In der Bahnstadt Heidelberg angekommen machten die Ausstellungshallen einen heruntergekommenen und düsteren Eindruck. Jedoch verwandelte sich dieses erste Gefühl beim Betreten der Ausstellung in reine Faszination.
Die Sonderausstellung Körperwelten und der Zyklus des Lebens des berühmten und umstrittenen Gunther von Hagens begann mit der Darstellung der Schwangerschaftsmonate. Die Sammlung der Präparate wurde als eine Selbstentdeckungsreise konzipiert und zeigt unseren Körper im Kreislauf von Entstehen und Vergehen, wie es die Ausstellungskuratorin Dr. Angelina Whalley formulierte. Der Besucher wird durch die einzelnen Phasen des Lebens geführt und bekommt mit Hilfe der über 200 echten menschlichen Präparate einen detaillierten Einblick in den Körper. Durch Ausstellungsstücke, wie zum Beispiel die Raucherlunge, zeigen die Initiatoren auch die Schattenseiten des Lebens. Trotz vieler Debatten um Körperwelten ist es eine wirklich sehenswerte Ausstellung, die vor allem zur Information und Prävention dient und nicht, wie es viele Gegner glauben, zur Unterhaltung der Massen.
Um dem Sprichwort „One picture is worth ten thousand words“ von Fred R. Barnard zu folgen und da man diese außergewöhnliche Exposition nicht einfach in Worte fassen kann, sehen Sie im Anschluss eine Bildergalerie von „Körperwelten & der Zyklus des Lebens“.

Ausstellungsimpressionen: http://www.koerperwelten-deutschland.de/impressionen/interview.html

ArtikelschreiberArtikel: Sabrina Häfner Mailsabrinahaefner [at] yahoo [dot] de