Besuch der städtischen Mediothek Tauberbischofs­heim

Anstatt der gewöhnlichen Doppelstunde Deutsch verlief am Montag, dem 3. Dezember der Unterricht bei Herrn Schenck in der 11/1 mal ganz anders.

Um eine Führung durch die städtische Mediothek in Tauberbischofsheim zu machen, trafen wir uns alle mit kurzer Verspätung in der Blumenstraße 5. Frau Driessens, eine der vier Mitarbeiterinnen der Mediothek begrüßte uns freundlich und stellte sich kurz vor. Erst erzählte sie Allgemeines über die Mediothek-Karte, mit der man durch einen geringen Jahresbeitrag fast unbegrenzt Bücher, Spiele, DVDs, Hörbücher oder CDs ausleihen kann. Um zu überprüfen, ob der gewünschte Artikel vorhanden ist, verfügt die Mediothek über ein einfaches Programm an mehreren PCs, bei der durch Eingabe eines Schlagwortes beispielsweise das gewünschte Buch er­scheint.

Danach starteten wir mit der richtigen Führung im ersten Stock, wo sich der Eingang sowie die Verleihausgabe befinden. Leseratten finden hier die neuesten Bücher und Bestseller, für die Kleinen gibt es Brettspiele und auch die größeren Kinder werden dank Spiele für Spielekonsolen und Computer fündig. Weiterhin gibt es im ersten Stock zahlreiche CDs, DVDs und Hörbücher. Auch das Highlight der Mediothek, die drei PCs mit kos­tenlosem Internetzugang für Jugendliche, befindet sich im ersten Stock.

Im nächsten Stock findet man weitere Thriller, Krimis, Fantasy-Bücher, Romane, Sachbücher, Schulbücher  und Biografien. In dem größten Raum unter dem Dach, wo man wunderbar den Charme des alten Hauses spürt, setzten wir uns gemütlich zusammen, während Frau Driessens uns weitere Informationen gab. Vor allem erhielten wir Tipps für das Recherchieren für unsere Literaturhausarbeit, wobei es wichtig ist, sich erst genau über das Buch zu informieren, wofür sich ein Literaturlexikon wunderbar eignet. Weiterhin wichtig für die Hausarbeit ist neben der Primärliteratur auch die Sekundärliteratur, eine gute Alternative für das meist zu viele Informatio­nen enthaltene Internet. Die städtische Mediothek besitzt ein breites Spektrum dieser Art Bücher. Falls ein gesuchtes Medium nicht zur Hand ist, bietet sie die Dienstleistung der Fernleihe an. Auf Nac

hfrage wird der gewünschte Artikel innerhalb einiger Tage von anderen Verleihstellen bestellt. Frau Driessens beendete schließlich ihre Führung und verabschie­dete sich vorläufig von uns.

Anschließend gab uns Herr Schenck fünf Minuten Zeit, uns umzuschauen und gegebenenfalls passende Medien für unsere Li­teraturhausarbeit her­auszusu­chen, um sie später ausleihen zu können. Nach der Pause setzten wir uns wieder zusammen um nun mit unserem Deutschlehrer Tipps, Probleme und Fragen für die Literaturhausarbeit durchzu­sprechen. Nach­dem alles Wichtige besprochen war, mussten wir nach unserer etwas an­deren Deutsch-Doppelstunde wieder zurück in die Schule.

Am Schluss möchte ich mich nochmals im Namen der ganzen Klasse bei Frau Driessens und Herrn Schenck bedanken, die uns die tolle Führung durch die Mediothek erst ermöglicht haben.

Fotos: Anna Winkler

Deutsch-Abi-Gestresste

📢 „Das Wochenblatt des Deutsch-Abiturs“ – kostenlos + regelmäßig jeden Montag: aktuelle Abi-Lektüre, Oberstufenlektüre, psychologische Kurzsendungen und dosiert weitere Materialien: wenige Worte/Sätze mit jeweiligen Links → schneller Überblick. Der Schwerpunkt der „Deutsch-Abi-Wochenblätter“ liegt auf YouTube-Sendungen mit Manuskripten.

Der jeweilige Link führt zur entspre­chenden Ausgabe. Link zum Gesamt­über­blick: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-einzelne-ausgaben-durchnummeriert-mit-erscheinungsdatum-und-den-abi-werken-plus-themen/ + „Idee, Entstehung, Abi-Kämpfer“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-idee-entstehung-abi-kaempfer/

Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.

Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!

Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.

Klaus Schenck

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