Dieser Artikel geht um ein Wochenende, wo es sich alles nur um Mode-Schnitte und Zeichnen dreht, all das was man als angehender Modedesigner/designerin braucht. Modeschule Sigmaringen hat ein ganzes Wochenende kostenlos Kurse gegeben, um einen Einblick zu ermöglichen. Auch die Schüler waren an dieser Sache beteiligt, sie führten uns durchs Schulgebäude, gaben Kurse und man konnte sie jeder Zeit fragen, wenn man mehr über den Unterricht wissen wollte. Sogar Präsentationen wurden vorgetragen, die die Abschlusskollektion zeigten.

 

 

 

 

Schon vor einem Jahr besuchte ich die Schule für einen Tag. Sie blieb mir positiv im Gedächtnis. Der Rektor war sehr nett und zielstrebig. Auch das Schulgebäude, was heute frisch umgebaut wurde, war damals sehr ansprechend. Dieses Jahr hat sich nichts geändert.  Als ich im Internet auf deren Website wieder stieß, erkundigte ich mich sofort danach meldete mich sofort an. Eine Woche später ging es Freitag früh gleich los. Man wurde mit einem kleinen Geschenk begrüßt und sofort in die Wohnung begleitet, wo man ein ganzes Wochenende kostenlos übernachten konnte. Ich lebte ein ganzes Wochenende mit Mädels zusammen, die dieselben Interessen hatten wie ich. Man kam schnell ins Gespräch und ich schloss neue Freundschaften, die bis heute noch anhalten. Hier ist unsere schöne Wohnung, die uns zu Verfügung gestellt wurde, an Luxus fehlte es uns nicht. Internet Anschluss und Laptops wurden uns zu verfügung gestellt.

 

 

 

 

 

 

 

1 Tag.
Nachdem wir unser Gepäck in unser Appartement gebracht hatten, wurden wir von einer Schülerin durchs  Schulgebäude geführt. Sie zeigte uns jeden einzelnen Raum und erklärte uns was für Fächer sie alles haben. Gleich danach ging es schon an unseren ersten Kurs, Rockschnitt. Dort lernten wir wie man einen Rockschnitt erstellt, welche Maße man abmessen und auf welche Kleinigkeiten man achten muss. Dieser Kurs wurde von Schülerinnen aus dem 2. Lehrjahr gehalten.

Der  zweite Kurs folgte kurz nach dem Rockschnitt, das Modezeichnen. Auch hier unterrichteten es sympathische Schüler. Sie zeigten uns Vorlagen von alten Schülern und erklärten uns, auf was man alles bei einer Figurine achten sollte, auch das jedes Körperteil eine bestimmte Größe haben sollte. Jedes kleinste Detail wurde jedem der den Kurs besuchte, super erklärt. Wenn man Hilfe brauchte, war stets jemand zur Verfügung gestanden.

Nach diesem Kurs, haben  wir uns mal eine Auszeit genommen und uns die Kleinstadt, Sigmaringen angeschaut. Ziemlich klein, aber irgendwie gemütlich und heimatlich. Trotz langem Tag genossen wir  den Abend und das Zusammensein.  Auch das gemeinsame Kochen am Abend hat tierisch Spaß gemacht.

Tag 2:

Nach einem anstrengenden Tag und einer kurzen Nacht ging es gleich frühs um 7 wieder los. Mit  einem Frühstück auf unserer Terrasse mit Kaffee und frisch aufgebackenen Brötchen sind wir super  in den Tag gestartet. Kurz danach hatten einige Mädels ihre Aufnahmeprüfung. Wir drückten ihnen natürlich fest die Daumen.  Die Aufgabe war folgende, sie bekamen ein Thema und sollten dazu ein Kleid stecken und dieses dann anschließend abzeichnen.

Aufnahme Prüfung
Kurz danach ging es zu einer Präsentation, die die diesjährigen Schulabgänger  vorbereitet haben. Es gab an diesem Tag sehr viel Auswahl an Präsentationen und  Vorträge über Modezeichnungen, die anschließend auch ausgelegt wurden. Was sie im ersten Jahr bis zum dritten Lehrjahr gelernt haben, spezielle Programme, mit denen man auf dieser Schule arbeitet und sogar die Abschlusskollektion der Schüler – von der Planung bis zur letzten Naht, so haben sie uns den ganzen Arbeitsaufwand geschildert. Es war sehr interessant mal einen Einblick in eine Planung von Modenshow zu bekommen.

Nach den tollen Präsentationen gab es Häppchen, Kuchen und Kaffee. Ich habe mich super mit den Schülern und Lehrern unterhalten, habe mich ausgetauscht und habe sogar einen Schüler gekannt, der auf der Fashion Week war.

Nach dem Essen und dem Plausch gab es vom Chef höchstpersönlich Gespräche mit uns. Auch er gab Präsentationen über Chancen im Beruf, Philosophie der Schule und Profil des Modedesigner. Wir erfuhren gleich viel mehr von dem Beruf, man lernte auch neue Seiten des Berufes kennen, nicht nur gute, sondern auch schlechte.

Tag 3:

Am letzten Tag des Wochenendes freuten wir uns schon alle auf den Mappenkurs. Dieser ging von 9:00 Uhr früh bis 17:00 Uhr abends. Eine Lehrerin der Schule unterrichtete uns, doch nicht nur mit Bleistift und Kohle konnten wir zeichnen, auch Collagen durften wir machen. Wir lernten, wie wir die Schatten setzen sollten, und achteten auf kleine Kleinigkeiten, die ein Bild ausmachen.

Das war mein Artikel über die Modeschule, wenn ihr Interesse habt euch das mal anzusehen, scheut euch nicht. Man kann sich jederzeit für den Tag der offenen Tür anmelden oder mal ein Einzel gespräch mit dem Chef der Schule führen. Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert.
Wenn ihr Fragen habt schreibt mir doch einfach.

Laura_Buhisan [at] gmx [dot] de

Link der Schule: www.modefachschule.de