Mit 17 Jahren lebe ich, Andreas Falb, bereits alleine in der kleinen Stadt Tauberbischofsheim in Baden-Württemberg. Vor gut zwei Jahren zog ich aus meiner alten Heimat Ingolstadt, in Bayern, hierher, um das Fechtsportinternat Tauberbischofsheim zu beziehen. Erst lebte ich hier in einer Art Wohngemeinschaft, dem Internat, indem mehrere Sportbegeisterte (= Begeisterte an Sport) mit demselben Interesse zusammen wohnen. Nun bin ich in eine eigene Wohnung umgezogen.
Meine Tage verlaufen meist recht gleich, da ich recht wenig Freizeit habe. Zu der Zeit, die ich für die Schule aufbringen muss, verbringe ich meist den Rest der Zeit in der Halle unseres Stützpunktes. Viele Leute können das nicht verstehen sich so zu beschränken, aber wenn es mir persönlich keinen Spaß machen würde, täte Konjunktiv II von tun) ich es schon lange nicht mehr.
Man versucht sich dann natürlich den Alltag ab und an etwas abwechslungsreicher zu gestalten und etwas Farbe hinein zu bringen, indem man sich kleinere Hobbys, wie zum Beispiel schreiben, fotografieren oder lesen, sucht. Das hilft mir persönlich einige Augenblicke abzuschalten und zu entspannen.

Um diesen Sport-Weg einzuschlagen habe, ich meine Großfamilie in Ingolstadt gelassen. Wir haben alle zusammen ein sehr gutes und warmes Verhältnis zueinander und verstehen uns sehr gut, weshalb mir dann letztendlich der Abschied schwer gefallen ist. Zu meinen Eltern habe ich noch einen großen und zwei kleinere Brüder und als Schlusslicht noch eine ganz kleine Schwester.
Als ich vor rund acht Jahren mit dem Fechten angefangen habe, gab es eine Zeit, in der alle meine Geschwister auch gefochten haben. Mittlerweile ist der Sport nur noch an mir und meiner kleinen Schwester geblieben.

 

 

Andreas Maximilian Falb

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