Wearables – die Beziehung zwischen Mensch und Maschine

Dieses Zukunftsthema beeinflusst bisher nicht nur Privatpersonen, sondern auch immer mehr Unternehmen. Grundsätzlich versteht man unter „Wearables“ kleine vernetzte Computer, die am Körper des Menschen getragen werden.

Einsatz finden diese bereits hauptsächlich im Sport- und Medizinbereich. Häufig nutzen wir sie ohne zu wissen, dass diese unter diesen Bereich fallen. Als Beispiele kann man hierfür die bekannten Fitnessarmbänder sowie auch Smartwatches anführen.
Prinzipiell sind aber die Potenziale für Unternehmen noch nicht ausreichend ausgeschöpft, denn die Einsatzgebiete stellen sich als sehr vielfältig heraus.
In ferner Zukunft wird es nämlich auch voraussichtlich Wearables geben, die nicht direkt am Körper getragen werden müssen – wie es bisher noch der Fall ist.

Allgemein können aber Smartwatches auch im Unternehmensumfeld sinnvoll genutzt werden. Durch die Integration in den Arbeitsalltag ergibt sich die Möglichkeit für Mitarbeiter, zu jeder Zeit Nachrichten beantworten und auch Telefonate führen zu können.
Weitere Wearables sind die intelligenten Brillen und auch tragbare Scanner.
Allgemein sollen sie uns vor allem wichtige Daten erfassen, Fehler sowie die Anlernzeit für neue Mitarbeiter reduzieren. Durch die Integration in den Arbeitsalltag ergeben sich deutliche Vorteile. Die Reduzierung der Fehler und Einsparung der Zeit bei verschiedenen Schritten sorgen somit für ein effektiveres, aber ebenfalls auch für ein sichereres Arbeiten. Der Wunsch nach Optimierung des Unternehmens oder eines Selbst ist also groß bei uns Menschen und wird somit durch diese Technologie verfolgt.

Das Unternehmen Würth Industrie Service GmbH & Co. KG beschäftigt sich bereits auch schon mit diesem Thema. Die Umsetzung dieser Technologie findet durch einen Handschuhscanner von ProGlove statt. Hierbei handelt es sich um einen intelligenten Handschuh, in welchem ein Barcode-Scanner integriert ist. Durch diesen Scanner können die Arbeitskräfte der Logistik freihändig arbeiten, was ein effizienteres und sichereres Arbeiten zur Folge hat. Zu Beginn wurde der Scanner-Handschuh einer Testphase ausgesetzt, in welcher sich dieser als positiv erwiesen hat. Mit Hilfe von ihm konnte der Mitarbeiter pro Scan-Vorgangs 4 Sekunden einsparen, woraus sich eine knapp 20 Minuten Zeitersparnis pro Tag ergibt. Aus diesem Grund finden schon einige Scanner Einsatz in unserer Logistik.

In der Zukunft werden bestimmt auch weitere Arten dieser Technologie bei uns im Unternehmen getestet, und sollten diese eine positive Testphase vorweisen, werden diese auch ihren Einsatz bei der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG finden.

Artikel: Lisa Ulsamer

Firmen-Mailadresse: Lisa [dot] Ulsamer [at] wuerth-industrie [dot] com

Fotos: Lisa Ulsamer