Philosophie-Psychologie-Seminar - aus Schülersicht


img1Zum Schluss des Philosophie-Psychologie-Kurses waren die meisten Schülerinnen und Schüler von den Referaten mitgerissen und erfreuten sich daran, ebenfalls ihre Mitschüler - mit dem ganz von ihnen selbst ausgesuchten Thema ihrer Hausarbeit - vertraut machen zu dürfen.
img1Dies war jedoch nicht immer der Fall. Der erste Eindruck von Herr Schenck war: streng, ausgeflippt, zielstrebig und selbstsicher. Diese Eigenschaften schüchterten zuerst etwas ein, mit der Zeit erkannte man jedoch, dass in dem ganz besonderen Fach "Philosophie-Psychologie" eine andere Atmosphäre herrschte als in vielen anderen "normalen" Fächern. Nach und nach wurde aus der etwas angespannten Atmosphäre eher eine familiäre.
img1Im ersten Halbjahr lernten die Schülerinnen und Schüler die Grundlagen der Philosophie-Psychologie kennen und ließen sich von spannenden Themen, Diskussionen und Ansichten mitreißen. Die Schüler waren zu jeder Zeit in den Unterricht eingebunden, ganz in der Art "von Schülern für Schüler", denn die Themengebiete wurden nicht vom Lehrer in der normalen Unterrichtsweise präsentiert, sondern von den Schülern selbst. Dies steigerte die Aufmerksamkeit und das Interesse der Schüler und zeigt sogleich, dass es sich bei dem neuen Fach um etwas ganz Besonderes handelte. Abgeschlossen wurde das erste Halbjahr mit einer Klassenarbeit, in der nicht nach expliziten Antworten gefragt wurde, sondern mit breit gefächerten Fragen die Schüler dazu angespornt wurden, alles zu berichten, was sie bisher gelernt hatten. Aufgrund der vorherigen Referate und dem Wissenshunger, den viele Schülerinnen und Schüler verspürten, stellte dies für keinen eine Hürde dar.
img1Im darauffolgenden Halbjahr wurde der Unterricht, der besser als "freiwilliger Interessenzusammenschluss" bezeichnet werden kann, noch tiefsinniger, persönlicher und von sehr viel mehr Eigeninitiative und Engagement geprägt als das vorherige. Die Schüler durften aus einer langen Liste mit über 400 Themen eines aussuchen, das ganz ihrem Geschmack entsprach. Gab es ein Thema, das dem Schüler schon sehr lange auf dem Herzen lag, so durfte er dieses, auch wenn es sich nicht in den bereits vorgelegten Themen befand, wählen, um darüber eine Hausarbeit zu schreiben und im Folgenden darüber zu referieren.
Dadurch war jeder mit seinem Wunschthema hoch zufrieden und konnte sich folglich in der Schule mit Hilfe dieses Faches "Philosophie-Psychologie" einen Wunsch erfüllen und über sein eigenes persönliches Lieblingsthema referieren.
img1Im Gegensatz zu den eingeschränkten Themengebieten der Schule empfand man bei der Ausarbeitung der Hausarbeit viel Spaß und konnte sich selbst verwirklichen. Den Höhepunkt des Philosophie-Psychologiekurses stellten die abschließenden Referate dar, in denen die Schülerinnen und Schüler über ihr ausgesuchtes Hausarbeitsthema referierten. Die Referate waren einzigartig, persönlich und sehr mitreißend gestaltet, sodass fast nie ein Sitzplatz leer blieb.
An dieser Stelle möchte ich mich im Namen aller Schülerinnen und Schüler ganz herzlich bei Herrn Schenck bedanken, der dieses ganz besondere Fach ins Leben gerufen hat und damit vielen Schülern eine andere Art des Unterrichtens aufzeigte.
Ich hoffe, der Philosophie-Psychologiekurs wird noch sehr lange bestehen, sodass noch weiteren Interessenten die Chance geboten werden kann, das Abenteuer mitzuerleben, welches der Kurs bietet.

ArtikelschreiberArtikel: Valerie Hohl ArtikelschreiberFotos: Klaus Schenck







Philosophie-Psychologie-Seminar - aus Schülersicht

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ArtikelschreiberFotos: Klaus Schenck


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