Das Unternehmen Würth Industries hat genaue Vorstellungen und exakte Visionen von Zukunft, Unternehmensführung und den Kompetenzen ihrer Mitarbeiter.
Wie eine Richtlinie zieht sich ein klar durchstrukturierter roter Faden durch die Group. Eine Vorgehensweise, die sowohl interne Mitarbeiter als auch externe Besucher und Interessierte begeistert! Die Firma wächst mit ihren Aufgaben, mit ihren Angestellten und sie wächst mit der Zeit.

Die Würth Gruppe, mit heute mehr als 64.000 Mitarbeitern und einem Weltumsatz von ca. 8,6 Mrd. Euro, ist in den letzten 70 Jahren kontinuierlich gewachsen. Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth fing klein an, aber schaffte es mit seiner Unternehmensführung und seinen Strukturvorstellungen bis ganz nach oben. „Wir wollen Leistung, Berechenbarkeit, Ehrlichkeit und Geradlinigkeit“, sind seine Worte.
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Im Laufe der Zeit entwickelte er mit seinen Mitarbeitern die wichtigsten Grundsätze, welche die Firma tragen- und auch in Krisenzeiten aufrechterhalten sollen. Auffällig ist, dass diese Grundsätze hauptsächlich auf dem scheinbar unwichtig wirkenden Wort „Wir“ basieren: „Wir sind optimistisch, dynamisch und durchsetzungsstark. Wir kämpfen leidenschaftlich für den Erfolg.“     „Wir streben nach Perfektion in jedem Bereich unseres Handels.“ „Wir arbeiten verantwortlich in gegenseitigem Respekt und handeln geradlinig und berechenbar“, sind nur einige Beispiele. Der letzte und vermutlich wichtigste Grundsatz aber lautet: „Unser wichtigstes Wort im Umgang miteinander heißt ,DANKE‘ “. Es wird mehr als deutlich, dass es sich bei Würth um ein Unternehmen handelt, dessen Mitarbeiter nicht einfach nur eine Nummer unter vielen sind. Es geht um jeden Einzelnen, aber auch um das Zusammenspiel untereinander. Das interne, positiv auffallende Arbeitsklima und die tief verankerte Zielstrebigkeit ist genau das, was diese Firma schon in der Vergangenheit zum Erfolg geführt hat, und sie mit Sicherheit auch immer weiter nach oben aufsteigen lässt.


Doch Erfolg kommt nicht von alleine. Von den Angestellten wird viel gefordert: Wer nicht mit Leib und Seele dabei ist, kein Engagement zeigt, sondern nur Desinteresse, wird schnell an den Rand gedrängt. Doch um solche Einzelfälle in der Regel vermeiden zu können, versucht Würth alles, um seinen Mitarbeiten Perspektiven zu bieten – sie beispielsweise in diverse Seminare zu fördern. Als Einstieg in die Seminare, die belegt werden können, dienen die sogenannten Basiskompetenzfelder, welche bereits in der Ausbildung eine tragende Rolle spielen: Lernbereitschaft ist eines davon. Es ist die Voraussetzung für erfolgreiche Qualifizierung und Weiterbildung. Die Neugierde, sich immer mehr Unbekanntes aneignen zu wollen, ist somit eine zentrale Eigenschaft, da uns der Lernprozess ein ganzes Leben lang begleiten wird. Auch Organisationsfähigkeit, Team- und Kontaktfähigkeit sind einfache Grundvoraussetzungen, die jeder Mitarbeiter besitzen sollte, um zu einem positiven Betriebsklima beitragen zu können. Auch das Hineinversetzen in eine Situation, in seine Mitmenschen, Kollegen oder gar Kunden wird in solch einem Seminar trainiert. Alle Angestellten sollten nach einer Einarbeitungsphase differenzierte Sachverhalte schnell erfassen – und daraus die richtigen Schlussfolgerungen ziehen können. Somit sind auch analytisches Denken und Ausdauer weitere wichtige Aspekte der Unternehmensstruktur. Grundsätze können vertieft und ausgearbeitet werden, um damit ein Aufgeben in schwierigen Situationen undenkbar zu machen. Sorgfalt im Umgang mit Materialien bzw. das kontrollierte Arbeiten wird als Grundkenntnis erwartet – genau wie Höflichkeit, emotionale Stabilität und vor allem Integrität, worauf die Würth Gruppe ein besonderes Augenmerk legt. In Gesprächen und Seminaren haben Auszubildende, Studierende, aber auch die Ausbilder, Führungskräfte und Vertriebler die Chance an ihren Kompetenzen zu arbeiten. In den verschiedenen Bereichen wird auf einzelne Personengruppen eingegangen, um damit genau das zu schulen, was für diese Mitarbeiter essentiell für die gewissenhafte Ausführung der einzelnen Teilbereiche ist.

Einsatzfreunde und Tatendrang hat diese Firma zu dem gemacht, was sie heute ist. Doch auch dieses Unternehmen kann langfristig nur bestehen, wenn die Mitarbeiter frühs mit einem Lächeln in die Firma kommen, voller neuer Ideen und Inspiration. „Als beste Verkaufsmannschaft die Nummer eins beim Kunden werden“. Und stets aus voller Überzeugung sagen können: „Wir lieben das Verkaufen“, „Wir begeistern unsere Kunden“.

Es werden Chancen und Möglichkeiten aufgezeigt. Wir treffen ein junges Unternehmen voller Elan – und hiermit sagen wir DANKE für großzügige Einblicke, interessante Gespräche und viele neue Ideen!

 

 

Artikel: Jennifer Freisem

jennifer [dot] freisem [at] tele2 [dot] de

Fotos: Klaus Schenck