
Ausländische Gäste bei der „Financial T(‘a)ime“ (FT), für die Schülerzeitung der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim wieder eine neue Herausforderung: vier holländische Schülerinnen mit ihrer Lehrerin besuchten fünf Tage das Liebliche Taubertal, nahmen an Unterricht und vielfältigem Programm teil und erwiderten damit den Besuch der FT-Redaktionsspitze in Holland, die als „Deutsch-Botschafter“ den „Tag der deutschen Sprache“ am Martinuscollege in Grootebroek (bei Hoorn am IJsselmeer) mitgestaltete.
Deutschlehrerin Irmgard Trabold, gebürtige Reicholzheimerin, stieß auf eine Printausgabe der Schülerzeitung und war so begeistert, dass sie sofort mit dem beratenden Lehrer Klaus Schenck Kontakt aufnahm – und schon nach wenigen Tagen stand der gemeinsame Redaktionsbeschluss: „Da fahren wir hin!“, genehmigt von Schulleiter Deeg.
Redaktionsmitglieder Debora Eger (Chefredakteurin), Stefanie Geiger (Fotografin), Tobias Haas (Computer) und Anna Winkler (Redakteurin) erstellten zusammen mit dem beratenden Lehrer zwei minutiös durchgeplante Präsentationen, die auch die Übersetzung ins Niederländische im Zeitrahmen berücksichtigt en und gaben somit dem „Tag der deutschen Sprache“ eine authentische Note.

„Traum von Amsterdam“ wurde nicht nur mit Begeisterung von der FT-Redaktion gesungen, den Holländerinnen beigebracht, sondern auch mit einem Tagesausflug realisiert neben vielen anderen Programmpunkten. Aber ohne die großzügige Spende des Rotary-Clubs Tauberbischofsheim wäre der Traum von Holland ein Traum geblieben.
Bei der Vorbereitung des Gegenbesuchs der Holländerinnen zeigte die neue FT-Redaktion ihre Stärke: Teamgeist. Gemeinsam wurde ein vielfältiges Programm – perfekt durchorganisiert – erstellt, gemeinsam wurde es zusammen mit den holländischen Gästen verwirklicht, das Gemeinsame aus innerem Engagement durchzog die gesamten fünf Tage mit den Holländern.

Jedes Redaktionsmitglied war für einzelne Teile der Programmgestaltung verantwortlich: Glasbläserei, Führung durch Wenkheim, Pizza-Essen, Würzburg mit genügend Zeit für eine ausgedehnte Einkaufstour, Fingerfood-Abend, Rothenburg, Stadtführung durch Tauberbischofsheim, Fechten, Abschiedsparty, bei der schon vorher der gemeinsame Einkauf der gesamten „Fressalien“ für Stimmung sorgte.
Und noch etwas wurde gemeinsam in die Tat umgesetzt: handyfreie Zeit während des offiziellen Programms, besonders aber während der gemeinsamen Mahlzeiten. Die Idee stammt von Chefredakteurin Debora, die derzeit bewusst für eine Woche auf das Handy verzichtet, um darüber zu berichten. Diese Idee nahm der beratende Lehrer als Herausforderung entschlossen auf und Anna Winkler erfand die Namensschöpfung: „noPhone-Redaktion“. Noch war das Handy-Verbot ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber die Intensität des Gemeinsamen, die Präsenz des Gegenwärtigen, für viele Jugendliche ganz ungewohnt, entschädigten für die Überwindung, gemeinsam sichtbar zum gleichen Zeitpunkt das Handy komplett auszuschalten.
Fotos: Stefanie, Klaus Schenck
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Klaus Schenck
