img3In neunzehn Minuten kann man den Rasen vor dem Haus mähen, sich die Haare färben, Brötchen backen, sich vom Zahnarzt eine Füllung machen lassen oder die Wäsche für eine fünfköpfige Familie zusammenlegen. Neunzehn Minuten dauert die Fahrt mit dem Auto von der Grenze Vermonts nach Sterling in New Hampshire. In neunzehn Minuten kann man einem Kind eine Gutenachtgeschichte vorlesen oder einen Ölwechsel machen lassen. Man kann eine Meile gehen. Man kann einen Saum nähen.
In neunzehn Minuten kann man die Welt anhalten oder einfach von ihr abspringen.
In neunzehn Minuten kann man Rache nehmen.

Die Hauptpersonen im Überblick

. Alex Cormier: Richterin, wurde kurz vor ihrem Examen schwanger von ihrem 15 Jahre älteren, verheirateten Professor, der sich daraufhin von ihr trennte und keinen Kontakt zu Tochter.
. Josie Cormier, 17, eine sehr begabte Schülerin der Sterling High, möchte. Josie fühlt sich auch von ihrer alleinerziehenden Mutter vernachlässigt. Früher war sie in einer Außenseiterposition, doch zählt sie nun zur beliebten Clique der Schule. Dies hat sie ihrem festen Freund.
. Matthew Royston, 17, Sportler und Kopf der Clique, zu verdanken. Er behandelt Josie meist herablassend, dennoch aber besser als andere Schüler, insbesondere.
. Peter Houghton, 17, Schüler, der seit Kindertagen von seinen Mitschülern ausgegrenzt und gedemütigt wird und unter seinem ihm in allen Bereichen überlegenem Bruder Joey leidet. In Kindertagen war Josie seine beste Freundin, bis sie sich von ihm abwandte. Peter läuft am 6. Mai 2007 Amok.
. Joey Houghton verstarb etwa 1 Jahr vor der Tat bei einem Autounfall. Er war seinem Bruder in jeder Hinsicht überlegen und demütigte ihn ebenfalls jahrelang.
. Lacy und Lewis Houghton, Joeys und Peters Eltern, leiden zum Zeitpunkt der Tat noch sehr unter dem Unfalltod ihres ältesten Sohnes. Hebamme Lacy war früher eng mit Alex Cormier befreundet, sie half ihr sogar bei der Geburt von Josie. Lewis ist passionierter Hobby-Jäger, er lehrt Peter das Schießen.
. Detective Patrick Ducharme ist einer der ersten Einsatzkräfte vor Ort. Er überwältigt Peter und übernimmt die Ermittlungen

Es ist der 6. März 2007. Detective Patrick Ducharme erfährt über den Polizeifunk von einem Amoklauf in der Highschool in Sterling, New Hampshire. Als er dort ankommt, stürmen ihm entsetzte Schüler entgegen, er betritt das Gebäude und findet sich vor den blutigen Spuren eines Amokläufers, der zu diesem Zeitpunkt noch stark bewaffnet durch die Schulflure wandert. In der Umkleidekabine trifft er auf drei Schüler – Matt Royston, der bereits tot ist, seine Freundin Josie Cormier, die zwar ohnmächtig, aber nur leicht verletzt ist, und Peter Houghton – der Amokläufer. Patrick Ducharme gelingt es, ihn zu entwaffnen und festzunehmen. Zehn Menschen hat Peter an diesem Tag getötet, etliche sind verletzt. Patrick beginnt zu ermitteln. Nach und nach eröffnen sich ihm neue Fakten über das Leben der Schüler der Sterling High, die ihn daran zweifeln lassen, ob er mit seiner strikten Schwarz-Weiß-Sicht der Täter und Opferrolle nicht falsch liege.
Zur gleichen Zeit erfahren Josies alleinerziehende Mutter Alex Cormier, Richterin am Kammergericht, und Peters Mutter, die Hebamme Lacy Houghton, von dem Amoklauf. Die beiden Frauen waren seit der Schwangerschaft eng befreundet, sodass auch ihre Kinder Peter und Josie sich in Kindertagen oft trafen. Peter, der seit Beginn der Schulzeit von seinen Mitschülern gedemütigt, verspottet, bedroht und schikaniert wurde, stand lange unter den schützenden Händen Josies, die ihn verteidigte und sich sogar mit seinen Peinigern prügelte.

