Das Programm in Berlin war wirklich einmalig. Wir bekamen Einblicke, die wir nie vergessen werden. Tagsüber waren wir also beschäftigt und so nutzten wir vor allem abends die Zeit, um Berlin nochmal auf eigene Faust zu erkunden und das Großstadtnachtleben zu genießen.

Gleich am ersten Abend zogen wir also los. In der Nähe von unserem Hotel gab es auch viele Bars, doch was wir fanden, war einfache genial. How-I-Met-Your-Mother-Fans aufgepasst: Wir waren im MacLaren’s!!! Und die Bar heißt nicht zufällig wie das New Yorker Original, auch die Inneneinrichtung sieht aus wie in der Serie. Während wir da saßen, entdeckten wir immer wieder bekannte Gegenstände: das blaue Horn, das Interventionsbanner, Mabel, das Fass, … Wir kamen gar nicht aus dem Staunen heraus, was die anderen Gäste spöttische belächelten. Aber egal, wir waren im MacLaren‘s ♥. Wir liehen uns sogar das Play-book und den Bro Code aus und alle paar Minuten kam: „Wisst ihr noch als …“. Der erste Abend war schon mal legen… es kommt gleich …där!

Am nächsten Tag kamen wir so spät heim und waren so müde, dass die Kraft nur noch für einen kurzen Besuch in der Sauna reichte und danach fielen wir müde ins Bett.

Am letzten Nachmittag hatten wir das erste Mal ein paar Stunden Freizeit und diese wollten wir endlich in Shoppen investieren. Wir kamen gerade vom Auswärtigen Amt, waren also schnell zu Fuß am Alexanderplatz und somit bat sich das Kaufhaus Alexa an. In jedem Geschäft waren die Preise total reduziert und das hob unsere Laune noch mehr. Es gab Hosen für 5€! Da muss man ja zu schlagen. Für jeden von uns war etwas dabei und so schleppten wir uns vollbepackt ins nächste Fast-food-restaurant. Satt ging‘s dann zurück ins Hotel. Wir fingen gleich an, uns fertig zu machen, denn für den Abend war wieder etwas geplant: Wir trafen uns mit Nina Warken auf einen Cocktail. Die Bundestagsabgeordnete ist eine von drei, die uns hier nach Berlin eingeladen hatten, und war mittags schon mit der ganzen Gruppe essen gegangen. Dabei hatte sie vorgeschlagen, sich abends noch einmal zusammen zu setzen. Da wir uns mit dem Berliner U-Bahnsystem so gut wie nicht auskennen, brauchten wir eine halbe Ewigkeit, bis wir die Bar gefunden hatten. Erst fuhren wir in die falsche Richtung, dann ging‘s wieder zurück und dann mussten wir noch ein paarmal umsteigen, liefen noch ein ganzes Stück und waren dann fast an der gleichen Stelle wie eine halbe Stunde zuvor. Irgendwann kamen wir dann endlich in der angegebenen Bar an. Es war dann ein echt schöner Abend, da wir vorher gar nicht so die Möglichkeit hatten, uns mit den Abgeordneten zu unterhalten. Es war wirklich interessant, etwas über den Alltag in Berlin zu erfahren.  Zudem war der Abend auch ein schöner Abschluss für unsere Reise, aber für mich auch der Abschluss einer einmaligen Zeit dank der „Financial T(‘a)ime“, einer Zeit unvergesslicher Erlebnisse, Begegnungen und dadurch Chancen in Blick auf mein weiteres Leben.