Ein Jahr im Ausland, vielleicht nur einige Monate oder Wochen. Wie schnell kann da das Geld aus sein! Und dann? Die restliche Zeit nichts tuend im Hotelzimmer verbringen, all die schönen Plätzchen unentdeckt lassen und auf spannende Abenteuer verzichten? Nein! Ein kleiner Biss in den sauren Apfel genügt, um die Finanzkrise zu überwinden: Arbeit muss her! Aber bewerben auf Englisch – wie soll das nur gut gehen?
Ganz einfach:

1. Der Lebenslauf = CV

Um deinen Lebenslauf in Englisch zu verfassen, kannst du immer einen eigenen deutschen zu Hilfe nehmen. So kannst du sicher gehen, dass du nichts auslässt und alle wichtigen Punkte aufnimmst. Dabei ist es wichtig, dass du bei den Übersetzungen keine Fehler machst. Rechtsschreibfehler sind wie auch beim deutschen Lebenslauf fatal und können dafür sorgen, dass deine Bewerbung unmittelbar im Papierkorb landet. Vermeide das frühzeitige Aus deiner Bewerbung, indem du deinen Lebenslauf, wie auch dein Bewerbungsschreiben, von deinen Englischlehrern oder ausländischen Freunden und Bekannten nach Fehlern überprüfen lässt. Im Folgenden ein Muster eines englischen „CV’s“ (= Curriculum Vitae; Im Amerikanischen jedoch „Résumé):

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2. Das Bewerbungsschreiben

Achtung! Hier unterscheiden sich Bewerbungsschreiben in British English von denen in American English:

2.1 British English: „letter of application“ Oben rechts steht die Absenderadresse ohne Namen, dieser wird lediglich in der Unterschrift angegeben. Darunter kommt mit einer Leerzeile Abstand das Datum. Auch hier solltest du darauf achten, dass es auf die „britische Art“, also z.B. „30 July 2008“ schreibst. Auf selber Höhe mit dem Datum, allerdings linksbündig beginnt die Empfängeradresse. Bei der folgenden Anrede ist es besonders wichtig den Empfänger immer persönlich anzusprechen. Ist der Ansprechpartner bekannt, gibt es folgende zwei Möglichkeiten die Anrede zu gestalten: . Dear Ms / Miss / Mrs / Mr / Dr + Nachname (z.B.: Dear Mr Mustermann) . Dear Vor- und Nachname (z.B.: Dear Max Mustermann) Ist der Ansprechpartner unbekannt, ist bei den Briten die Anrede mit „Dear Sir or Madam“ üblich. Dabei wird entweder auf das Satzzeichen hinter der Anrede verzichtet oder aber ein Komma gesetzt. Schließlich folgen der Hauptteil und die Grußformel (siehe Tabelle).

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2.2 American English: „cover letter“ „The American way“ verlangt es Datum und Adresse linksbündig zu schreiben, wobei das Datum mit einer Leerzeile Abstand oberhalb der Absenderadresse steht. Das Datum wird mit dem Monat am Anfang, also z.B. „July 30, 2008“, angegeben. Nach zwei Leerzeilen beginnt die Empfängeradresse. Anschließend kommt die Anrede, dabei ist es besonders wichtig den Empfänger persönlich anzusprechen. Auch hier wieder zwei Möglichkeiten:

. Dear Ms. / Miss / Mrs. / Mr. / Dr + Nachname:
(z.B.: Dear Mr. Mustermann:)
. Dear Vor- und Nachname
(z.B.: Dear Max Mustermann:)

Zu beachten ist hierbei, dass hinter der Anrede ein Doppelpunkt gesetzt wird und nach den Abkürzungen der Anrede ein Punkt steht. Diese Regeln sind auch gültig für eine unpersönliche, allgemein geltende Anrede; in „American English“ werden dafür hauptsächlich die Worte „Ladies and Gentlemen:“ oder aber auch „To whom it May concern“ eingesetzt. Schließlich kommt der klassische Teil, wie er in der Tabelle angegeben ist.

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Hilfreiche Wortlisten:
http://www.ego4u.de/de/cram-up/writing/cover-letter

Beispielanschreiben:
The American way:
http://careers.d.umn.edu/cs_handbook/letter2.jpg
The British way:
http://www.mainlinestaffing.com/images/graphic_covering_letter.gif


ArtikelschreiberArtikel: Julia Spiesberger Mailjulia_spiesberger [at] hotmail [dot] de