Wimbledon an der Tauber, wo? Der heilige Rasen dort ist der rote Sand hier – in der Tennisanlage Tauberbischofsheim, Vitryallee. Es ist das Großereignis des Jahres für den Tennisclub, bei dem hochkarätige Tennisspiele Tradition haben. Seit 1994 gibt es die „TBB-Open“, für drei Tage wird in dieser Woche Tauberbischofsheim wieder zum Tennis-Mekka des Main-Tauber-Kreises. Und wer Provinz-Tennis erwartet, wird sich die Augen reiben. Die Zahl der Anmeldungen kletterte und kletterte, fassungslos standen die Organisatoren am Computer: 74 gemeldete Spieler (47xLK1, 5 zweistellig in der deutschen Rangliste, drei ehemalige Weltrangliste). Das sprengte alle bis dahin üblichen Anmeldezahlen, das sprengte auch die Platzkapazität der Tennisanlage Tauberbischofsheim. Not macht erfinderisch: Am Freitag findet das 64er-Hauptfeld (48 Spiele) auf drei Tennisplätzen statt: Tauberbischofsheim, Grünsfeld und Neubrunn, Beginn um neun Uhr.

Auf Platz eins wird Facundo Mena, ein Argentinier, gesetzt, er ist in der deutschen Rangliste auf Nummer 30. Dem Sieger winken 2.500 Euro, der Zweitplatzierte bekommt noch 1.800 Euro, diese Preisgelder locken! Eine feste Organisationsgröße ist Sportwart und Turnierdirektor Rudi Hauser, für Oberschiedsrichter Dr. Werner Kisan ist Tauberbischofsheim ein Heimspiel, so vertraut sind ihm die „TBB-Open“. Die Achtel-Finale starten in Tauberbischofsheim am Samstag um 10 Uhr, die Viertel am gleichen Tag um 14 Uhr. Am Sonntag geht es in die Endrunde: 10 Uhr die Halbfinals und um 15 Uhr das Endspiel. Wie immer ist gegenüber Platz eins eine Zuschauertribüne aufgebaut. Für Essen und Trinken, für Kaffee und Kuchen ist selbstverständlich gesorgt. Spannende Wettkämpfe, gutes Essen, kühle Getränke – es lohnt sich am Wochenende die Tennisanlage Tauberbischofsheim aufzusuchen.

KlSk

 

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Wettkämpfe vor der Zuschauertribüne bei den „TBB-Open“ 2016

Foto: Klaus Schenck