img1Dieses Zitat passt genau zum Wahl-Kurs „Philosophie/Psychologie“. In dem von Herrn Schenck angebotenen Fach wird niemand verformt, sondern es wird die Chance geboten, ein Thema zu bearbeiten, für welches man sich auch wirklich interessiert. Dieser Kurs ist für diejenigen Schüler gegründet worden, die sich genau wie Herr Schenck für Themen des Menschen und der Psychologie interessieren und sich dafür begeistern können.

Die Kursteilnehmer haben in ziemlich vielen Bereichen freie Hand, wenn es um die Wahl der Unterrichtsinhalte geht. Zwar werden die Referatsthemen des ersten Halbjahrs vorgegeben, da man zuerst einmal einen vielfältigen Einblick in die verschieden Formen der Psychologie haben sollte, bevor man sich im zweiten Halbjahr dann auf sein individuelles Thema stürzen kann.

img1Die Anzahl der Schüler, die diesen Kurs besuchen, ist jedoch nicht besonders hoch, was einerseits vermuten lässt, dass sich nicht all zu viele Schüler für Psychologie interessieren oder aber, dass viele Schüler vor den Anforderungen zurückschrecken und deshalb gleich die Teilnehmerliste weiterreichen. Denn viele Schüler verbinden Herrn Schencks Unterricht mit Stress, viel Arbeit und Aufwand. Er fordert etwas von seinen Schülern, er erwartet eine sauber angefertigte Hausarbeit und eine professionell vorbereitete Präsentation. Es stimmt, man bekommt wie überall im Leben nichts geschenkt, aber wenn man sich wirklich für das Thema „Philosophie/Psychologie“ interessiert, dann strengt man sich gerne etwas an, denn man bekommt auch etwas zurück für seine Arbeit: gute und sehr gute Noten!

img1Wenn man nun am Ende des Kurses steht und auf das vergangene Schuljahr zurückblickt, so kann man sagen, dass es durchaus hilfreich ist zu wissen, wie man eine Hausarbeit mit ordentlichen Formaten und korrekten Zitaten verfasst. Viele unter euch streben in der 13. sicherlich ein Studium an: dort muss man ständig Hausarbeiten und Ausarbeitungen schreiben! Also hat man dann den Vorteil, dass man so etwas schon einmal gemacht hat und sich damit auskennt, was das Studium wirklich teilweise erleichtern kann. Man sollte deshalb nicht gleich vor dem Kurs und Herrn Schenck zurückschrecken, denn das Ziel seines Unterrichts ist nicht, einen mit sinnlosem Schreiben zu quälen, sondern seine Schüler auf das Studium vorzubereiten. Man kann es vielleicht mit der Teilnahme am Seminarkurs vergleichen: Am Anfang der 12. denkt sich jeder, dass das viel zu viel Zeit in Anspruch nimmt und man darauf sowieso keine Lust hat. Geht es am Ende der 13. dann aber aufs Abitur zu, ärgert sich jeder darüber, dass er ihn nicht besucht und deshalb einen großen Vorteil verpasst hat!

Klar ihr denkt jetzt „Jaja, wieder so eine von den wenigen Schülern, die den Schenck halt in den Himmel loben.“. Das kann schon sein, aber nur deshalb, weil man nicht immer gleich seinen Einsatz und sein Engagement zu schätzen weiß und vielleicht erst einmal mit der Nase drauf gestoßen werden muss. Nicht jeder Lehrer ist mit so viel Engagement bei der Sache und setzt sich für seine Fächer ein wie er.

img1Dies ist ein weiterer Vorteil des Fachs „Psychologie“: Herr Schenck lebt für seine Arbeit und davon können alle profitieren. Wie oft sitzt man im Unterricht nur seine Zeit ab, weil der unterrichtende Lehrer fast selbst anfängt zu gähnen? Die Lehrplan-Themen fesseln nicht, der Lehrer hat keine Chance! In Philosophie findet man sich in Diskussionen zuBereichen wieder, von denen man dachte, man würde nie die richtige Gelegenheit haben, mit Gleichgesinnten über diese Themen zu reden. Außerdem hat man die Chance seine Mitschüler näher kennen zu lernen, denn in diesem Kurs erfährt man zwangsläufig mehr über die Persönlichkeiten der Teilnehmer, als man denkt. Man referiert nicht nur über irgendein Thema, sondern man sucht sich meistens genau das heraus, welches man mit sich selbst identifiziert und was etwas mit einem selbst zu tun hat. Somit erfährt man auch gleichzeitig mehr über sich selbst, was wirklich interessant ist!

ArtikelschreiberArtikel: Julia Stang Mailjulia [at] stang [dot] info