Wetterfrosch beim SWR

„Deutschland liegt im Bereich einer umfangreichen Tiefdruckzone,

die weite Teile Mitteleuropas überdeckt.

Dabei bestimmt zunächst noch relativ feuchte

und warme Luft das Wetter im größten Teil des Landes.“[1]

Bis so ein Informationssatz vom Deutschen Wetterdienst bei den Fernsehzuschauern auf der Couch ankommt, muss einiges passieren. Was dazu alles notwendig ist, durfte ich am 1. April 2014 in der SWR Medienwerkstatt erfahren. Zu meinem Glück wurde ich nämlich dem Workshop zugeteilt, der mich am allermeisten interessiert: Wetterreporter beim SWR! In meinem Workshop kamen die unterschiedlichsten Schüler zusammen: Junge Menschen aus der 5. Klasse, Schüler von einer Behindertenschule und dann noch ich vom Wirtschaftsgymnasium, und wir alle kamen aus anderen Ecken und Enden von Baden-Württemberg. Unser Betreuer Harry Röhrle, der selbst Wetterreporter beim SWR ist, zeigte uns Videos von seinem Beruf, – vor allem das Video, in dem er Lustiges und auch Pannen von der Wettervorhersage vorführte, kam bei uns Schülern gut an und lockerte die Stimmung. Wir angehende Wetterfrösche hatten natürlich die Aufgabe, die Wettervorhersage für die SWR-Landesschau zu drehen, in die massenweise Beiträge von den Schülerzeitungen, die an der Medienwerkstatt teilnehmen durften, eingeflossen sind. Weil an diesem Tag der 1. April war, hatten wir natürlich sofort die Idee, zuerst ganz ernst eine Wettervorhersage mit richtig schlechter Aussicht zu geben. Diesen Fantasie-Text zu verfassen, fiel uns allen zusammen nicht schwer. Wir berichteten schließlich von dicken Wolkenfeldern, kräftigem Regen, Gewitter, niedrigen Temperaturen und sogar Eisglätte – alles das, was man nicht von einem Wetterreporter im Frühling hören will. Nun sollten wir aber auch noch die Wahrheit ans Licht bringen, also suchten wir im Internet auf Seiten wie Wetter online oder Deutscher Wetterdienst nach den richtigen Infos. Im Freien haben wir Schüler dann unseren ersten kleinen Wetterbericht mit professionellem Ton- und Kamerateam aufgenommen. Ich durfte zuerst ganz ernst die schlechten Aussichten ankündigen, nachdem wir aber gemeinsam „April, April“ gerufen hatten, kam dann doch der richtige Wetterbericht, der sogar gutes Wetter versprochen hat!

Deutsch-Abi-Gestresste

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Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.

Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!

Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.

Klaus Schenck

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