„Coole Lunchdose“, sagte Josie. Er hielt sie hoch, um ihr zu zeigen, wie man damit wackeln musste, damit es so aussah, als würde Superman sich bewegen, als plötzlich eine Hand über den Gang langte. Ein Junge mit langen Armen und einer nach hinten gedrehten Baseballkappe schnappte sich Peters Lunchdose. „He, du Knirps. Willst du mal sehen, wie Superman fliegt?“ Ehe Peter sich versah, öffnete der ältere Junge ein Fenster und schleuderte Peters Lunchdose nach draußen. Peter sprang auf, lief auf die andere Seite und sah gerade noch, wie seine Lunchdose auf dem Asphalt aufplatzte. Sein Apfel rollte über die Straße und verschwand unter den Reifen eines entgegenkommenden Wagens. „Hinsetzen!“, brüllte der Fahrer. Peter sank zurück auf seinen Sitz. Sein Gesicht war kalt, aber seine Ohren brannten. Das Gelächter des älteren Jungen und seiner Freunde hallte laut in seinem Kopf. Dann spürte er, wie sich Josies Hand in seine schob. (Seite71)

Dadurch rutschte auch sie in Kindertagen in eine Außenseiterposition. Die Freundschaft sowohl der Kinder als auch der Mütter endete allerdings abrupt, als Alex die Kinder eines Tages mit einem Gewehr ertappte, die unbemerkt den Schlüssel zum Waffenschrank Peters Vaters – eines passionierten Freizeit-Jägers – genommen hatten. Sein Vater ist es auch, der Peter später das Schießen näher bringt.

Peter drückte ab und schoss daneben. Mit Absicht. Während Peter sich noch fragt, ob sein Vater gemerkt hatte, dass er gekniffen hatte – oder ihn einfach für einen lausigen Schützen hielt – , fiel ein zweiter Schuss aus der Waffe seines Vaters. Die Weibchen suchten das Weite, der Hirsch brach sofort zusammen. Peter ging zu dem Tier und sah, wie das Blut aus dem Herz strömte. Er konnte den Blick nicht von dem Tier wenden. Dann übergab er sich in die Büsche. (Seite163)

Als Lacy Houghton am Tag des Amoklaufes an der Schule ihres Sohnes ankommt, hoffend, dass Peter nicht zu den Opfern gehört, erfährt sie, dass ihr eigenes Kind der Täter ist.

Lacy wirbelte herum, richtete den Blick auf das Mädchen, das gesprochen hatte – das von seiner Mutter gefunden worden war. „Entschuldigung“, sagte Lacy. „Ich suche … meinen Sohn. Du hast gerade seinen Namen genannt – Peter Houghton?“ Die Augen des Mädchens wurden rund, und sie drückte sich näher an ihre Mutter. „Er … er ist der, der schießt.“ (Seite 53)

Lacy hatte zwei Söhne. Peters ein Jahr älterer Bruder Joey kam vor einem Jahr bei einem Unfall mit einem alkoholisierten Autofahrer ums Leben. Joey war Peter in jeder Beziehung überlegen, und ihr Vater Lewis bevorzugte ihn. Dass Lacy beim Ausräumen von Joeys Zimmers nach seinem Tod Heroin fand, hat sie ihrem Mann verschwiegen. In der Schule war Joey beliebt, er war ein guter Schüler und sehr sportlich, hatten die richtigen Freunde. Auch er erniedrigte seinen Bruder.

