1„Ab ins Ausland!“, lautet der Traum vieler Jugendlicher, die über den Tellerrand des eigenen Landes hinausschauen wollen, um neue Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln. Dieser oft als schwer umsetzbar erscheinende Traum wird ermöglicht durch die Organisation „Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V.“(kurz: YFU). Seit über 50 Jahren führt YFU Schüleraustauschprogramme in über 40 Ländern durch und kann sich als eine der weltweit erfahrensten Organisationen dieses Bereiches rühmen.           

 

Wenn man mehr will, als nur touristisch durch ein fremdes Land zu ziehen, lediglich die Oberfläche der Kultur kennenzulernen, dafür aber bereit ist Herausforderungen anzunehmen, ist ein Austauschjahr genau das richtige. Oft hält einen die Angst vor dem Ungewissen und der ungewohnten Selbstständigkeit davon ab, ein solches Jahr auch nur in Erwägung zu ziehen. YFU führt 3interessierte Austauschschüler mit Gastfamilien im gewünschten Land zusammen und begleitet diese während des ganzen Jahres. Während andere Organisationen ihre Arbeit an diesem Punkt bereits als getan ansehen, geht YFU weiter und stellt jedem Austauschschüler einen persönlichen Berater beiseite. Allein und im Stich gelassen wird hier keiner.

Für welches Land man sich entscheidet, ist, wenn man von persönlichen Interessen absieht, weniger v4on Bedeutung. Es geht YFU mehr um den Austausch als Wagnis, in eine neue Welt einzutreten.

 

 

Allerdings bedeutet ein Austauschjahr, wie der Name schon sagt, auch wirklich ein ganzes Jahr in einem anderen Land. Diese lange Zeitspanne ist notwendig, um sich richtig einleben zu können und mehr als nur ein Gast zu werden. Ein Jahr öffnet jedem Jugendlichen die Tür zu Erfahrungen, die über die ei5ner Urlaubsreise hinausgehen und einen für das ganze Leben prägen. Das „Ankommen“ in einem fremden Land, in einer ungewöhnlichen Kultur und das Zurechtfinden mit der anderen Sprache, vielleicht auch dem anderen Essen, muss zeitaufwendig gemeistert werden, bevor man die gewünschte Integration erreichen und über den Touristenstand hinausgehen kann. Ein Auslandsjahr ist immer verbunden mit dem Unbekannten. Doch die gewonnenen Erfahrungen in der Problemlösung, die Fähigkeit der grenzen- beziehungsweise ozeanüberschreitenden Kommunikation sowie  das damit einhergehende kulturoffene Weltbild begleitet einen jeden Austauschschüler, auch wenn das Jahr schon lange vorbei ist.

 

 

 

Quellen

Grafik 1:  http://www.yfu.de/

Grafik 2: http://www.yfu.de/ins-ausland-gehen/partnerlaender-ausland

Grafik 3: http://www.yfu.de/ins-ausland-gehen/gastfamilie

Grafik 4: http://www.yfu.de/ins-ausland-gehen/kosten

Grafik 5: http://www.yfu.de/

Debora Eger

Debora Eger

Debora Eger besuchte seit 2011 das Wirtschaftsgymnasium Tauberbischofsheim und machte dort 2014 ihr Abitur. Sie trat sofort in die Schülerzeitung "Financial T('a)ime" (FT) ein und ein Jahr später wurde sie Chefredakteurin, in diese Zeit fallen außergewöhnliche Erfolge der FT: Erscheinen der Printausgabe, Kooperation mit der Universität Würzburg, Aufenthalt als Deutsch-Botschafter in Holland mit Gegenbesuch und Empfang einer chinesischen Delegation der FT-Partnerschule (Eliteschule) Shenzhen bei Hongkong. Nach dem Schulabschluss begann sie das Studium der Biochemie, aber verwaltet weiterhin den Online-Auftritt der Financial T('a)ime.