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Bestimmt waten Biologen mit Gummistiefeln durch den Matsch, haben einen Kescher in der Hand und fangen Schmetterlinge…

 

So, oder so ähnlich stellt man sich wohl den klassischen Biologen vor. Aber Biologie ist viel facettenreicher als so mancher glaubt!

 

biologie

Genau das lernt man im Bachelor-Studium schon in den ersten drei Semestern. Ihr beschäftigt euch in Vorlesungen und Übungen mit vielen essenziellen Fragen des Lebens: Wie sind Lebewesen aufgebaut und wie funktioniert ein Organismus? Was ist in einer Zelle drin? Wann wird eine gute Zelle böse? Auf molekularem, zellulärem und organismischem Level wird ein Blick auf das Leben geworfen. Jedoch kommen auch Themen aus verwandten Naturwissenschaften wie Chemie, Physik und Mathe nicht zu kurz. Deshalb solltet ihr dafür zumindest ein bisschen Motivation mitbringen.

 

Zwar sind die ersten drei Semester sehr hart: Ihr verbringt viel Zeit an der Uni und beschäftigt euch mehr mit den Nebenfächern Mathe, Physik und Chemie anstatt mit Biologie. Dafür dürft ihr viel in Gruppen arbeiten und ihr bekommt eine gute Wissensgrundlage für eure eigenen Versuche später.  

Ab dem vierten Semester kann sich jeder Student seine eigenen Schwerpunkte wählen. Ob Kurse in der Botanik, im Zelllabor, in der Mikrobiologie, Biochemie oder Biotechnologie, ob Verhalten oder Ökologie, die 10 Lehrstühle der Biologie in Würzburg bieten für jeden etwas! Außerdem sind Praktika in angrenzenden Wissenschaftsbereichen wie der Medizin oder der Psychologie immer gut möglich.

 

Die Kurse der Studenten werden mit jedem Semester spezifischer und das Studium individueller. Jeder gestaltet seinen Studienplan nach den eigenen Vorlieben! Und genau das macht die Vielfalt der Biologie aus! Alle starten mit den gleichen Kursen, ob man dann jedoch als typischer Vertreter in der Pharmaindustrie, als Angestellter im Umweltamt oder als Wissenschaftler in der Uni landet, das liegt ganz allein an dem Interesse des Studenten.

 Ich kann mir ein abwechslungsreicheres Studium nicht vorstellen. Um sich noch ein bisschen tiefer mit wichtigen Fragen des Lebens beschäftigen zu können, ist nach dem Bachelor- ein Master-Studium auf jeden Fall empfehlenswert.

 Besonders für noch etwas Unentschlossene mit dem Hang zu Naturwissenschaften ist das Biostudium perfekt, um viele Fachrichtungen kennenzulernen und seine eigene Passion zu finden.

 Und jedes Mal, wenn mich jemand fragt, was ich denn als Biologe so mache, dann erzähle ich natürlich von meinen Gummistiefeln, dem Matsch und den Schmetterlingen… ;-)

 Hoffentlich sehen wir uns bald an der Uni!

 

Hannah Genheimer, hannah [dot] genheimer [at] stud-mail [dot] uni-wuerzburg [dot] de

 

Zur Studienberatung der Uni Würzburg:

www.studienberatung.uni-wuerzburg.de