„Haha, so siehst du voll auch wie ne Schwuchtel.“ „Hast Recht.!“ Wieder Gelächter. „Ich seh aus wie Peter.“ Als Peter seinen Namen hört, klopfte ihm das Herz. Aber er öffnete die Kabinentür und trat hinaus. Joey warf ihm einen Blick zu. „Verschwinde, Schwuli“, befahl er, und Peter eilte hinaus auf den Flur, fragte sich, ob es überhaupt möglich war zu verschwinden, wenn man sein ganzes Leben nie richtig da gewesen war. (Seite 209)

Ausgelöst durch die Beleidigungen seiner Mitschüler und seines Bruders beschäftigt sich Peter verstärkt mit seiner Sexualität, besucht sogar eine Schwulen Bar, in der er auf einen seiner Lehrer, Ed McCabe, trifft, der sich geoutet hat und mit einem Mann zusammenlebt. McCabe ist der einzige Lehrer, den Peter umbringt.

Alex Cormier findet ihre Tochter mit leichter Kopfverletzung im Krankenhaus vor. Die beiden haben durch den Beruf Alex‘ eine problematische Beziehung, Josie fühlt sich vernachlässigt, die beiden stehen sich nicht besonders nahe. Alex Cormier war kurz vor ihrem Examen schwanger geworden. Sie wollte das Kind zunächst nicht behalten, da es sich bei dem Vater um Logan Rourke, ihren fünfzehn Jahre älteren, verheirateten Professor handelte. Am Ende entschied Alex sich gegen das Drängen Logans, der keinen Kontakt zu Josie möchte, für das Kind. Zu einem früheren Zeitpunkt hatte Josie versucht, ihren Vater kennenzulernen, doch das Treffen war eine Enttäuschung.

Als Josie im Krankenhaus mit Kopfschmerzen erwacht, kann sie sich nach eigener Aussage nicht an die Tat erinnern, schafft es Alex nicht, ihr zu erzählen, was tatsächlich geschah, auch Matts Tod verschweigt sie vorerst. Reumütig, ihrem Kind in der Vergangenheit zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt zu haben, beschließt sie, den Vorsitz im Fall Peter Houghton zu übernehmen. Erst Detective Patrick Ducharme, der Josie in der Umkleidekabine gefunden hat, und nun wegen des Amoklaufes ermittelt, erzählt ihr, was geschah, und auch, dass ihr Freund Matt nicht mehr lebt. Josie gehörte zu den Außenseitern in der Schule, bis sich Matthew Royston in sie verliebte und sie zu seiner festen Freundin machte. Dadurch gehörte sie automatisch seiner Clique an und wurde von allen akzeptiert. Josie scheint Matt zu lieben, obwohl er sie oft unterdrückt.

„Ich hab gesagt, wir gehen!“, wiederholte er. Josie sah zu ihm hoch. „Und ich hab gesagt, ich gehe, wenn ich Lust hab.“ Matt grinste herablassend. „Was Lust ist, hab ich dir doch erst beibringen müssen.“ In der Diele zog sie hastig ihre Jacke an. Sie stieß einen kurzen Schrei aus, als Matt sie fest am Arm packte, sie herumriss und mit beiden Schultern gegen die Wand drückte. „Du tust mir weh – “ „Mach das nie wieder! Ich stand da wie ein Idiot“, sagte Matt. Seine Finger pressten sich so fest auf ihre Haut, als wolle er dort für immer seine Spuren hinterlassen. Josie hörte auf, sich zu wehren, eine Kapitulation. „Ich.. es tut mir Leid“, flüstere sie. (Seite 235)

Um ihren guten Status nicht zu gefährden, sah sie weg, wenn Peter gedemütigt wurde und ignorierte ihren früheren Freund. Durch einen Zufall traten die beiden wieder in Kontakt, als Peter im selben Geschäft einen Job bekam wie Josie. Er hat die Freundschaft aus Kindertagen nicht vergessen, hegt sogar insgeheim tiefere Gefühle für sie, als er zunächst zugibt.

