Abiball 2014

Drei harte, aber auch prägende Jahre liegen hinter uns. Wir haben uns den Weg durch den Wirtschaftsdschungel freigekämpft: betriebswirtschaftliche Rechnungen und Gesetze, Rechtsformen, Finanzierungsmöglichkeiten, Konjunktur und Preismechanismen. Lange hat es uns gequält, jetzt können wir sagen, wir verstehen die Nachrichten, wir verstehen die Welt oder wenigstens etwas von dem, was in ihr passiert. Vor drei Jahren kamen wir von den unterschiedlichsten Schulen, nun haben wir alle denselben Abschluss und unsere Wege gehen in die verschiedensten Richtungen: Jura, Medizin, BWL und hin und wieder Management… Gerade aneinander gewöhnt heißt es Abschied zu nehmen, Abschied von Freunden, aber auch Abschied von Lehrern, die uns begleiteten, Lernerfolge, aber auch Rückschläge und Verzweiflung mit uns durchstanden. Nun, wir haben es geschafft, und das muss gefeiert werden. Zum krönenden Abschluss wurde in der Stadthalle der rote Teppich ausgerollt. Ein roter Teppich für uns stolzen Schüler, ein roter Teppich für unseren Erfolg, ein roter Teppich, über den wir die Bühne verließen, – hinein in unsere Zukunft.

Deutsch-Abi-Gestresste

📢 „Das Wochenblatt des Deutsch-Abiturs“ – kostenlos + regelmäßig jeden Montag: aktuelle Abi-Lektüre, Oberstufenlektüre, psychologische Kurzsendungen und dosiert weitere Materialien: wenige Worte/Sätze mit jeweiligen Links → schneller Überblick. Der Schwerpunkt der „Deutsch-Abi-Wochenblätter“ liegt auf YouTube-Sendungen mit Manuskripten.

Der jeweilige Link führt zur entspre­chenden Ausgabe. Link zum Gesamt­über­blick: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-einzelne-ausgaben-durchnummeriert-mit-erscheinungsdatum-und-den-abi-werken-plus-themen/ + „Idee, Entstehung, Abi-Kämpfer“: https://www.schuelerzeitung-tbb.de/das-wochenblatt-des-deutsch-abiturs-idee-entstehung-abi-kaempfer/

Nicht piensen + klagen → anpacken + tun!

Für ukrainische Jugendliche habe ich meine Internetplattform zur Verfügung gestellt. Gleiches wollte ich jüdischen Jugendlichen anbieten und mailte alle jüdischen Gymnasien an – bis jetzt ohne Antwort. Mir wäre wichtig gewesen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen. Ich stelle das „Deutsch-Abi-Wochenblatt“ für Oberstufenschüler kostenlos auf meiner Homepage jeden Montag ein, schreibe für das städtische Mitteilungsblatt und ein Infoblatt in Arosa und als Pressewart für unseren Tennisclub. Alles nichts Weltbewegendes, aber es ist ein konkretes Tun, ein konkretes Engagement, ein konkreter Dienst für andere. Das nimmt mir das sinnlose Grübeln, Ängstigen und Verzweifeln an einer Welt, der ich mich hilflos ausgeliefert fühle.

Meine vier Schritte: Träumen, Wollen, Tun, Bekommen!

Der „Wenn“ und der „Hätt“ henn noch nie was g´hätt.

Klaus Schenck

Weitere Artikel zum Thema