten, wobei hier der Spaß stärker dominierte als der Wettkampfcharakter. Gezählt wurde jeweils bis fünf. Die Anfänger spielten innerhalb des kleinen Feldes, die Fortgeschrittenen „hauten“ schon von der Grundlinie die Bälle.
Engagement-Kinder




Die beiden Trainer Toni und Robin verbanden geschickt Training mit Spaß, und wenn die Kinder auf dem anderen Platz gegeneinander antraten, wurden – bei allem Spaß – eher nebenbei auch die Schläge trainiert. Und zur Auflockerung gab es „Wettkämpfe“ der besonderen Art: Wer packt es von der Grundlinie aus, einen Tennisball dem Netz am nächsten zu rollen? Wessen Ball jedoch das Netz berührt, hat verloren und muss den Platz abziehen, so war auch dieser Teil vom Tennisspiel geregelt.
Pausen-Kinder




Das Tennis-Camp umfasst vier Tage, jeweils von 9 bis 15 Uhr, um 12 Uhr gibt es Mittagessen und natürlich stehen genug Flaschen Wasser zur Verfügung. Insgesamt ist das Tennis-Camp ein idealer Ferienstart für tennisbegeisterte Kinder, die für ihren Sport glühen, ihn trainieren, in ihm besser und schlagsicherer werden wollen…, und aller Anspruch an sich selbst ist verpackt in einer „fetten“ Portion Spaß miteinander.
Ball-Kinder



Artikel und Fotos: Klaus Schenck
Tennis
Abschied von unserer malerisch gelegenen Anlage: Veranstaltungen
Gaudi-Turnier, 19. August, 10 Uhr, Beginn mit einem Weißwurstfrühstück, Spielregel: ein Tennisspieler und ein Nicht-Tennisspieler oder zwei Nicht-Tennisspieler gegeneinander
Stadtmeisterschaft: 8. – 10. September, alle Vereine und Unternehmen der Umgebung können mitmachen, Konzeption wie beim Schützenverein

Abriss-Party: 21.10., 10 Uhr, Beginn mit einem Weißwurstfrühstück, Party drinnen und draußen – jetzt ist eh alles egal, die Tennis-Sau kann voll rausgelassen werden, alle Tennisvereine der Umgebung werden eingeladen! Danach dürfte der Abriss zur Hälfte schon erledigt sein!
Zu all den Veranstaltungen werden Helfer und Kuchenspender benötigt, sich bitte in die Listen in unserem Clubhaus eintragen.
Link zu den Tennisartikeln/Schülerartikel-Kanal: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/category/sport/
Link zu allen Tennisartikeln – geordnet nach Jahren/Schulmaterial-Kanal: https://www.klausschenck.de/ks/veroeffentlichungen/tennis-club-tauberbischofsheim/index.html


Für Deutsch-Abi-Gestresste

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Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.
Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!
Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.
Klaus Schenck
