Während der letzten beiden Projekttage (23.07.12 – 24.07.12) war ich mit unserem Schülerzeitungsteam unterwegs. Es waren zwei sehr lustige und auch lehrreiche Tage. Da ich zwar schon häufiger mit Gruppen und Teams unterwegs war, aber noch nie mit einer oder besser gesagt mit der Schülerzeitung, war für mich viel Neues dabei. Immer wieder war ich erstaunt, was die Schülerzeitung, nicht nur einem selber, ermöglicht. In diesem Artikel werde ich noch mal die Ereignisse der letzten beiden Tage reflektieren und unter anderem auch kritisieren. Ob die Kritik positiv oder negativ ist, werden Sie sehen.

 

Tag 1: Montag, 23.07.2012; Benimm-Seminar

 

„Kennen ist nicht Können!“, das ist der erste und1 sich durch das weitere Gespräch tragende Punkt gewesen, den wir am Montag im Benimm-Seminar gelernt haben.

Das Seminar wurde von Anke Ames (rechts) und Ursula Burkert erstellt. Wir waren die ersten, die es „testen“ durften. Für mich und sicherlich auch für viele der andern Mitglieder war es etwas ganz Neues.

 

 

Frau Ames hat2 das Seminar interessant und abwechslungsreich gestaltet. Wir waren alle im Alter zwischen 17-19 und fanden es super. Und wer kann schon von sich behaupten, dass er es geschafft hat Jugendliche für ein Benimm-Seminar zu begeistern?

Das finde ich total klasse und eine super Leistung.

In den acht Stunden haben wir viel Neues gelernt, wir haben aber auch vieles gehört, was wir davor schon kannten, dies wurde dann aber noch einmal vertieft.

 

Anfangs dachte ich, dass es ziemlich langweilig werde, aber schon, als man in das Zimmer gekommen ist, wurde man von einer freundlichen Fr3au Ames und einer gemütlichen Atmosphäre in Empfang genommen. Auch das Wetter war super, was einen tollen Mittagsschmaus draußen ermöglichte. Die Stimmung war die ganze Zeit klasse und jeder hat super mitgemacht. Frau Ames ist aus meiner Sicht sehr kompetent als Coach. Sie hat es tatsächlich geschafft, dass alle mitarbeiten, jeder aufpasst und es nie langweilig wird. Dies schaffen sogar manche Lehrer nicht, selbst wenn sie sich noch so sehr anstrengen.

 

Sie war sehr sympathisch und erfahren. Dass in der Pause ein Journalist der „Fränkischen Nachrichten“ gekommen ist, zeigt nur noch mehr, dass sich Fra4u Ames und Frau Burkert viel Mühe bei der Organisation gegeben haben. Die zwei Frauen sind wirklich sehr darum bemüht, dass ihr Projekt nicht scheitert, sondern erfolgreich wird. In ihrem Beruf gehen sie auf und sind wirklich mit Herz und Seele dabei. Ich wünsche den beiden viel Glück auf ihrem weiteren Weg.

 

Vielen Menschen würde so ein Benimm-Seminar bestimmt helfen, weil unter anderem Dinge dabei sind, die man nicht unbedingt weiß. Man wird sowohl auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet als auch auf ein einfaches Zusammentreffen mit einem Arbeitskollegen im Flur.

 

Sicherlich wären viele erst einmal abgesch5reckt schon allein vom Namen „Benimm-Seminar“, das hört sich so an, als ob man nicht weiß, wie man sich benehmen soll und total auf der falschen Spur ist, was richtiges Benehmen ist. Aber dann stellt sich doch die Frage,  wenn es keiner weiß, ist es dann schlimm, dass ich es nicht weiß?

Auch wenn es sich anfangs nicht so gut und verlockend anhört, ich kann es jedem nur empfehlen. Wir haben in diesen acht Stunden wirklich einiges gelernt und viel gelacht.

 

 

Tag 2: Dienstag, 24.07.2012; Würth in Bad Mergentheim

 

6Schon am Freitag lernten wir Herr Hoppe in einem Bewerbungstraining kennen. Dieses fand in der Schule statt und wurde von Herrn Schenck für die 11/1 und die 12/1 organisiert. Schon an diesem Tag hatte er uns erklärt, wie eine Bewerbung richtig aufgebaut ist und vieles mehr, was wir in näherer Zukunft sicherlich brauchen werden. Viele von uns kannten solche Vorträge bereits aus der Realschule und konnten demnach dem Inhalt sehr gut folgen.

 

Am Dienstag wurden wir wieder von Herrn Hoppe betreut. Erst einmal haben wir da7s am Freitag Gelernte wiederholt und haben anschließend Vorstellungsgespräche simuliert. Dies war ein sehr gutes Training und so konnten wir auch gut erkennen, wo die Probleme in einem Vorstellungsgespräch liegen und wie man diese und die Nervosität verhindern bzw. eingrenzen kann. Für viele von uns wird es bald ernst und wir müssen darum langsam unsere Wahl treffen und bestens auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet sein. Dies hat dabei sicherlich geholfen und natürlich haben wir auch viele nützliche Tipps bekommen, wie wir weiter üben und es besser machen können, was ziemlich praktisch und mit Sicherheit auch effektiv ist.

 

8Im zweiten Teil konnten wir Herrn Schubert jede Menge Fragen stellen, die sich bei uns angesammelt haben. Er war sehr hilfreich und vermittelte sehr gut, wie wir uns in bestimmten Momenten zu verhalten haben, was in der Bewerbung wichtiger ist und was eher weniger. Im Großem und Ganzen haben sich beide Herren sehr angestrengt, um uns zufrieden zu stellen, was bei so einer großen Gruppe sicherlich nicht leicht gewesen ist.

Ein gemeinsames Mittagessen und gemeinsames Grillen haben dazu beigetragen, dass die Stimmung immer besser und besser wurde.

 

 

 

Fazit der beiden Tage:

 9

 

 

Artikel: Milla Windermud4

Milla [dot] Windermud [at] gmx [dot] de

 

 Fotos: Klaus Schenck