xZwill-29100.000 von Schülern und Abiturienten kennen sie schon. Die legendären Schenck-Referate. Egal ob es sich um die Videos auf dem FT-Youtube Kanal oder um die Kopiervorlagen auf der Homepage handelt, die Präsentationen sind Vorbild für ganz Baden-Württemberg. Doch warum ist das so, warum sind sie so erfolgreich und bekannt?
Bei dem Ganzen handelt es sich um ein systematisches Kompetenztraining. Begonnen wird bereits in der 11. Klasse, dort lernen die Schülerinnen und Schüler, wie man mit dem Active-Board um-zugehen hat. Sie erfahren alle möglichen Techniken, die für eine gute und vor allem einzigartige Präsentation notwendig sind. Weiter geht es mit der Hausarbeit. Dies
e raubt so manchen die kompletten Weihnachtsferien und gewiss auch den letzten Nerv, bringt aber auch viele Vorteile mit sich. NebxZwill-43en neu erworbenen Kenntnissen über den Umgang mit dem Computer lernt man zu-dem, wie eine richtige Hausarbeit, was für das wahrscheinlich geplante Studium erforderlich sein wird, erstellt wird. Dazu gehört vor allem das richtige Sammeln von Materialien sowie Grundkenntnisse über die bestehenden Zitierweisen. Hiermit sind die Anforde-rungen an die „Hausarbeits-Unterstufe“ abgedeckt.
Doch damit nicht genug steht in der zwölften Klasse bereits die nächste Hausarbeit an. Diese verlangt jedoch noch viel mehr an Engagement, Aufwand und Mühe. Mit einfachem Zusammenfassen von Büchern der Sekundärliteratur, ist es nun nicht mehr getan. Angestrebt wird daher eine ausführliche Materialsuche, bei der man seine Kompetenz unterxZwill-33 Beweis stellen muss. Der Besuch der Unibibliothek Würzburg ist dafür die optimale Lösung. Die bevorstehende Hausarbeit ist von höherem Niveau, weshalb sie nicht mehr nur, wie es in der 11. Klasse war, aus einer Ausarbeitung besteht, bei der man mit Fleiß punkten kann, nein, sie beinhaltet daneben auch noch zwei daraus resultierende Verkürzungen: Kopiervorlage und Lernkärtchen. Beide dienen sowohl zur Wiederholung für das Abitur als auch als Vorlage für die jeweiligen Präsentationen. Mit diesen wird die Kombination der Hausarbeit und somit der GFS – bestehend aus: Ausarbeitung, Kopiervorlage, Lernkärtchen und Vortrag – vollständig abgerundet. Die Referate sind in einem genauen Anforderungskatalog definiert, welcher durch Druck und Begeisterung an der Arbeit zum Ziel führen soll.
Schwerpunkte stellen die Stoffwiederholung, Einbezug der Mitschülerinnen und Mitschüler sowie der Wettbewerb, ständig neuexZwill-14 Ideen zur Visualisierung hervorzubringen, um sein Vorgängerreferat toppen zu können, dar. Die hinzukommende Filmaufnahme steigert zum einen das Selbstbewusstsein und dient zum anderen der Ich-Stärkung. Der Einbezug der Mitschüler ist in der Hinsicht wichtig, dass sie nicht während der Präsentation wegpennen (daher auch der Name „aktivie-rende Referate“), sondern dazu gezwungen sind, aufzupassen, um aktiv mitzuarbeiten, falls der Referent sie aufruft.
Dieses hohe Anforderungskonzept, angefangen in der 11. Klasse bis hin zum Abitur, ist das Geheimnis des Erfolges, weshalb die Schenck-Referate im Allgemeinen so viel Einfluss haben, um auch an anderen Schulen die Präsentationsansätze zu verändern und ihr Niveau zu steigern.

Artikel:

Marina Wittmann
Marina-wittmann1 [at] gmx [dot] de

und Milena Wittmann
milena-wittmann [at] gmx [dot] de

www.youtube.com/user/financialtaime www.KlausSchenck.de