1Eine Woche vor unserer Abschiedsfeier herrschte unter den Redakteuren der FT noch einmal Aufregung pur. Besuch von ganz oben stand auf der Tagesordnung. Neben Terminen mit der Bundeskanzlerin und Sitzungen in Stuttgart oder Brüssel befand sich nun auch die FT im Terminkalender des Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Reinhart (CDU), und dies trotz des engen Zeitplanes durch die bevorstehenden Europawahlen. Anlass dazu war die Einladung zu unserer Feier, an der er leider in Berlin erwartet wurde und absagen musste.

Mit sicherlich leicht zitternden Händen wurde Prof. Dr. Reinhart, sein Büroleiter und Praktikant nun also im Eingangsbereich der Kaufmännischen Schule TBB in Empfang genommen. Doch bei
2einer kurzen Führung durch das von der FT gestaltete Treppenhaus wurde schnell klar, dass der in Erinnerung schwelgende Politiker uns eigentlich gar keinen Grund zur Nervosität gibt. Bereits hier bewunderte man unsere vielen Preise, Aktivitäten und unsere Besucherstatistiken für Homepage und Youtube.

Im Kreis der ganzen Redaktion wurde unseren Gästen schnell klar, wie wir zu diesen hohen Zahlen kommen. In einer kleinen Präsentation stellten wir FT-Homepage, Youtube-Videos, Printausgaben und wichtigsten Projekte vor. Die Reaktionen darauf waren keine Kritik oder Verbesserungsvorschläge, sondern schlichte Bewunderung: „Da kann sich unsere Presseabteilung ja noch eine Scheibe abschneiden.“ Zu den FT-Filmen über die Deutschpflichtlektüren folgte ein „Ach, wenn es das damals schon gegeben hätte…“.
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Aufgelockert durch die große Anerkennung, die wir zu spüren bekamen, entstand eine freie Gesprächsrunde. Besonders wichtig für unsere Gäste die Frage nach dem Grund unserer Redaktionsauflösung beziehungsweise –neubildung, jetzt, da wir schließlich gerade so erfolgreich seien. Hier die Beruhigung: In  Bezug auf FT-Filme und Jugendseite bleibt das Team erhalten, nur die Redaktion wird eine Zäsur erleben. Nur wozu immer höher streben, wenn man bereits alles erreicht hat?