Doch es verging kaum ein Tag, an dem Josie sich nicht fragte, was wohl passieren würde, wenn sie ihnen ihr Geheimnis verriete – dass sie morgens manchmal Mühe hatte, aufzustehen und das Lächeln einer Fremden aufzusetzen. Dass sie sich fühlte wie eine Schauspielerin, die über die richtigen Witze lachte und den richtigen Klatsch tuschelte und auf den richtigen Typen anziehend wirkte, eine Schauspielerin, die vergessen hatte, wie es sich anfühlte, echt zu sein. (Seite 13)

„Was ist das für ein Gefühl?“, fragte er. „Was für ein Gefühl?“ Peter überlegte einen Moment. „Ganz oben zu sein.“ Josie griff an ihm vorbei und nahm einen weiteren Stapel, den sie in die Heftmaschine legte. Schließlich sagte sie: „So, als würde ein falscher Schritt genügen, um abzustürzen.“ (Seite 214)

Peter, der darunter litt, dass Josie nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte, schickte ihr einige Tage vor dem Amoklauf per E-Mail eine Liebeserklärung. Als diese ankam, stand Josie unter der Dusche, ihre Freundin Courtney Ignatio, öffnete die Nachricht, leitete sie an alle Schüler der Sterling High weiter und löschte sie schließlich von Josies Computer. Am darauffolgenden Tag belog sie Peter, Josie sei ebenfalls in ihn verliebt und werde sich von Matt trennen, sobald Peter sich offen zu ihr bekannt habe. In der Cafeteria wird Peter daraufhin vor der gesamten Schülerschaft verspottet.

„Ich finde, Josie sollte zumindest mal einen Blick auf das Angebot werfen.“, sagte Matt. Er stand jetzt hinter Peter und steckte in einer einzigen raschen Bewegung die Daumen durch die Gürtelschlaufen von Peters Jeans und riss sie ihm mitsamt Unterhose runter bis auf die Knöchel. Im grellen Neonlicht war Peters Haut mondweiß, sein Penis eine winzige Schnecke auf einem spärlichen Nest aus Schamhaaren. Er bedeckte seine Genitalien sofort mit der Lunchtüte und ließ dabei die Milchpackung fallen. Sie zerplatzte vor seinen Füßen auf dem Boden. „Menschenskind, seht euch das an.“, sagte Matt. „Vorzeitige Ejakulation.“ (Seite 338)

Zeugenaussagen, Beweisstücke wie die Schusswaffen und Kugeln, brutale Filme und Computerspiele, gewaltverherrlichende Musik, Bücher, Gutachten eines Psychiaters, gezielte Wahl der Opfer. 5 Monate nach dem Massaker findet der Gerichtsprozess statt. Doch plötzlich nimmt der Fall eine unerwartete Wendung.

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Bildquelle: www.chickspeak.com/blog/category

Neunzehn Minuten wurde verfasst von Jodi Lynn Picoult. Sie wurde am 19. Mai 1967 auf Long Island, New York geboren.
Nach ihrem Schulabschluss studierte sie kreatives Schreiben an der Princeton University, wo sie 1987 ihren Abschluss machte. Darüber hinaus erwarb sie einen Master-Grad in an der Harvard University. Picoult veröffentliche seit 1992 über 20 Romane, 4 davon wurden bereits verfilmt, zuletzt das Familiendrama ,My sisters keeper – Beim Leben meiner Schwester‘, das von einer kaputten Familie erzählt, die durch das tragische Schicksal ihrer leukämiekranken Tochter wieder zueinander findet. Die Autorin ist verheiratet und lebt mit Ehemann und drei Kindern in New Hampshire.

