Vorwort

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Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
liebe Deutschkollegin, lieber Kollege,

gehen Sie mit mir auf eine Mini-Tour: Zunächst stelle ich Ihnen kurz unsere Schülerzeitungvor, nenne den Hintergrund der Auslands-Idee und zeige Ihnen dann die Chancen, die für Sie in unserer Idee liegen.

Wir sind die Internet-Schülerzeitung "Financial T('a)ime" der Kaufmännischen Schule (mit Wirtschaftsgymnasium) Tauberbischofsheim. Bei uns ist im Augenblick noch das Matthias-Grünewald-Gymnasium vor Ort integriert. Wir zählen zu den modernsten Redaktionen Deutschlands, wir haben als Redaktionssitzung die Schaltkonferenz, img1bei der jeder an seinem eigenen Computer zuhause mit Headset sitzt und wir gemeinsam dank modernster Technik Texte korrigieren und besprechen. Teamfähigkeit und Verlässlichkeit sind für uns Grundvoraussetzungen, sie werden in einer Verpflichtungserklärung von jedem unterschrieben.

Was auf den ersten Blick hart für eine Schülerzeitung klingt, hat einen sehr klaren Hintergrund: Mehrfach stand diese Schülerzeitung am Abgrund und dies eigentlich immer aus den gleichen Gründen: Verantwortungslosigkeit, Gleichgültigkeit, Unzuverlässigkeit. Auf dem Weg der vielen Rückschläge entwickelten wir Anforderungsprofile für ein engagiertes Miteinander. Auch jetzt klappt manches noch nicht, das ist normal, aber jeder Einzelne in der Redaktion ist sich bewusst, dass es auf ihn ankommt, er mitverantwortlich für Erfolg oder Misserfolgist, - jeder ist Leistungsträger im Team, jeder ist mit seinen Fähigkeiten Säule des Hauses "Schülerzeitung".

img1Für mich ist "Schülerzeitung" viel mehr als nur ein schnell runtergeschriebener Artikel, der vor Fehlern strotzt und im Extremfall niemanden interessiert. "Schülerzeitung" ist das Trainingslager zukünftiger Herausforderungen wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortungsgefühl, Durchhaltevermögen usw. In unserer "Anspruchs-Redaktion" leben wir im Heute das Morgen, verschwistern wir Gegenwart und Zukunft, machen uns fit für die Welt nach der Schulzeit, ohne den Spaß, die Freude junger Menschen zu vernachlässigen. Noch haben Fehler und Pannen keine großen Folgen, aber wir wachsen an den Rückschlägen und genießen unsere Erfolge. Engagiertes, forderndes Redaktionsleben formt Persönlichkeiten, was immer stärker bei Bewerbungen honoriert wird und zu Einstellungen, beruflichen Chancen führt.

Nun zu unserer Idee: Sie hat zunächst etwas mit meiner Biografie zu tun, ich war während meines Studiums Fremdsprachenassistent in Frankreich, später unterrichtete ich mehrfach an einem deutschen Goethe-Institut und baute an einer Volkshochschule die Kurse "Deutsch für Aussiedler" auf, wo ich auch jahrelang unterrichtete. "Deutsch als Fremdsprache" ist mein persönlicher Hintergrund. So fragte ich in einer Redaktionssitzung an, ob wir nicht innerhalb unserer Internet-Zeitung eine Abteilung mit leichten, aber interessanten Texten für Nicht-Muttersprachler erstellen wollen. Die Redaktion entschloss sich dann spontan eigene Artikel für diese Abteilung zu schreiben, - die Idee war nicht nur geboren, sie wurde mit Taten vorangetrieben. Viele in der Redaktion übernahmen für dieses "Groß-Projekt" bestimmte Aufgaben, allein hätte dies kaum einer schultern können.img1

Was ist nun das Ziel für unsere Auslandsleserschaft? Wir wollen Texte für einen lebendigen Deutsch-Unterricht bieten. Texte von Schülern für Schüler, wie es unsere Chefredakteurin Miriam in ihrem Anschreiben an Auslandsschulen formulierte. Das ist aber für uns nur der erste Schritt!

Wir haben die Vision, dass an Auslandsschulen, an Goethe-Instituten Schüler und Studenten selbst aktiv werden, eigene Artikel mit vielen Fotos verfassen, mit Freude und Begeisterung dies anpacken, da ihre Artikel Leser finden, es Sinn macht, anderen von sich zu erzählen. Aus dem Konsumieren von Artikeln in Deutsch wird ein schöpferisches Erstellen eigener Werke. Das steht für mich als Deutschlehrer im Zentrum. Der Entstehungsprozess ist das Entscheidende, die Freude Ideen zu Taten werden zu lassen, der Stolz am Ende, das eigene Werk im "world-wide-web" zu betrachten, zu lesen, zu bewundern.

img1Diese Vision ist kein ferner Traum, diese Vision ist machbar. Wir haben die technischen Möglichkeiten, wir haben in einjähriger Arbeit das "Lebende Buch" (ständige Aktualisierung, ständiger Artikelwechsel) verwirklicht und präsentieren alles in professionellem Layout. Wir laden Sie, liebe Deutschlehrerinnen und -lehrer, ein, machen Sie mit, begeistern Sie Ihre Schüler, nicht nur unsere Texte zu lesen, sondern selbst Texte zu verfassen und mit Fotos zu gestalten.

Es ist ein Versuch, ein Experiment, eine Idee, hauchen Sie dem "Lebenden Buch" noch mehr Leben ein. Die ganze Redaktion der "Financial T('a)ime" ist voll Spannung, voll Vorfreude und voll Erwartung!

Ihnen aus der Welt-Fechtstadt Tauberbischofsheim ganz liebe Grüße,
bis bald!
Ihr
Klaus Schenck,
beratender Lehrer

ArtikelschreiberArtikel: Klaus Schenck MailKlaus.Schenck@t-online.de


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