JURA

 

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Unser Uni-Tag begann um 9:45 mit einer Vorlesung zum öffentlichen Recht des 2. Semesters. Im Vorhinein hatten wir schon einige Geschichten darüber gehört, dass während des Studiums jeder auf sich alleine gestellt sei und es keine Kameradschaft, wie etwa in der Schule, gäbe. Dies bestätigte sich jedoch nicht: Überall saßen und standen die Studenten in Gruppen, keiner war auf sich alleine gestellt. Als die Vorlesung begann, wartete die nächste Überraschung auf uns: Anders als erwartet berieselte Professorin die Studenten nicht in Einbahnstraßen Manier, sondern bezog selbige ständig in ihre Vorlesung mit ein. Das heißt, sie stellte Fragen und rief dann Studenten auf, die darauf antworten sollten.

 

Auf diese Weise schien die Vorlesung eher wie der Unterricht in der Schule, nur mit deutlich mehr „Schülern“. Der Inhalt der Vorlesung war indes gut verständlich, auch wir als Besucher konnten dem gut folgen. Abgesehen von der Verständlichkeit war der Inhalt auch interessant. Besonders positiv war auch, dass die Professorin immer passende Beispiele hatte. Das heißt, sie erklärte die Theorie zu einzelnen Unterpunkten des Themas und verdeutlichte diese dann an Beispielen.

 

Anso2nsten schienen einige Studenten die Vorlesungen nicht sehr ernst zu nehmen, da sie die meiste Zeit nur auf ihre Handys geschaut haben. Da ist es auch nicht mehr verwunderlich, dass  speziell im Fach „Jura“ hohe Durchfallquoten zu erwarten sind.
Die Vorlesung dauerte offiziell 120 Minuten, unsere Begleitstudenten erklärten uns jedoch, dass Vorlesungen im Fach „Jura“ eine Viertelstunde später anfangen und auch schon eine Viertelstunde früher enden. Eigentlich dauerte die Vorlesung also nur 90 Minuten.

 

 

 

 Artikel und Fotos:

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Marcel Dietl

MarcelxDietl [at] gmx [dot] net

 

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Carolin Keller

Carolin-Keller [at] gmx [dot] de