Die Idee zur Thematik von ,Neunzehn Minuten‘ kam ihr nach eigener Aussage durch Erlebnisse ihrer Kinder und einschneidender Ereignisse in ihrer Jugend, in denen sie Mobbing erlebte. „Ich habe drei Kinder, und sie alle haben in ihrem Leben Formen von Mobbing durchmachen müssen, und ich denke, dass jeder in seinem Leben einmal gemobbt wird. Ich erinnere mich an einen Tag, mein ältester Sohn war gerade 5 Jahre alt und besuchte einen Kindergarten. Es gab dort ein Mädchen, sie war etwas schüchterner, etwas ruhiger als die anderen Kinder. Sie wollte sich auf ihren Stuhl setzen, als ein Junge ihr den Stuhl wegzog, sodass sie auf den Boden fiel – und alle lachten. Ich erinnere mich, wie ich inne hielt und mir dachte: ,Wow, mir war nicht bewusst, dass Fünfjährige vorsätzlich böse sein können. ‚ Damals fing ich an, richtig über das Thema nachzudenken. Wissen Sie, ich glaube, es geht meistens darum, ,reinzupassen‘, anstatt aufzufallen. Deswegen gibt es eine Menge Kinder, die ihr Leben als Zielscheibe durchwandern müssen. Das wollte ich ansprechen.“

Der Roman ist – wie die meisten Romane Picoults – multiperspektivisch erzählt. Die Handlung wird mit einer großen Zahl von Nebenhandlungen parallel nach und nach entwickelt, wobei Picoult in der Chronologie innerhalb mehrerer Jahre vor und zurückspringt. Für den Leser wird die zeitliche Orientierung durch Kapitelüberschriften wie ,zwölf Jahre zuvor‘, oder ,Der Tag danach‘ ausgehend vom Tag des Amoklaufes vereinfacht. Besonders gelungen sind die Anspielungen, die im Verlauf des Buches immer wieder auf die Tat hinweisen oder gewisse Verhaltensweisen der Charaktere erklären. Ausschnitte der Lebensgeschichten aller Hauptpersonen werden detailreich in den Romanverlauf eingebunden, außerdem beleuchtet Picoult in ihrem Roman nicht nur die Schicksale der Opfer und ihrer Familien, sondern auch, wie die Katastrophe die Angehörigen des Täters überfordert. Sie beleuchtet Folgen und Ursachen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und vermeidet dabei jegliche Stellungnahme dazu, ob Peter Houghton nun ein ,Opfer der Gesellschaft‘ ist, der durch langjährige Peinigung quasi zur Tat ,gezwungen‘ war, oder er ein kaltblütiger Wahnsinniger ist, der durchdrehte.
,Neunzehn Minuten‘ regt zum Nachdenken an – über Familie, Freundschaft, Ehrlichkeit und Toleranz, über die Rolle der psychischen und physischen Gewalt in unserer Gesellschaft und dem Drang, angepasst und trotzdem selbstbewusst als Individuum zu sein. Trotz fesselnder Spannung und großer Betroffenheit, die nach dem Lesen des Buches mit Sicherheit zurückbleibt, sind die Charaktere etwas einfach und schon dagewesen, so tief die Thematik der Geschichte, so flach zeichnen sich ihre ,Helden‘ aus. Alles in allem ist ,Neunzehn Minuten‘ aber mehr als lesenswert, ein Buch, dass man in seinem Kopf behält, auch lange nachdem die letzten Seiten gelesen sind.

Interview mit Autorin Jodi Picoult (englisch)

http://www.youtube.com/watch?v=RK7GRN0plO8
http://www.youtube.com/watch?v=QBj9knyHiyA
http://www.youtube.com/watch?v=nprZA34w5LQ
http://www.youtube.com/watch?v=KDJrpRDIrpE

ArtikelschreiberArtikel: Carolin Kaiser

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