Nur noch zwei Monate trennen uns von der Abgabe unserer zweiten Hausarbeit. Um uns richtig auf die bevorstehende Arbeit und die erwartete Professionalität eines zukünftigen Studiums vorzubereiten, besuchten wir unter Herrn Schencks Aufsicht die Universitätsbibliothek im Würzburger Hubland.

Punkt 10.15 Uhr begann die Anwesenheitspflicht in der Cafeteria. Davor irrten schon einige Schüler – vom Gelände überwältigt – durch die Gebäude und Gänge bis letztendlich doch jeder den Treffpunkt fand.  In der Cafeteria lautete die Devise dann „Frühstücken wie ein Student“.

Bei einer theoretischen Einführung erklärte Frau Walter uns die Notwendigkeit der Bibliotheken zur Zeit des sich immer weiter entwickelnden, aber trotzdem unvollständigen  Internets.  Dass Internetartikel von unbekannten Autoren nicht unbedingt die beste Grundlage für eine wissenschaftliche Arbeit sind, sollte allen bewusst sein.  Während sich das Internet verändert, bleiben die Bücher inhaltlich gleich und ermöglichen damit eine stabile Wissensgrundlage.

Wo wir welches Buch finden und was wir eingeben müssen, um die gewünschten Treffer im Katalog zu finden, übten wir in Gruppenarbeit am Computer. Auf der gelernten Orientierung in den Bibliothekskatalogen und Datenbanken  baute die Übung in den Lesesälen auf. Hier galt es im Rahmen eines Kreuzworträtsels unter anderem Bücher zu finden.  Bei Fragen und Problemen stand uns Frau Walter jederzeit zur Verfügung.

Nach erfolgreichem Lösen der Aufgabe wurden wir endlich zu den Regalen geführt, in welchen wir Bücher zu unseren Hausarbeitsthemen fanden. Ein Großteil der Klasse hatte schon im Voraus einen Benutzerausweis beantragt und konnte die gefundenen Seiten direkt kopieren oder die Bücher mit nach Hause nehmen.

Die Mittagspause verbrachten wir in der Mensa mitten unter Studenten. Uns bot sich ein lockeres Bild, das nicht mit dem der Studenten in den Lesesälen zu vergleichen ist. Dort traute man sich kaum zu reden, weil eine unheimliche Stille in der Luft lag, welche nur vom Umblättern der Bücherseiten unterbrochen werden durfte. Im Anschluss folgte noch eine Vorstellung der Universität, ihrer Homepage und der grob 100 Studiengänge von Frau Schaade. Es war an der Zeit alle Fragen loszuwerden, die wir zu verschiedensten Studiengebieten oder dem allgemeinen System hatten. Uns wurden die möglichen Fächerkombinationen vorgestellt, Zulassungsarten erklärt  und Bewerbungsdaten mitgeteilt. Die Universitätsbibliothek verließen wir letztendlich bepackt mit Büchern und Infomaterial als aufgeklärte Studienexperten.

Debora Eger

Debora Eger

Debora Eger besuchte seit 2011 das Wirtschaftsgymnasium Tauberbischofsheim und machte dort 2014 ihr Abitur. Sie trat sofort in die Schülerzeitung "Financial T('a)ime" (FT) ein und ein Jahr später wurde sie Chefredakteurin, in diese Zeit fallen außergewöhnliche Erfolge der FT: Erscheinen der Printausgabe, Kooperation mit der Universität Würzburg, Aufenthalt als Deutsch-Botschafter in Holland mit Gegenbesuch und Empfang einer chinesischen Delegation der FT-Partnerschule (Eliteschule) Shenzhen bei Hongkong. Nach dem Schulabschluss begann sie das Studium der Biochemie, aber verwaltet weiterhin den Online-Auftritt der Financial T('a)ime.