
Feiern in Holland?! Da geht doch nichts ohne Alkohol und Drogen! – Falsch gedacht, denn uns wurde das Gegenteil bewiesen! Am Freitag, den dritten Tag unseres Aufenthalts in Holland, waren wir Austauschschüler zu der Schulparty des Martinuscollege eingeladen.
Nach dem letzten Feinschliff in Sachen Styling starteten wir gegen 21 Uhr mit dem Fahrrad vom Haus meiner Austauschschülerin in Venhuizen. Nach der fünfzehnminütigen Fahrt nach Grootebroek trafen wir uns dort mit Debora, Carolien, Anna, Simone, Tobias und Sterre. Und dann ging es auch schon los mit der Party.
Neben Snacks für Zwischendurch, wie Popcorn oder Hot Dogs, waren in der ganzen Schule Getränkestände verteilt. Für die jüngeren Schüler wurden weiterhin Wettkämpfe wie

„Just dance“ angeboten. Die dort vertretenden Schülermassen waren überwältigend. Bis dahin hatte ich aber noch nicht die sogenannte „Grote Aula“ gesehen. Sie war gerammelt voll mit Schülern aller Altersklassen, die im Rhythmus der besten Partylieder auf der Tanzfläche die Hüften schwingen ließen. Kaum ein Schüler konnte still sitzen. Die Atmosphäre war toll, obwohl der ein oder andere ältere Schüler den Alkohol doch vermisste.
Beim Tanzen kamen wir mit vielen holländischen Schülern ins Gespräch, die endlich ihre Deutschkenntnisse unter Beweis stellen konnten, was auch mehr oder weniger erfolgreich war. Wir Deutschen wurden von allen Seiten begutachtet – wer hätte gedacht, dass sich die Vorurteile, die Deutschen seien langweilig und können nicht feiern, nicht bewahrheiteten?!
Auf Anfrage lehnte der DJ leider unseren Liederwunsch „Traum von Amsterdam“ oder „Bilder im Kopf“ ab, denn es wurden viele niederländische Lieder gespielt.

Der Abend ging viel zu schnell zu Ende. Um 24 Uhr hatten schließlich die Lehrer die Nase voll, die Schüler weiter zu bedienen, und bei mir setzte die Müdigkeit auch langsam ein. Normalerweise holen mich meine Eltern in Deutschland von Partys mit dem Auto ab, aber wie fast alle Schüler musste auch ich mit dem Fahrrad nach Hause fahren. Auf der Fahrt konnte ich diewunderbaren Eindrücke auf mich wirken lassen und ich habe festgestellt, dass die Holländer fast genauso gut feiern können wie wir Deutschen. Nach der langen Fahrt fiel ich gegen ein Uhr müde ins Bett.
Deutsch-Abi-Gestresste

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Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.
Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!
Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.
Klaus Schenck